Dokumentvorlage für Microsoft Word - Literaturverzeichnis
Für die Erstellung des Literaturverzeichnisses brauche ich
Sonderzeichen. Während die Maske „Dissertation“ - „Literaturverzeichnis“
- „Eintrag hinzufügen“ aufgeklappt ist, komme ich aber an den Menüpunkt „Einfügen“
- „Sympbol“ nicht ran. Wie bekomme ich trotzdem Sonderzeichen ins
Literaturverzeichnis?
Leider ist es nicht möglich, Sonderzeichen innerhalb des Formulars im
Literaturverzeichnis einzugegeben. Sie können jedoch innerhalb der erstellten Tabelle das
Literatuverzeichnis noch editieren, also insbesondere auch Sonderzeichen einfügen
(Menüpunkt „Einfügen“ - „Symbol“). Fügen Sie also zunächst
den entsprechenden Eintrag (ohne Sonderzeichen) über die Datenmaske ein und ergänzen Sie
die fehlenden Zeichen später in der Tabelle.
Was ist der Unterschied zwischen „Titel: Artikel,Beitrag“ und „Titel:Werk,Bch,Zs“?
Dies sind beides Formatvorlagen, die im Literaturverzeichnis verwendet werden,
um die Einträge eines Literaturverzeichnisses auszuzeichen.
„Titel: Artikel,Beitrag“ wird verwendet, wenn die entsprechende Zeichenfolge
den Titel eines Artikels (z.B. in einer Zeitschrift) oder eines Beitrages
(z.B. in einem Beitragswerk) kennzeichnet.
„Titel:Werk,Bch,Zs“ wird verwendet, wenn die entsprechende
Zeichenfolge den Titel eines Werkes, eines Buches oder einer Zeitschrift
bezeichnet.
Die erste Formatvorlage wird also bei Titeln von Dokumenten, die einen
Ausschnitt aus einem Werk darstellen verwendet und die zweite bei Titeln
für ein gesamtes Werk.
Soll der Titel eines Buches (Monographie), welches keine einzelnen
Beiträge beinhaltet, ausgezeichnet werden, so wird „Titel:Werk,Bch,Zs“ verwendet.
Welche Formatvorlage sollen die Trennzeichen zwischen den Elementen eines Literaturverzeichniss-Eintrages (z.B. zwischen dem Autor und dem Titel des Eintrages) aufweisen?
Die Trennzeichen sollen keine Zeichenformatvorlage tragen,
d.h. nur mit der Absatz-Formatvorlage des zugrundeliegenden Absatzes
formatiert sein.
Zum Beispiel: ein „:“-Zeichen zwischen Autor (Formatvorlage: „Autor“) und Titel
(Formatvorlage: „Titel: Artikel,Beitrag“ oder „Titel:Werk,Bch,Zs“)
sollte keine der beiden Formatvorlagen tragen. Statt dessen sollte
im Formatvorlagenfenster die zugrundeliegende Absatzformatvorlage
(z.B. „Zeitschrift“) erscheinen.
Muss ich die Literaturverzeichnistabelle verwenden?
Die Verwendung der Literaturverzeichnistabelle ist nur ein Hilfsmittel,
um zu dem von uns geforderte Ergebnis zu kommen. Die Verwendung ist also
keine Pflicht.
Die Entscheidung, ob Sie die Literaturverzeichnistabelle verwenden, hängt
im wesentlichen davon ab, ob Sie Ihre Dissertation schon fertig geschrieben
und nachformatieren müssen oder ob Sie gerade anfangen zu schreiben.
Zum nachformatieren eignet sich die Literaturverzeichnistabelle in der Regel
nicht, da Sie dann alle Daten abtippen müssten. In diesem Fall
formatieren Sie am besten mit den Symbolleisten nach, siehe:
„Wie kann ich das Literaturverzeichnis nachformatieren, wenn ich nicht die mitgelieferte Datenmaske zur Eingabe der Literaturquellen genutzt habe?“
Wenn Sie noch nicht angefangen haben zu schreiben können Sie sich frei
entscheiden, ob Sie
- die Literaturverzeichnistabelle verwenden,
- das Literaturverzeichnis im Fließtext schreiben und dabei die erforderlichen Formatvorlagen zuweisen oder
- ein Literaturverzeichnismanager verwenden.
Zum letzten Punkt siehe: "Ich habe ein Literaturmanager-Programm. Muss ich trotzdem das Literaturverzeichnis nachformatieren?"
Was leistet die Literaturverzeichnistabelle?
Die Literaturverzeichnistabelle ist in erster Linie dazu entwickelt worden,
damit die aufwendige Nachformatierung des Literaturverzeichnisses
mit den von uns geforderten Formatvorlagen entfallen kann, wenn der
Autor diese Tabelle von Anfang an verwendet.
Beim Erstellen des Literaturverzeichnisses aus der Tabelle werden die
vorgeschriebenen Formatvorlagen automatisch zugewiesen.
Darüber hinaus bietet die Tabelle eine Sortierung und Nummerierung der
Einträge an.
Wie kann ich das Literaturverzeichnis nachformatieren, wenn ich nicht die mitgelieferte Datenmaske zur Eingabe der Literaturquellen genutzt habe?
