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Beitrag in einem Sammelband

Autor(en): Eva Bahl; Marina Ginal
Titel: Von Opfern, Tätern und Helfer(innen) – Das humanistische Narrativ und seine repressiven Konsequenzen im Europäischen Migrationsregime
Erscheinungsdatum: 01.02.2012
Erschienen in: Kritische Migrationsforschung? – Da kann ja jeder kommen. (netzwerkmira)

S. 201-217
Herausgeber: Netzwerk MiRA
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100201352)
Fachgebiet(e): Politik ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Schlagwörter (ger): EU, BRD, Ausländerpolitik, Migrationsmanagement, Sexarbeit Prostitution, Sozialpolitik, Sozialarbeit
Schlagwörter (eng): prostitution, EU, Germany, Migration Management, sex-work, social politics, social work, policy on foreigners
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
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Abstract (ger):
Um Verschiebungen im Diskurs um Menschenhandel auf EU-Ebene geht es den Mitstreiterinnen des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung Marina Ginal und Eva Bahl. Zentral ist dabei die Erzählung von einer anderen Perspektive auf den Opfer- sowie Täterbegriff in der Sexarbeit. Die Autorinnen fokussieren aktuelle Debatten, die sie z. B. auf zeitnahen Konferenzen zwischen den TeilnehmerInnen aus NGOs, international tätigen Regierungsorganisationen und VertreterInnen der Forschung zusammengestellt haben. So zeigen Bahl und Ginal nicht nur wie Opfer gemacht, sondern auch ihre Rückführung in Herkunftsländer der SexarbeiterInnen als einzig menschenrechtlich möglicher Umgang mit MigrantInnen in diesem monetär wirkungsmächtigen Arbeitsbereich politisch konstruiert wird. Eine Einordnung in theoretisch-akademische Diskurse über Begriffe wie Sexarbeit oder auch Debatten um die Europäisierung der Flüchtlingspolitiken in Bezug auf Menschenhandel nehmen die Autorinnen ebenfalls vor.
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Generiert am 18.05.2013, 14:34:46