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Publikationsart: Buchkapitel / Aufsatz in einem Sammelband
Autor(en): Olaf L. Müller
Titel: Fühlen oder Hinsehen? – Ein Plädoyer für moralische Beobachtungssätze
Erschienen in: Die Moralität der Gefühle
S. 175-196
Herausgeber: Sabine Döring; Verena Mayer
Verlag: Akademie Verlag
http://www.oldenbourg-verlag.de/akademie-verlag
Erscheinungsort: Berlin
ISBN: 3-05-003686-9
Erstveröffentlichung: 13.11.2002
Einreichung: 04.07.2001
Veröffentlichung auf edoc: 08.10.2012
Anmerkung: Dieser elektronische Text wird hier nicht in der Form wiedergeben, in der er auf Papier erschienen ist. Obwohl er sich in Rechtschreibung, Layout, bei den Seitenzahlen und beim Stil der Literaturverweise von der Druckfassung unterscheidet, hat sich am Gedankengang des Aufsatzes nichts geändert.
Status: published
peer_reviewed
Volltext: pdf (urn:nbn:de:kobv:11-100204583)
Fachgebiet(e): Philosophie ; Psychologie ; Sprachwissenschaft, Linguistik
Schlagwörter (ger): Ethik, Moral, Metaethik, Beobachtung, Beobachtungssatz, Emotion, Gefühl, Holismus, Quine/Duhem-These, Hintergrund-Information, W.V.O. Quine, Morton White
Schlagwörter (eng): Ethics, Metaethics, Science/Ethics Distinction, Observation, Observation Sentence, Moral Observation, Ethical Emotion, Emotion, Feeling, Background Information, Holism, Quine/Duhem Thesis, W.V.O. Quine, Morton White
Einrichtung: Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
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Abstract (ger):
Nach Morton White können wir die holistische Quine/Duhem-These auf ethische Sätze genauso anwenden wie auf wissenschaftliche. Demzufolge mögen sich die meisten ethische Sätze zwar nicht einzeln testen lassen, wohl aber im Zusammenhang einer kompletten Theorie, die sowohl deskriptive als auch normative Sätze enthält. Ich diskutiere zwei Vorschläge dafür, wie dieser Vergleich durchbuchstabiert werden könnte. Laut Whites eigenem Vorschlag lassen sich einige normative Konsequenzen des Gesamtsystems durch Konfrontation mit den emotionalen Reaktionen des Sprechers testen. Laut meinem Vorschlag sind einige normative Konsequenzen des Systems bereits Beobachtungssätze in Quines Sinn und können genauso getestet werden wie naturwissenschaftliche Beobachtungssätze, nämlich durch Sinneserfahrung. Kurzum, es gibt moralische Beobachtungssätze. Quine bezeichnet diejenigen Sätze als Beobachtungssätze, die alle anwesenden Sprecher einer Gemeinschaft stets gleich beurteilen und die der einzelne Sprecher ausschließlich aufgrund momentaner Sinnesreizung bejaht oder verneint (also unabhängig von Hintergrund-Informationen). In Quines Argument gegen moralische Beobachtungssätze steckt folgender Fehler: Quine glaubt, dass sich moralische Fragen immer nur angesichts von Hintergrund-Informationen beurteilen lassen. Bei vielen moralischen Sätzen mag das so sein; aber es gibt Gegenbeispiele, in denen Hintergrund-Informationen ausgeschaltet sind, z.B. "Dies ist sichtbares Unrecht".
Abstract (eng):
According to an interesting suggestion by Morton White, the Quine-Duhem thesis might be applied to ethical sentences in the same holistic spirit in which Quine applied it to scientific sentences. Thus, ethical sentences might not be testable one by one; they could be tested when conjoined to larger bodies of belief that contain ethical and descriptive elements. I consider two versions of this suggestion. According to the first version (which is White's own proposal), some of the system's normative consequences can be tested by way of confronting them with the emotional reactions of the speaker; according to the second version, some of the system's normative consequences are observation sentences (in Quine's sense) and can be tested in the same way observation sentences are tested in the sciences. I argue against the first version of the suggestion and opt for the second one. According to Quine’s definitions, an observation sentence commands the very same verdict of all competent speakers who are on the spot when the sentence is uttered; and the individual speaker's verdict on the sentence depends merely on momentary sensory input, not on background information. There is a mistake in Quine's argument against moral observation sentences: According to Quine, our moral judgments always depend upon background information. This may be so with many moral sentences; but there are counterexamples (where background information is explicitly excluded). Here is one: "This is visibly wrong".
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Generiert am 28.07.2014, 12:25:01