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cms-journal

Publikation des Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin

cms-jornal Nr. 24, April 2003

Dr. Bernd Fichte
 

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Zentralbibliothek Naturwissenschaften – mehr als die Summe der Teile


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Unter Nennung der beteiligten Zweigbibliotheken werden die Grundgedanken der Zusammenführung im Erwin Schrödinger-Zentrum und die damit verbundenen Synergie-Effekte umrissen.

Der Neubau des Erwin Schrödinger-Zentrums in Berlin-Adlershof als Kombination von Computer- und Medienservice und Zentralbibliothek Naturwissenschaften bietet qualitativ und quantitativ verbesserte und erweiterte Möglichkeiten des Dienstleistungsangebotes sowohl für Benutzer der Humboldt-Universität als auch für Mitarbeiter außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie Klein- und mittelständischer Betriebe.

Abb. 1: Das war einmal ...

Bisher waren die naturwissenschaftlichen Zweigbibliotheken der Humboldt-Universität verstreut untergebracht: die Zweigbibliothek Mathematik/Informatik gemeinsam mit den zugehörigen Instituten in sehr zweckmäßigen Räumen bereits in Adlershof, die Chemie-Bibliothek auch schon in Adlershof, aber in einem Provisorium, die Bibliotheken für Biologie, Geographie, Physik und Psychologie in den jeweiligen Instituten in Berlin-Mitte.

In der ersten Stufe des Aufbaus der neuen Zentralbibliothek werden zunächst die Bibliotheken im Erwin Schrödinger-Zentrum vereinigt, deren Institute sich bereits in Adlershof befinden: Mathematik, Informatik, Chemie, Physik. Hinzu kommt die Zentralbibliothek für Umwelt. Dies ist eine aus den Beständen der Akademie der Wissenschaften der DDR hervorgegangene große naturwissenschaftliche Bibliothek, die gegenwärtig vor allem die Mitglieder der Initiativgemeinschaft der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof sowie Mitarbeiter der hier ansässigen Klein- und mittelständischen Betriebe versorgt.

Im Herbst 2003 werden zeitgleich mit dem Bezug der Institutsgebäude für Geographie und Psychologie auch die entsprechenden Bibliotheken in die Zentralbibliothek überführt. Nur die Biologie-Bibliothek muss noch etwas warten: Nach den jetzigen Plänen wird das Institut für Biologie frühestens im Jahre 2007 seinen Neubau in Adlershof beziehen.

7 x 1 = 1; das bedeutet praktisch:

  • Die Buchbestände werden einheitlich und geschlossen nach der so genannten Regensburger Verbundklassifikation (RVK) systematisch und frei zugänglich aufgestellt.
  • Sowohl die Hefte des fortlaufenden Jahrgangs als auch die gebundenen älteren Jahrgänge der Zeitschriften findet man (entsprechend RVK) fachgebietsweise alphabetisch geordnet.
  • Die Lehrbuchsammlung der entsprechenden Fächer befindet sich nicht mehr in der Zentralen Universitätsbibliothek in Berlin-Mitte, sondern sie wird in die Zentralbibliothek Naturwissenschaften integriert.
  • Alle Benutzer werden an einer zentralen Auskunfts- und Ausleihstelle beraten und bedient.

Dies alles und natürlich weitere – vor allem elektronische – Dienstleistungen kann man zu einheitlichen und längeren Öffnungszeiten als bisher nutzen.

Fazit: Auf kurzen Wegen ist eine Bibliothek zu erreichen, die in Inhalt und Service über das hinausgeht, was vorher in den Einzelbibliotheken möglich war.

Dr. Bernd Fichte
Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin