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Was ist eine OAI-Suche?

OAI steht für Open Archives Initiative und bezeichnet ein Protokoll, das so genannte Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH), mit dem Metadaten elektronischer Dokumente übertragen werden können.

Das Protokoll ist so entworfen worden, dass es möglichst leicht implementiert werden kann. Es bietet dadurch auch kleineren Dokumentenservern eine einfach zu realisierende Schnittstelle für den maschinellen Datenaustausch und damit für eine Anbindung an externe Such- und Mehrwertdienste.

HTTP und XML sind die Grundlagen, auf denen das OAI-PMH basiert. Es ist ein so genanntes Harvesting-Protokoll, das asynchron arbeitet. Das bedeutet, dass die Daten unabhängig von einer konkreten Nutzeranfrage regelmäßig von den verteilten Datenanbietern abgerufen, aufbereitet und in einer eigenen Datenbank gespeichert werden. Eine Anfrage, die über eine Suchmaschine gestellt wird, die auf dem OAI-PMH basiert, wird mithilfe dieser Datenbank beantwortet.

Das OAI-PMH existiert seit 2001 und hat seither weltweit eine starke Verbreitung erfahren. Aufbauend auf dieser Technologie wurde an der Humboldt-Universität ein so genannter Service Provider, der alle deutschsprachigen Dokumentenserver abfragt, die eine OAI-Schnittstelle besitzen. In diesen Datensätzen, die wöchentlich einmal eingesammelt werden, kann über eine Suchmaske recherchiert werden.

Weitere Informationen zu OAI finden sich unter der URL http://www.openarchives.org/. Informationen zu OAI an der Humboldt-Universität stehen unter http://edoc.hu-berlin.de/oai/. Welche Datenprovider von diesem Service Provider abgefragt werden und wie viele Datensätze von den einzelnen Servern kommen, erfahren Sie hier.

Wenn Sie Fragen zu diesem Suchdienst haben oder ein OAI-Datenprovider nicht eingetragen ist, schreiben Sie bitte eine E-Mail an oai@cms.hu-berlin.de.