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Beitrag im NORDEUROPAforum

Aufsatz

Autor(en): Andreas Åkerlund
Titel: Das Berliner Schwedischlektorat - Personalpolitik und Ideologie im frühen „Dritten Reich“
Erschienen in: Heft   2
S.   23 - 38
Herausgeber: Jan Hecker-Stampehl; Bernd Henningsen; Stephan Michael Schröder; Ralph Tuchtenhagen
Erscheinungsdatum: 13.03.2012
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100200024)
xml (urn:nbn:de:kobv:11-100200034)
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Abstract (ger):
Im September 1933 wurde der schwedische Nationalsozialist Malte Welin zum Dozen-ten für nordische Literatur an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin ernannt. Geplant war auch die Übernahme des Lektorats für schwedische Sprache durch Welin. Zu diesem Zweck wurde der damalige Lektor Vilhelm Scharp entlassen. Weniger als drei Monate später wurde Welin die Dozentur wieder entzogen, ohne dass er jemals in Berlin tätig gewesen war. In diesem Artikel werden die Vorgänge um den „Fall Welin“ beschrieben und analysiert, die als Beispiel für eine versuchte Gleichschaltung der Berliner Nordistik dienen können. Die Ernennung führte, wie gezeigt wird, zugleich auch zu Protesten und einer Verschlechterung der deutsch-schwedischen Beziehungen.
Abstract (eng):
In September 1933 the Swedish national socialist Malte Welin was appointed lecturer for Nordic literature at the Friedrich Wilhelms University in Berlin. Plans also existed to make him lecturer for Swedish at the same university and the lecturer Vilhelm Scharp was therefore dismissed. Welin himself lost the lectureship less than three months later without even having been in Berlin. This article describes and analyzes the „case Welin“ as an example for the attempt to adapt Nordic studies in Berlin to National Socialist politics. The appointment led to protests and a strain in Swedish-German relations. This is also analysed in detail.
 
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