edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Dissertation

Autor(en): Nam-See Kim
Titel: Grammatologie der Schrift des Fremden – eine kulturwissenschaftliche Untersuchung westlicher Rezeption chinesischer Schrift
Gutachter: Hartmut Böhme; Michael Friedrich
Erscheinungsdatum: 25.05.2009
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-10098824)
Fachgebiet(e): Andere Sprachen
Schlagwörter (ger): Chinesische Schrift im Westen, Medientheorie über Schrift, Westliches China-, und Asienbild, Matteo Ricci, Athanasius Kircher, Joachim Bouvet, Leibniz, William Warburton, Hegel, Ernesto Fenollosa, Ezra Pound, Sergej Eisenstein.
Schlagwörter (eng): Chinese characters in Western, Media theory of written language, Western Image of China and Asians, Matteo Ricci, Athanasius Kircher, Joachim Bouvet, Leibniz, William Warburton, Hegel, Ernesto Fenollosa, Ezra Pound, Sergej Eisenstein.
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Lizenz: Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung (CC BY NC ND)
Zitationshinweis: Kim, Nam-See: Grammatologie der Schrift des Fremden – eine kulturwissenschaftliche Untersuchung westlicher Rezeption chinesischer Schrift; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III , publiziert am 25.05.2009, urn:nbn:de:kobv:11-10098824
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  
print on demand: Wenn Sie auf dieses Icon klicken, können Sie ein Druckexemplar dieser Publikation bestellen.
Diese Seite taggen: Diese Icons führen auf so genannte Social-Bookmark-Systeme, auf denen Sie Lesezeichen anlegen, persönliche Tags vergeben und Lesezeichen anderer Nutzer ansehen können.
  • connotea
  • del.icio.us
  • Furl
  • RawSugar

Abstract (ger):
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem westlichen Verständnis von chinesischer Schrift. Im westlichen Diskurs herrscht eine Auffassung vor, der zufolge die chinesischen Schriftzeichen eine „fast naturalistische Darstellung“ von Dingen seien, die unabhängig von der gesprochenen Sprache im Sinne „eines visuellen Objekts“ funktionieren soll. Dabei wird die Tatsache, dass auch sie wie alle anderen Schriftsysteme zur Wiedergabe der gesprochenen Wörter verwendet werden und dadurch funktionieren, ausgeblendet. Die Vorstellung der sprachunabhängigen chinesischen Schrift wirkt darüber hinaus auch auf die Kulturtheorien ein, die auf der Schrift basierend die chinesische bzw. asiatische Kultur zu charakterisieren und sie mit der europäischen zu vergleichen versuchen. Dabei ist zu beobachten, dass die angenommene sprachunabhängige Bildhaftigkeit oder Konkretheit der chinesischen Schrift zwar einerseits Grund für eine Aufwertung ist, wobei das aus ihr resultierende Denkmodell als ein alternatives des westlichen Denkens aufgefasst wird, dass aber letztendlich aus derselben Auffassung auch das negative Urteil entspringt, mit jener visuellen Konkretheit gehe ein ‚geringer Abstand zu den Gegenständen‘ einher und daraus folge eine Unfähigkeit zum abstrakten Denken bei dem, der sich dieser Schrift bediene. Die Frage, die vorliegende Arbeit durchzieht, lautet daher: Woher stammt dieser ‚Mythos‘ der chinesischen Schrift, der wiederum zurückwirkt auf das westliche Ostasienbild? Und warum bewahrt er sich so hartnäckig im westlichen Denken, dass seine Nachwirkung bis in aktuelle Theorien zu beobachten ist? Wie ist die ambivalente Einschätzung chinesischer bzw. ostasiatischer Kultur in ihnen zu verstehen, die aus derselben ideographischen Auffassung chinesischer Schrift stammt? Durch eine kritische Auseinandersetzung mit der Rezeptionsgeschichte der chinesischen Schrift unter Berücksichtigung des abendländischen China-, bzw. Ostasienbilds wird versucht, darauf zu antworten.
Abstract (eng):
This dissertation deals with the Western views of Chinese characters. In Western discourses the Chinese written language has generally been viewed as a naturalistic representation of things, close to visual images (pictographs) or as a means of conveying ideas (ideographs), unrelated to spoken language. The fact that they reproduce spoken language like all other writing systems has been underexplored. Under this assumption, cultural theories have defined Chinese or Asian cultures as essentially distinct from European cultures. However, the language-independency and concreteness of Chinese script provides reason for revaluation of those views that consider the Chinese (or Asian) ways of thinking as an alternative to Western thought: that which ultimately arises from the negative judgments that those with visual concreteness are farther detached from objects, and are, therefore, unable to exercise abstract thinking. Through a critical analysis of the history of discourses of Chinese writings, this work address the following questions: Whence comes the ‘myth ''of the Chinese character, which, in turn, reinforces the Western views of Asia: why it remains so persistent in Western views as observed in contemporary cultural theories; how the ambivalent appreciation of Chinese or East Asian-culture resulted from the same ideographic view of the Chinese written language.
Zugriffsstatistik: Die Daten für die Zugriffsstatistik der einzelnen Dokumente wurden aus den durch AWStats aggregierten Webserver-Logs erstellt. Sie beziehen sich auf den monatlichen Zugriff auf den Volltext sowie auf die Startseite. Die Zugriffsstatistik wird nicht standardisiert erfasst und kann maschinelle Zugriffe enthalten.
 
