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Dissertation

Autor(en): Elena Briskina
Titel: Topikalisierung von attributiven Präpositionalphrasen im Deutschen – eine korpusgestützte Analyse von Gebrauchstendenzen in der modernen Standardsprache
Gutachter: Brigitte Handwerker; Norbert Fries
Erscheinungsdatum: 19.12.2011
Volltext: html (urn:nbn:de:kobv:11-100211730)
pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100197521)
Fachgebiet(e): Deutsch
Schlagwörter (ger): Präpositionalattribute, Topikalisierung, PP-Extraktion, NP-PP-Aufspaltung
Schlagwörter (eng): Prepositional Attributes, Topicalization, PP-Extraction, NP-PP-Split
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II
Lizenz: Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung (CC BY NC ND)
Zitationshinweis: Briskina, Elena: Topikalisierung von attributiven Präpositionalphrasen im Deutschen – eine korpusgestützte Analyse von Gebrauchstendenzen in der modernen Standardsprache; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II , publiziert am 19.12.2011, urn:nbn:de:kobv:11-100197521
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Abstract (ger):
Topikalisierung von attributiven Präpositionalphrasen stellt eine der Realisationsformen eines komplexen Wortstellungsphänomens des Deutschen dar, das in der Fachliteratur häufig als PP-Extraktion aus Nominalphrasen oder NP-PP-Aufspaltung bezeichnet wird. Sowohl Topikalisierung als auch weitere Realisationsformen der NP-PP-Aufspaltung unterliegen im Deutschen einer Reihe von strukturellen, lexikalisch-semantischen und pragmatischen Restriktionen, über die in der bisherigen Forschung bereits viel diskutiert wurde. Die Schwäche der bisherigen Ansätze besteht allerdings vor allem darin, dass die Daten aus dem authentischen Sprachgebrauch, wie z.B. Korpusdaten, in die Analyse kaum miteinbezogen wurden. Die empirische Basis der vorliegenden Untersuchung bildet dagegen eine umfangreiche Sammlung von Belegen, die aus einer Reihe von Korpora extrahiert wurden, die ihrerseits die gegenwärtigen Gebrauchstendenzen in der Standardsprache weitgehend repräsentieren (z.B. Zeitungs- und Nachrichtentexte, Parlamentsreden). Die Analyse des fraglichen Wortstellungsphänomens auf der Grundlage von Korpusdaten hat gezeigt, dass es sich dabei um ein viel komplexeres Phänomen handelt, als dies in der Forschung bislang angenommen wurde. Viele der bisherigen Annahmen über die strukturellen, lexikalisch-semantischen und pragmatischen Bedingungen der Topikalisierung von Präpositionalattributen im Deutschen erweisen sich als viel zu restriktiv. Vor allem zu den strukturellen Restriktionen lassen sich recht viele Gegenbeispiele finden. Eine stärkere Berücksichtigung von lexikalisch-semantischen Faktoren könnte dagegen zu einer adäquaten Erklärung dieses Wortstellungsphänomens des Deutschen, das vorwiegend durch Nomen-Verb-Verbindungen lizensiert wird, die Kollokationseigenschaften aufweisen, erheblich beitragen.
Abstract (eng):
Topicalization of attributive prepositional phrases is a part of a complex word order phenomenon of German that is often referred to in the literature as PP-extraction from noun phrases or NP-PP-split. Topicalization, as well as the other forms of NP-PP-split in German, is due to a number of structural, lexical-semantic and pragmatic restrictions, which have already intensively been discussed in the literature. The weakness of the previous research is due to the fact that the data from the authentic language usage, for example corpus data, has been involved in the analysis to a very small extent. The empirical basis of this dissertation consists of a large collection of authentic sentences that have been extracted from some corpora of Standard German, which in turn can be treated as representative of the contemporary language usage (e.g. newspaper articles, online news and plenary protocols of the German Parliament). The analysis of this word order phenomenon on the basis of corpus data has shown that it is much more complex than previously believed. A number of the former hypotheses about structural, lexical-semantic and pragmatic conditions for the grammatical topicalization of prepositional attributes in German have turned out to be too restrictive. A lot of counter examples have been found, especially in regards to the structural restrictions discussed in some papers on NP-PP-split. Otherwise, a more intensive investigation of lexical-semantic factors could be useful for the adequate explanation of this word order phenomenon of German that seems usually to be licensed by noun-verb-combinations that can be considered collocations.
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Generiert am 31.07.2014, 13:29:54