edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin

Beitrag im NORDEUROPAforum

Aufsatz

Autor(en): Marko Lamberg
Titel: Perceptions of Finns and Ethnic Boundaries in Sweden during the Middle Ages and the Early Modern Era
Erschienen in: Heft   1
S.   3 - 23
Herausgeber: Bernd Henningsen; Thorsten Nybom; Reinhold Wulff
Erscheinungsdatum: 15.06.2004
Volltext: xml (urn:nbn:de:kobv:11-100101243)
Metadatenexport: Um den gesamten Metadatensatz im Endnote- oder Bibtex-Format zu speichern, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link. Endnote   Bibtex  

Abstract (ger):
Fast 650 Jahre lebten Schweden und Finnen im Königreich Schweden offenbar sehr harmonisch nebeneinander (1150–1809): Die Finnen erhielten trotz ihrer teilweise anderen Kultur und ihrer späteren Bekehrung zum Christentum die gleichen Rechte und Pflichten gegenüber der Krone wie die schwedischsprachige Mehrheit. Im schwedischen Schauspiel “Alle Bedlegrannas Spegel” von 1647 treten jedoch eher negative Vorstellungen von brutalen und kriminellen Finnen zu Tage. In diesem Aufsatz soll versucht werden zu klären, wie und weshalb ein solch negatives Image entstehen konnte. Indem untersucht wird, wie im Ausland und in Schweden verfasste Schriften Finnen darstellten und insbesondere wie Finnen in den lokalen schwedischen Gemeinschaften gesehen wurden, wird deutlich, dass sie durch ihre andersartige Sprache und ihre generell schwächere wirtschaftliche und soziale Stellung in den Augen wohlhabender schwedischer Kreise, die die sozialen Grenzen zwischen aufrichtigen und unredlichen Menschen festlegten, zu Fremden wurden.
 
Generated at 26.05.2013, 04:20:25