| edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin |
| Publikationsart: | Buchkapitel / Aufsatz in einem Sammelband |
| Autor(en): | Olaf L. Müller; Susanne Gahl; Nelson Killius; Robert Casties; Marco Iorio |
| Titel: | Läßt sich der Golfkrieg ethisch rechtfertigen? |
| Erschienen in: |
Der Golfkrieg: Kalkül oder Kapitulation der Vernunft? Göttinger Positionen. S. 37-44 |
| Herausgeber: | Oliver Doetzer; Jan Motte |
| Verlag: |
Verlag in Volkmarshausen |
| Erscheinungsort: | Hannoversch Münden |
| ISBN: | 3-924174-02-4 |
| Erstveröffentlichung: | 01.02.1992 |
| Einreichung: | 21.03.1991 |
| Veröffentlichung auf edoc: | 22.01.2011 |
| Anmerkung: | Dieser elektronische Text unterscheidet sich in Stil und Layout, aber nicht in der Sache von der früheren Version, in der er auf Papier erschienen ist. |
| Status: |
published not_reviewed |
| Volltext: | pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100180371) |
| Fachgebiet(e): | Geschichte ; Geschichte Asiens ; Militär ; Philosophie ; Politik |
| Schlagwörter (ger): | Krieg, Pazifismus, Golfkrieg 1991, Moral, Utilitarismus, Wüstensturm, George W. BUSH senior, Saddam HUSSEIN |
| Schlagwörter (eng): | war, pazifism, gulf war 1991, ethics, utilitarism, desert storm, George W. BUSH senior, Saddam HUSSEIN |
| Einrichtung: | Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I |
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Endnote Bibtex |
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| Abstract (ger): | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der erste amerikanische Krieg von 1991 gegen Saddam Hussein war moralisch falsch. Man muss kein radikaler Pazifist sein, um zu diesem Urteil zu kommen, denn dies Urteil ergibt sich auch dann, wenn man die drei Kriegsziele ernst und beim Wort nimmt, die George Bush zur Rechtfertigung des Kriegs angeführt hat. In der Tat sind es auf den ersten Blick löbliche Ziele, Kuwait von der Besatzung durch irakische Truppen zu befreien, Saddam Husseins Militärmacht einzudämmen und für eine gerechte Weltordnung zu kämpfen. Doch wenn man die Opfer in den Blick nimmt, die der Krieg kostet, ändert sich das Bild – die Kriegsopfer wiegen schwerer als der erhoffte Vorteil des Kriegs, und also war der Krieg moralisch unverantwortlich. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abstract (eng): | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| The first American Gulf War (1991) against Saddam Hussein was morally wrong. One does not have to be a radical pacifist to reach this conclusion. It even follows given the three explicitly stated goals of the war that were invoked by George Bush. True, at first glance these goals were laudable: to free Kuwait from occupation by Iraqi troops; to reduce and contain Saddam Hussein's military might; and to fight for a just, new world order. However, by keeping an eye on the war's victims, we see that their suffering outweighs all of desired advantages, making the war morally irresponsible. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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