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Dissertation

Autor(en): Karin Weishaupt
Titel: Open-Access-Zeitschriften – Entwicklung von Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung auf der Basis einer Autorenbefragung
Gutachter: Peter Schirmbacher; Michael Seadle
Erscheinungsdatum: 11.06.2009
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100100107)
Fachgebiet(e): Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Schlagwörter (ger): Deutschland, Open-Access-Zeitschriften, Autorenbefragung, Impact Factor, Akzeptanzsteigerung, Zeitschriftenmarkt, internationaler Vergleich
Schlagwörter (eng): Germany, Open access journals, enhancement of acceptance, author survey, journal market, international comparison, impact factor
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
Zitationshinweis: Weishaupt, Karin: Open-Access-Zeitschriften – Entwicklung von Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung auf der Basis einer Autorenbefragung; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I , publiziert am 11.06.2009, urn:nbn:de:kobv:11-100100107
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Abstract (ger):
Bei aller Aufmerksamkeit, die das Thema Open Access seit einigen Jahren erfährt, ist die praktische Nutzung längst noch nicht so weit gediehen, wie es von den technischen Voraussetzungen her möglich wäre: Nur 0,8 % aller Zeitschriften in Deutschland oder 2 % der wissenschaftlichen sind frei zugänglich. Es mangelt an Akzeptanz seitens der Autor/inn/n. Auf der Basis einer Befragung von ca. 1000 Personen, die bereits mindestens einen Aufsatz in einer Open-Access-Zeitschrift veröffentlicht haben, werden Maßnahmen entwickelt, wie die Akzeptanz verbessert werden kann. Bei der Analyse der Antworten erweisen sich die Unterschiede für mögliche Fördermaßnahmen zwischen den einzelnen Fachdisziplinen als längst nicht so ausgeprägt, wie es aufgrund des unterschiedlichen Standes von Open Access in den verschiedenen Fächern zu erwarten wäre. Von elementarer Bedeutung ist vielmehr die Frage, welche Ziele der/die einzelne beim Open-Access-Publizieren verfolgt; daraus ergeben sich Ansatzpunkte für fördernde Maßnahmen. Die größte Barriere für die Durchsetzung des Open-Access-Publizierens stellt das etablierte System der Forschungsevaluation dar, das sich fachübergreifend im Begutachtungsverfahren und in den Naturwissenschaften und der Medizin im Impact Factor manifestiert. Hieraus entstehen Akzeptanzhindernisse, die sachlich nicht gerechtfertigt sind und kritisch hinterfragt werden müssen. Mittelfristig ist der Ersatz des Impact Factors durch Verfahren anzustreben, die modernen Publikationsformen besser gerecht werden. Ein internationaler Vergleich zeigt, dass die Schwellenländer nicht nur durch Open Access unterstützt werden, sondern ihrerseits bemerkenswerte Aktivitäten und Erfolge vorzuweisen haben, die weltweit Vorbildcharakter haben und Anregungen für Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung in Deutschland bieten können. Bezüglich Open Access ist daher anstelle der Förderung der Dritten Welt eher ein Eine-Welt-Denken angebracht, bei dem alle Beteiligten voneinander lernen können
Abstract (eng):
Although open access has been discussed intensively for some years, it is far away from being practised to a degree that would meet the actual technical standard. Only 0.8 % of all journals produced in Germany or 2 % of all German scientific journals are in open access. The problem to be overcome is the lack of acceptance by authors. As result of a survey among about 1000 persons who have already published at least one article in an open access journal, measures are suggested how acceptance can be improved. Considering the varying status open access has reached, differences between possible measures in the discliplines prove to be less distinctive as expected. The core question rather is which are the aims of the authors publishing in open access journals. Knowing their aims, measures to enhance acceptance can be derived. The highest barriere for open access is the established system of evaluating scientific research. Accross all disciplines the most important practise is peer reviewing of articles, in sciences and medicine the impact factor is of special importance. This is why the acceptance of open access journals without impact factor is low even if these journals may be characterized by high quality. Therefore the system of evaluation should be reviewed critically, and the impact factor might be substituted by other methods that take into account the specific qualities of modern forms of publications. An international comparison shows that open access does not only support the developing countries in their academic development. Rather, these countries offer considerable activities and achievements that can serve as models for the rest of the world and provide incitations for the improvement of the situation in Germany. This taken as a fact, we should not speak of less developed countries that need support, but rather of one world in which all countries are partners who can learn from each other.
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Generiert am 02.10.2014, 04:45:36