Einwahlmöglichkeiten in das Rechenzentrum der HUB
Im Rechenzentrum ist ein "NetBlazer" der Firma Telebit mit 10 seriellen Ports installiert. Dieser
arbeitet als Terminal- bzw. Modemserver und kann auch als IP-Wählrouter betrieben werden.
Unter der Sammelnummer 2093 2673 (-2677) sind fünf
Wählmodems angeschlossen, die alle Übertragungsverfahren von 300 bis 14400 bit/s (V.32bis) und
Fehlerkorrektur bzw. Datenkompression nach V.42bis und MNP5 unterstützen. Wegen des schnell
wachsenden Bedarfs wird in Kürze die Zahl der Anschlüsse verdoppelt.
Einwahl mit Wählmodem
Für die Einwahl benötigen Sie ein Wählmodem (Es sind alle z. Z. im Handel
erhältlichen mehr oder weniger gut geeignet.) und auf dem PC eine geeignete Terminalemulation (z.B. MS
Windows: Terminal).
Mit dem Modembefehl
ATDP 20932673
wählen Sie den Sammelanschluß des Rechenzentrums an. Eine Nachricht wie
CONNECT 9600 / V42.bis
zeigt den erfolgreichen Verbindungsaufbau zwischen den Modems an. Kommt keine vernünftige
Verbindung zustande, kann das an der mangelhaften Telefonleitung liegen. In diesem Fall ist es
zweckmäßig, die Geschwindigkeit Ihres Modems z.B. auf 2400 bit/s herunterzusetzen. Bei schnellen
Modems ist im PC eine gepufferte serielle Schnittstelle mit einem UART 16550 (FIFO) sinnvoll.
Nach der Ausschrift
tserv login:
geben Sie Ihr Kennzeichen und Paßword ein. Nach der Aufforderung
tserv:TOP>
werden Sie durch ein Kommando
telnet bzw. rlogin hostname
mit einem UNIX-Host verbunden.
Für die Dateiübertragung zwischen PC und Host kann Kermit oder
Z-Modem verwendet werden. Diese Programme sind auf den meisten
Rechnern verfügbar (z.B. hpcom, joker - siehe hierzu man sz). Z-Modem
erfordert 8-Bit pro Zeichen. Dies erreicht man durch die Kommandos:
rlogin bzw. telnet -b hostname
Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, daß z.Z. die Qualität der Telefonverbindungen zum Rechenzentrum
unbefriedigend ist. Die Verwendung von Modems mit Fehlersicherung (vorzugsweise V.42bis) ist daher
zwingend erforderlich. Mitunter wird bei schlechten Verbindungen keine Fehlersicherung zwischen den Modems
ausgehandelt. Dann erscheinen über kurz oder lang mysteriöse Zeichen auf dem Bildschirm, oder es
treten andere rätselhafte Effekte auf. In diesen Fällen hilft nur, die Verbindung abzubrechen (evtl.
Modem entsprechend konfigurieren). Mitunter kann es erforderlich sein, die Geschwindigkeit bis auf 2400 bit/s
herabzusetzen. Wir bemühen uns gegenwärtig um mehr und bessere Leitungen.
Einwahl über ISDN
Die Einwahl über ISDN ist ebenfalls möglich. Sie benötigen dazu einen ISDN-
Terminaladapter oder eine ISDN-Karte mit PC-Software, die Bitratenadaptation nach V.110 unterstützen.
Dann können Sie den Terminalserver unter der
ISDN-Nr. : 20160260
erreichen. Weitere Möglichkeiten, wie z.B. Sun-LINK-ISDN oder ISDN-Karten für LINUX werden
z.Z. erprobt.
Falls Sie im Rechenzentrum kein eingetragenes Kennzeichen besitzen, ist es möglich, direkte
Verbindungen zu Fakultäts- oder Institutsrechnern einzutragen. Wenn Sie SLIP (Serial Line Interface
Protocol) benutzen wollen, das Ihnen das weltweite Internet bis auf den PC bringt, sind ebenfalls spezielle
Eintragungen auf dem Terminalserver nötig.
In diesem Fall oder, wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich
bitte an:
Klemens Müller, Tel: 2093 2880 oder an
Jens-Uwe Winks, Tel: 2093 2880.
Bitte nutzen Sie auch unseren WWW-Server, um sich über den aktuellen Stand zu informieren!
Klemens Müller