| edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin |
| Publikationsart: | Artikel |
| Autor(en): | Olaf L. Müller |
| Titel: | Chronik eines angekündigten Ausstiegs – Warum wir es wagen sollten, über ein Ende des Euro zumindest einmal nachzudenken |
| Erschienen in: |
GEO (6)
2012 S. 94-95 http://www.geo.de |
| ISSN: | 0342-8311 |
| Erstveröffentlichung: | 18.05.2012 |
| Einreichung: | 06.04.2012 |
| Veröffentlichung auf edoc: | 19.09.2012 |
| Anmerkung: | Dieser Artikel wird hier ungekürzt wiedergegeben. Abgesehen von der Textlänge unterscheidet sich diese Version stilistisch und im Layout von der auf Papier veröffentlichten Version. Neu sind die Literaturverweise am Ende. An den Argumenten hat sich nichts geändert. |
| Status: |
published not_reviewed |
| Volltext: | pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100204119) |
| Fachgebiet(e): | Philosophie ; Wirtschaft |
| Schlagwörter (ger): | Währung, Euro, Euroauflösung, DM, Drachme, Franc, Lire, ECU, Europäische Union, Gerechtigkeit, Demokratie, Catherine DOBBS, Simon WOLFSON, Neil RECORD, Währungsunion, Währungsreform |
| Einrichtung: | Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I |
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Endnote Bibtex |
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| Abstract (ger): | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Falls der Euro unkontrolliert auseinanderbricht, droht Chaos. Daher lohnt es sich zu fragen: Wie ließe sich ein kontrolliertes Ende des Euro organisieren? Auf diese Frage geben zwei Denkschulen entgegengesetzte Antworten. Die Schule der Geheimniskrämer will das Ende des Euro bei Nacht und Nebel organisieren, plötzlich und ohne Vorwarnung. Bankfeiertage und geschlossene Grenzen mit Kapitalkontrollen sind fester Teil solcher Pläne. Alles das ist weder ökonomisch attraktiv noch gerecht; und es verträgt sich nicht gut mit den Grundzügen einer offenen Demokratie. Daher schlagen die Gegner der Geheimniskrämer einen lang angekündigten Ausstieg vor. In ihrem Vorschlag werden alle Euros gleich behandelt. Zu einem öffentlich festgesetzten Zeitpunkt verwandelt sich jeder Euro in einen gewichteten Mix aus seinen Nachfolgewährungen. Der Vorschlag ist einfach, und er ist schon deshalb gerecht, weil er das widerspiegelt, was die Besitzer von Euros in ihren Taschen zu haben glauben: eine Mischung aus Währungen verschiedener Länder. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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