Bei Formatversionen eines Dokuments, die aus mehreren Dateien bestehen (insbesondere HTML), wird jeweils der monatlich höchste Zugriffswert auf eine der Dateien (Kapitel) des Dokuments angezeigt.
 
Um die detaillierten Zugriffszahlen zu sehen, fahren Sie bitte mit dem Mauszeiger über die einzelnen Balken des Diagramms.
Startseite: 11 Zugriffe PDF: 29 Zugriffe Startseite: 9 Zugriffe PDF: 47 Zugriffe Startseite: 10 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe PDF: 44 Zugriffe Startseite: 5 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe PDF: 39 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe PDF: 35 Zugriffe PDF: 38 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 45 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe PDF: 39 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 31 Zugriffe PDF: 33 Zugriffe PDF: 50 Zugriffe PDF: 52 Zugriffe PDF: 41 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 82 Zugriffe Startseite: 4 Zugriffe PDF: 98 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 53 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 27 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 50 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 37 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 49 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 79 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 54 Zugriffe Startseite: 6 Zugriffe PDF: 78 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 53 Zugriffe PDF: 62 Zugriffe Startseite: 10 Zugriffe PDF: 55 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 48 Zugriffe Startseite: 2 Zugriffe PDF: 85 Zugriffe PDF: 56 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 103 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 70 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 85 Zugriffe Startseite: 1 Zugriffe PDF: 63 Zugriffe Startseite: 3 Zugriffe PDF: 67 Zugriffe
Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Monat Jul
11
Aug
11
Sep
11
Oct
11
Nov
11
Dec
11
Feb
12
Apr
12
May
12
Jun
12
Jul
12
Aug
12
Sep
12
Oct
12
Nov
12
Dec
12
Jan
13
Feb
13
Mar
13
Apr
13
May
13
Jun
13
Jul
13
Aug
13
Sep
13
Oct
13
Nov
13
Dec
13
Jan
14
Feb
14
Mar
14
Apr
14
May
14
Jun
14
Jul
14
Aug
14
Sep
14
Startseite 11 9 10 4 5 6 3     1 4 1         1 4 3 1 1 2 3 3 3 6 1   10 3 2   3 3 3 1 3
PDF 29 47 37 44 37 39 45 35 38 45 39 31 33 50 52 41 82 98 53 27 50 37 49 79 54 78 53 62 55 48 85 56 103 70 85 63 67

Gesamtzahl der Zugriffe seit Jul 2011:

  • Startseite – 110 (2.97 pro Monat)
  • PDF – 1996 (53.95 pro Monat)
 
 
Generiert am 26.10.2014, 09:46:35