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Dissertation

Autor(en): Elke Katharina Wittich
Titel: Karl Friedrich Schinkel zum Beispiel – Kenntnisse und Methoden im Architekturdiskurs des frühen 19. Jahrhunderts
Gutachter: Horst Bredekamp; Ulrich Reinisch
Erscheinungsdatum: 25.06.2012
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100202826)
Fachgebiet(e): Architektur
Schlagwörter (ger): Wissenschaftsgeschichte, Antikenrezeption, Geschichte der Architekturgeschichtsschreibung, Karl Friedrich Schinkel, Bauakademie Berlin
Schlagwörter (eng): history of science, history of architectural historiography, perception of antiquity, Karl Friedrich Schinkel, Berlin Building Academy
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III
Lizenz: Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung (CC BY NC ND)
Zitationshinweis: Wittich, Elke Katharina: Karl Friedrich Schinkel zum Beispiel – Kenntnisse und Methoden im Architekturdiskurs des frühen 19. Jahrhunderts; Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III , publiziert am 25.06.2012, urn:nbn:de:kobv:11-100202826
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Abstract (ger):
In wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht ist die Zeit um 1800 durch eine grundlegende Modifikation der fachbezogenen Diskurse ausgewiesen. Dies gilt auch für die Auseinandersetzung mit Architektur, die zu dieser Zeit von einer Ablösung von älteren Wissenschaftsmodellen und von einem erheblichen Wissenszuwachs geprägt war. Die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts erscheinen als Zeitraum des Umbruchs für eine Einschätzung der Diskurskultur um so gewichtiger, als auch Lehrkonzeptionen der Architektenausbildung entwickelt wurden, Zeitschriften neuartige Formen der Kommunikation und Entwicklungen im Buchdruck eine Vielzahl von Publikationen ermöglichten. Als exemplarische Untersuchung behandelt die vorliegende Arbeit Kenntnisse und Methoden im Architekturdiskurs des frühen 19. Jahrhunderts am Beispiel des Architekten Karl Friedrich Schinkel. Das Lehrkonzept der später als Bauakademie bezeichneten Ausbildungsinstitution in Berlin und die Publikationen ihrer Lehrenden werden dabei als eine mögliche Form der Zusammenstellung und Aufbereitung von Wissen untersucht. Sie erlauben zugleich, die um 1800 für die Architektenausbildung als maßgeblich angesehenen Publikationen über Architektur zu erschließen. Bis in Einzelheiten lassen sich am Werk Karl Friedrich Schinkels die Folgen dieser Lehre nachvollziehen; Ordnungssysteme und Visualisierungsverfahren erweisen sich dabei als besonders relevant. Die Diskurse wurden aufgrund der Ausprägung der historisch-kritischen Architekturgeschichtsschreibung seit dem mittleren 19. Jahrhundert überlagert. Nach einer Einleitung zu Begriffen, Methoden und Konventionen im Architekturdiskurs des frühen 19. Jahrhunderts gehen die beiden Hauptkapitel der Arbeit darum von Publikationen in Berlin tätiger Kunsthistoriker des mittleren 19. Jahrhunderts aus, die die Architekturgeschichtsschreibung und die Rezeption des Werkes Schinkels geprägt haben. Vor diesem Hintergrund werden die zuvor maßgeblichen Diskurse exemplarisch erläutert.
Abstract (eng):
In a historical scientific context, the period around 1800 is distinguished by a fundamental change in scientific discourses. This also applies to the controversies within architecture, which at this time were marked by a detachment from the the older scientific models and by a significant growth in scientific knowledge. The first decades of the 19th century seem that much more important as a period of upheaval for an assessment of the culture of discourse, because at the same time teaching concepts for architectural training were being developed, periodicals were enabling new forms of communication and developments in book printing were facilitating a multiplicity of publications. As a generic investigation, the present work deals with the knowledge and methods in the architectural discourse of the early 19th century using as an example the architect Karl Friedrich Schinkel. The teaching concept of the training institute in Berlin, which was later called Berlin Building Academy (Bauakademie), and the publication of its lecturers, are examined as a possible embodiment of the compilation and assembly of scientific knowledge. They can also be used to find out, which publications about architecture were regarded as the definitive works around 1800 for architectural training. The consequences of this teaching can be traced in detail from the work of Karl Friedrich Schinkel; classification systems and visualisation processes prove to be particularly relevant in this regard. The discourses were overlaid with the characteristics of architectural historiography since the mid 19th century. After an introduction to the concepts, methods and conventions in architectural discourse in the early 19th century, the two main chapters of the work are based on publications of in Berlin active art historians of the mid 19th century, who defined architectural historiography and the perception of the work of Schinkel. The definitive discourses are exemplified against this background.
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Generiert am 31.07.2014, 09:39:34