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Dissertation

Autor(en): Florian Schreiner
Titel: Laut, Ton, Stärke
Gutachter: Friedrich A. Kittler; Wolfgang Ernst
Erscheinungsdatum: 03.05.2010
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100111985)
Fachgebiet(e): Musik
Schlagwörter (ger): Metaphysik, Induktion, Theater, Abgrund, Angst, Anlage, Befindlichkeit, Berührung, Beschallung, decibel, Elektroschock, Futurismo, Gebärde, Gefühlsathletik, Glockengeläut, Grausamkeit, Grund-Stimmung, hifi-lofi, Hörschwelle, Innervation, Intonation, Klang, Kultur-Betrieb, Lautheit, Lärmpegel, Messtechnik, Nachbilder, Organ, Phon, Physiologie, Präsentabilia, Psychophysik, Resonanzraum, Schrei, Sinnestäuschung, Sirene, Sprach-Losigkeit, Sprung, Schwingungsweite, Stille, Subjektil, Tonlage, Übermächtigung, Wüste.
Schlagwörter (eng): sound, metrology, Abyss, fear, being, touch, acoustic irradiation, decibel, electroshock, futurismo, gesture, athletics of feeling, crualty, basic tuning, hifi-lofi, threshold of audability, inductivity, innervation, intonation, cultural business, loudness, noise level, metaphysics, after-image, organ, phon, physiology, praesentabilia, psychophysics, resonance, scream, delusion, siren, loss of speech, jump, amplitude, silence, subjectil, theater, pitch, overpowering, desert
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Zitationshinweis: Schreiner, Florian: Laut, Ton, Stärke; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III , publiziert am 03.05.2010, urn:nbn:de:kobv:11-100111985
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Abstract (ger):
Historisch wird die Arbeit von zwei Daten her begrenzt, von den ersten hör-physiologischen Experimenten seit 1850, und von den massenwirksamen akustischen Inszenierungen der 1930er Jahre in „real auditory perspective“. Die Arbeit beginnt in Kapitel I mit dem tragischen Fall des Regisseurs und langjährigen Psychiatrie-Patienten Antonin Artaud, der die Sprache zugunsten von Lauten, Gebärden und Schreien verlässt. Seine Experimente zum Theater geben zu einer ersten Korrektur von Bildlichkeit Anlass. In Kapitel II wird der Vorrang der Bildlichkeit grundsätzlich in Frage gestellt, die Differenz von Bild und Klang wissenschaftshistorisch auseinandergesetzt, und ein „acoustic turn“ zur Welt vorbereitet. Die Untersuchungen des Physiologen und Akustikers Hermann von Helmholtz sind hier maßgeblich, denn sie beeinflussen die Technische Akustik von ihren Anfängen her. Das Kapitel III schließlich untersucht im transatlantischen Vergleich die technischen Bedingungen nach 1900. Die Beschallungsanlage hat nun die Fähigkeit, alltäglich in den Dienst genommen zu werden, und auch politischen Manipulationen diensthaft zu sein.
Abstract (eng):
Historically the work is framed by two dates, by the physiological experiments of hearing and the mise en scène of a massed and sonic attack in so called „real auditory perspective“ of the 1930s. The first chapter starts with the tragedic and long living psychiatric case Antonin Artaud, who moves away from clarity of sounds to phones, gestures and crying. Such experiments give cause for a fundamental rethinking of meaning in the sense of picture, and leads to the second chapter which argues in more detail for the lap of our sonic understanding of the world. This way speeds up to an „acoutic turn“ by a retour to the biological grounds of sonic perception. The physiological and acoustic inquiries of Hermann von Helmholtz fit here to the ground for him being starting point of what will later be called „technische Akustik“. The third chapter bridges Europe´s early Telefunken-years with the United States and their chief acousticians at the legendary Bell Laboratories, and seeks finally for light in scientific amnesia against progress and control, or what the germans call „Betriebsamkeit“ and „Gestell.“ (Heidegger)
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Generiert am 20.05.2013, 19:44:45