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Diplomarbeit

Autor(en): Grit Rudinger
Titel: "Can one purposefully foster innovation?" – an empirical evaluation of a pilot training as innovation promotor
Gutachter: Sebastian Kunert; Jens Hüttner
Erscheinungsdatum: 30.04.2012
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100203865)
Fachgebiet(e): Psychologie
Schlagwörter (ger): Unternehmen, Innovationsmanagement, Innovationsfähigkeit, Promotoren, Trainingsevaluation
Schlagwörter (eng): Innovation management, innovativeness, promotor, program evaluation, organization
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II
Lizenz: Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung (CC BY NC ND)
Zitationshinweis: Rudinger, Grit: "Can one purposefully foster innovation?" – an empirical evaluation of a pilot training as innovation promotor; Diplomarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II , publiziert am 30.04.2012, urn:nbn:de:kobv:11-100203865
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Abstract (ger):
Der hohe Stellenwert von Innovationen für den Unternehmenserfolg ist empirisch sehr gut belegt (e.g. Schumpeter, 1931; Howell et al., 2005). Insbesondere wird das Wirken besonders aktiver und engagierter Schlüsselpersonen, den Promotoren, als wichtiger Erfolgsfaktor im Innovationsmanagement hervorgehoben (e.g. Hauschildt & Chakrabarti, 1988; Hölzle et al., 2007). Bisher wurde davon ausgegangen, dass Mitarbeiter die Promotorenrolle spontan einnehmen. Bislang wurde es noch nicht versucht, Mitarbeiter gezielt für die Promotorenrolle auszubilden. Genau hier setzt die vorliegende Arbeit an. Den Kern meiner Arbeit bildet die wissenschaftliche Evaluation der Ausbildung zum Innovationspromotor, die im April 2011 als Pilot von der artop GmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin aufgesetzt wurde. Die Evaluation basiert auf dem 4-Ebenen-Modell von Kirkpatrick (1959) und zielt auf die Bestimmung der Trainingswirksamkeit ab. In einer Mischung aus quantitativen und qualitativen Methoden werden die Daten zu mehreren Zeitpunkten hauptsächlich mittels explorativem Vorgehen erhoben. Datenanalysen ergeben, dass die Teilnehmer zufrieden sind mit dem Training und dass sie relevantes, rollenspezifisches Wissen erwerben. Diese Ergebnisse liefern erste Anhaltspunkte dafür, dass es möglich ist, Teilnehmer gezielt und erfolgreich in ihrer professionellen Rolle als Innovationpromotor auszubilden. Als weitere Implikation dieser Resultate folgt, dass die Ausbildung ein strategisches Mittel für Unternehmen darstellen kann, um aktiv die Innovationsfähigkeit zu fördern. Die vorliegenden Ergebnisse dienen als erster Impuls, müssen jedoch in zukünftigen Studien verifiziert und spezifiziert werden.
Abstract (eng):
The high relevance of innovations for the firm’s economic success is empirically evident (e.g. Schumpeter, 1931; Howell et al., 2005). Especially the activity of active and motivated key person, called „promotors“, is emphasized as a critical success factor to innovation management (e.g. Hauschildt & Chakrabarti, 1988; Hölzle et al., 2007). Until know, it was assumed that employees take the promotor role spontaneously in a self-organized way. So far, it has not been attempted to purposefully qualify an employee as promotor. The present thesis addresses this topic by evaluating the innovation promotor training, which was launched as a pilot in April 2011 by the artop GmbH and the Humboldt-University Berlin. The program evaluation is based on the four-level evaluation model by Kirkpatrick (1959) and aims at the determination of the program’s effectiveness. In a mixture of quantitative and qualitative methods, data is assessed at several points of measurement in a mainly explorative way. Data analyses revealed that the participants are satisfied with the program and that they acquired relevant role-specific knowledge. This provides first evidence that it is possible to purposefully and successfully qualify participants for a professional role as innovation promotor. As a further implication this means that the training represents a strategic means for firms to actively foster their innovativeness. To conclude, results serve as a first impulse, but have to be replicated and further specified in future assessments.
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