| edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin |
| Publikationsart: | Buchkapitel / Aufsatz in einem Sammelband |
| Autor(en): | Christian Timm |
| Titel: | Jenseits von Demokratiehoffnung und Autoritarismusverdacht – Eine herrschaftssoziologische Analyse posttransformatorischer Regime |
| Erschienen in: | Autoritarismus Reloaded. Neuere Ansätze und Erkenntnisse der Autokratieforschung |
| Herausgeber: | Holger Albrecht; Rolf Frankenberger |
| Verlag: |
Nomos http://www.nomos-shop.de/productview.aspx?product=12459 |
| Erscheinungsort: | Baden-Baden |
| ISBN: | 978-3-8329-5541-0 |
| Erstveröffentlichung: | 01.08.2010 |
| Veröffentlichung auf edoc: | 07.07.2010 |
| Status: |
inPress peer_reviewed |
| Volltext: | pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100172577) |
| Fachgebiet(e): | Politik ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie |
| Schlagwörter (ger): | Transformation, Autoritarismus, Demokratie, Neopatrimonialismus, Regime, Dynamik, Unsicherheit, Rotation, Kooptation, Korruption, Klientelismus, Georgien, Ukraine, Serbien |
| Schlagwörter (eng): | transition, authoritarianism, democracy, neopatrimonialism, regime stabilisation, regime dynamics, uncertainty, rotation, cooptation, corruption, clientelism, Georgia, Ukraine, Serbia |
| Einrichtung: | Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III |
| Verlagsinformation: | Autoritäre Regime haben auch nach vier Jahrzehnten in der ‚Dritten Welle‘ demokratischer Transitionen Hochkonjunktur. Während noch in den 1990er Jahren Erwartungen an eine universelle Demokratisierung in der Dritten Welt und in den sowjetischen Nachfolgestaaten überwogen, zeigt die aktuelle empirische Realität in so unterschiedlichen Ländern wie China, Weißrussland, Ägypten, Kirgistan und Kuba, dass nicht-demokratische Formen politischer Herrschaft auch angesichts umfassender globaler Herausforderungen robust und dauerhaft sind. Autoritarismus Reloaded schließt an aktuelle internationale Debatten in der Vergleichenden Politikwissenschaft an und beschäftigt sich in theoretischen Arbeiten, Länderstudien und vergleichenden Analysen mit dem Phänomen autoritärer Regime im postsowjetischen Raum, im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und in Lateinamerika. In 17 Beiträgen diskutieren die Autoren neuere theoretische Ansätze und empirische Erkenntnisse über die Staaten und institutionellen Ausprägungen politischer Herrschaft, Fragen politischer Legitimation und Kultur sowie Stabilitätsbedingungen und Wandlungsprozesse. Die Beiträge in diesem Band zeigen auf, dass autoritäre Regime – entgegen früherer Annahmen in der Autoritarismusforschung – anpassungsfähig sind, moderne politische Institutionen etablieren und ausgeprägte Modernisierungs- und Legitimationsstrategien entwickeln. Das Werk ist Teil der Reihe Weltregionen im Wandel, Band 10. |
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| Abstract (ger): | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Den Politikwissenschaften ist es bisher nicht gelungen, die Stabilität politischer Grauzonenregime zu erklären. Dies ist in erster Linie auf theorieimmanente Beschränkungen der Debatte um politische Regime zuzuschreiben. Vor diesen Hintergrund entwickelt der Autor ein Analysemodell auf der Ebene politischer Herrschaft. Aufbauend auf dem Konzept des Neopatrimonialismus wird der Schwerpunkt dabei auf die Wechselbeziehungen zwischen formalen und informellen Strukturen gelegt. Damit werden Mechanismen der Systemstabilisierung und Faktoren für endogene Systemdynamiken sichtbar. Im Zentrum steht die Idee der gezielten Schaffung von Unsicherheit zur Stabilisierung politischer Herrschaft. Durch die Differenzierung in zwei Subtypen qualifiziert sich das Analysekonzept für die vergleichende politische Sozialforschung. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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