Wenn Sie Ihre Dissertation schon geschrieben haben und weder die
Literaturverzeichnistabelle noch ein Literaturmanagerprogramm verwendet haben,
müssen Sie das Literaturverzeichnis nachformatieren.
Die beste Möglichkeit die Nachformatierung auszuführen besteht darin, sich die
beiden Symbolleisten „Literaturarten“ und „Literaturangabe“ auf den
Bildschirm zu holen („Extras“, „Anpassen...“, Karteikarte „Symbolleisten“,
Häckchen vor „Literaturarten“ und „Literaturangabe“ setzen).
Im Literaturverzeichnis stellen Sie nun den Cursor auf einen
Literaturverzeichniseintrag (sollte einem Absatz entsprechen)
und betätigen in der Symbolleiste „Literaturarten“ den Button mit
der Aufschrift, die der Art des zitierten Dokumentes („Buch“,
„Zeitschrift“, „Sonstiges“)
(am ehesten) entspricht.
Dann markieren Sie einen Bestandteil des Literaturverzeichnisses (z.B. die
Autoren, einen Titel, das Kürzel usw.) und weisen mit der Symbolleiste
„Literaturangabe“ die entsprechende Bezeichnung zu. Auf diese Weise weisen
Sie allen Bestandteilen des Literaturverzeichniseintrages die jeweilige
Formatvorlage zu.
Sie brauchen allerdings nur diejenigen Elemente eines Literatureintrages
auszuzeichen, die in der Symbolleiste „Literaturangabe“ vorkommen. Sollten
Sie darüber hinausgehende Bestandteile haben, verbleiben diese in der
Absatzformatvorlage des zugrundeliegenden Absatzes. Die Trennzeichen
sollten ebenso in der Absatzformatvorlage verbleiben.
(Siehe auch: „Welche Formatvorlage sollen die Trennzeichen zwischen den
Elementen eines Literaturverzeichniss-Eintrages (z.B. zwischen dem
Autor und dem Titel des Eintrages) aufweisen?“)
Ich habe ein Literaturmanager-Programm verwendet. Muss ich trotzdem das Literaturverzeichniss nachformatieren?
Nein, nicht in jedem Fall. Wenn Sie eines der Programme „Citavi“
oder „Endnote“ verwendet haben besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht
nachformatieren müssen.
Bitte erkundigen Sie sich im Computer- und Medienservice, wie das aktuelle
Vorgehen dafür aussieht (epub-support@cms.hu-berlin.de).
Andere Literaturverzeichnismanager unterstützen wir eigentlich nicht.
Erkundigen Sie sich aber auch in diesem Fall, ob eine Lösung gefunden
werden kann.
Ist das Setzen von Querverweisen auf das Literaturverzeichnis Pflicht?
Das Setzen von Querverweisen auf Literaturangaben ist zwar in der Übung
beschrieben, aber es ist keine Pflicht für die Abgabe als Digitale
Dissertation. Es ist nur eine schöne Sache und eine Nettigkeit
gegenüber Ihren Lesern.
Wenn man von Anfang an mit der Dokumentvorlage und der Literaturtabelle
schreibt ist es kein großer zusätzlicher Aufwand, lohnt sich
also wirklich. Beim Nachformatieren hingegen wird der Aufwand zum
Setzen von Textmarken und Querverweisen für das ganze Literaturverzeichnis
in der Regel als zu hoher Aufwand von den Autoren angesehen.
Warum muss das Literaturverzeichnis mit Formatvorlagen formatiert sein?
Die Formatierung mit Formatvorlagen dient dazu, für jeden
Literaturverzeichniseintrag festzulegen, welcher Art er ist, und jeden
Bestandteil dieses Eintrages inhaltlich aufzuschlüsseln.
Diese Information kann zum einen zur strukturierten Recherche genutzt
werden. Stellen Sie sich vor, Sie wollen herausbekommen, welche
Autoren von Dissertationen einen Herr Krebs zitiert haben. Bei einer
unstrukturierten Suche werden Sie alle möglichen Dokumente finden:
solche, die sich mit Krankheiten befassen, andere mit Schalentieren und
andere mit irgendwelchen Leuten, die so heißen. In einer
strukturierten Suche aber ist es möglich, nur diejenigen Dokumenten
anzeigen zu lassen, die diesen Autor wirklich im Literaturverzeichnis zitieren.
Diese strukturierte Suche ist auf unserem Dokumentenserver einsetzbar
(übrigens ist es durch die Verwendung von Formatvorlagen auch
möglich gezielt in Überschriften, Abbildungsbeschriftungen
usw. zu suchen).
Da die Literaturzitate nach Titel der Zeitschrift, Autor und Titel des
Artikels aufgeschlüsselt wird, ist zum anderen die Möglichkeit
gegeben, auf im Internet vorhandene Zeitschriften einen Link zu setzen
oder zu denjenige Dokumenten zu linken, die dieselbe
Zeitschrift oder denselben Artikel zitieren. Diese Möglichkeiten sind
zwar noch nicht umgesetzt, aber durch die inhaltliche Strukturierung wird
eine Realisierung offengehalten.
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