Inhaltsverzeichnis | Wunderbare Geschichte von der edlen Melusina | | 5 |
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Der Graf von Potiers giebt seinem Herrn Vetter, dem Grafen von Forst, und seinen drey Söhnen eine Mahlzeit, und sind mit einander dabey sehr vergnügt | | 7 |
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Der Graf Emreich behält seines Herrn Vetters, des Grafen von Forst jüngsten Sohn, Reymunden; der Graf von Forst und seine andern zwey Söhne aber scheiden von ihm mit freundschaftlicher Empfehlung, und reiten wieder nach Hause | | 8 |
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Nach Verlierung der Jagd-Bande und bey der Irrereitung in dem Walde bey hellem Mondenscheine sieht der Graf Emreich an dem Gestirn große Wunder, und sagt solche Reymunden | | 10 |
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Reymund beklaget und beweinet seines Herrn Vetters Tod sehr, weil er ihn so jämmerlich getödtet hatte | | 11 |
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Reymund kam in seinem Irrereiten und großen Klagen zu dem Durstbrunn, wurde daselbst von der Melusina getröstet, und ihm von ihr alles gesaget, was ihm wiederfahren und noch zukünftig wäre | | 17 |
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Reymund nahm von der Fräulein Melusina Abschied, und ritte nach Potiers | | 18 |
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Der Graf Emrich ward todt nach Hause gebracht, und mit vielen Wehklagen der Seinen begraben | | 18 |
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Reymund empfähet von seinem Herrn Vetter Bertram so viel Erdreich bey dem Durstbrunn zur Lehn, als er in eine Hirschhaut beschließen kann | | 19 |
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Graf Bertram besielet seinen Gesandten Reymunden die Gabe auszuhändigen | | 20 |
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Reymund besiehet der Fräulein Melusina ihr Hofgesinde in der Capelle, welches ihm sehr wohl gefällt, und wird von selbigen in großen Ehren gehalten | | 22 |
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Reymund bittet seinen Herrn Vetter, den Grafen Bertram, auf Befehl der Melusina, zu seiner Hochzeit | | 23 |
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Graf Bertram und die alte Gräfin ritten mit allem ihren Hofgesinde zu der Hochzeit | | 25 |
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Graf Bertram und seine Mutter wurden vom Reymund, Melusina und ihren Leuten auf das prächtigste empfangen | | 26 |
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Melusina und Reymund werden von einem Bischoffe in der Capelle zusammen vermählet | | 27 |
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Reymund und dessen Ritter warten auf seine Hochzeit auf | | 28 |
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Bey dem Stechen that sich Reymund besonders hervor | | 28 |
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Reymund und Melusina wurden zu Bette geführet und von einem Bischoffe eingesegnet | | 29 |
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Graf Bertram und die alte Gräfin, seine Mutter, wie auch alle Gäste nahmen Abschied, und reisten wieder heim | | 31 |
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Die Melusina fängt an das Schloß Melusinen zu bauen | | 32 |
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Melusina gebahr drey Söhne nach einander in drey Jahren, waren alle drey unter dem Gesicht ungestaltet, und sonsten von Leibe vollkommen | | 34 |
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Uriens, sein Bruder Gyot kamen zu Schiffe in das Königreich Cypern, stritten mit denen Heyden, und erlegten sehr viele davon | | 36 |
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Der König von Cypern zog aus der Stadt Famagusta den Heyden entgegen, und wurde mit einem vergilfteten Pfeile verwundet | | 37 |
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Uriens und Gyot erschlagen den König und Sultan in dem vor Famagusta geführten Streite | | 38 |
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Der König von Cypern sendet Bothen zu Uriens, und läßt ihn zu sich kommen Uriens und des Königs von Cypern Prinzessin Hermina werden zusammen vermählet, und durch des Königs baldigen Todt in große Betrübniß gesetzet | | 42 |
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Gyot kam nach Armenien, und wurde zu einem Könige gekrönet, und mit der königlichen Prinzessin Florie vermählet | | 44 |
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Uriens und Gyot melden ihrem Vater und Mutter Reymunden under Melusina in Lusinien, daß sie beyde zu Königen gekrönet wären | | 45 |
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Die Porteninger und Elsasser streiten miteinander, der König von Elsaß wird gefangen genommen, und dadurch sein Volk sieglos und flüchtig gemacht | | 46 |
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Der gefangene König von Elsaß wird der Herzogin von Lützelburg übergeben | | 47 |
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Graf Antonius und Reinhardt von Lusinien reiten in die Stadt Lützelburg, und werden wohl empfangen | | 48 |
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Die beiden Herren Brüder und der gefangene König setzten sich zu Tische, und wurden sehr herrlich tractieret | | 49 |
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Der gefangene König von Elsaß versichert die Fürstin von Lützelburg mit Bürgschaft in versiegelten Briefen | | 51 |
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Der Graf Antonius von Lusinien und die Herzogin von Lützelburg werden zusammen vermählet, und halten Hochzeit | | 53 |
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Der König von Elsaß bekommt von seinem Bruder dem Könige von Böhmen , durch Bothschaft Briefe, daß ihn die Ungläubigen und Türken mit großer Macht belagert hätten, und in sein Land gefallen wären | | 54 |
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Graf Antonius von Lusinien sagt dem Könige von Elsaß Hülfe wider die Türken zu | | 55 |
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Graf Antonius nimmt von seiner Gemahlin Abschied, und ziehet mit seinem Bruder zu dem Könige von Elsaß | | 56 |
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Antonius und Reinhardt kommen zum Könige von Elsaß, und werden von ihm sehr wohl empfangen | | 58 |
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Der König von Böhmen ziehet denen Türken entgegen, und wird von ihnen im Streit erschlagen | | 58 |
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Die Prinzessin Esglantina führet um ihren Vater, den die Heyden umgebracht hatten, große Klage Die Britannier und die Elsasser streiten mit den Ungläubigen vor der Stadt Prag, und erschlagen den türkischen Kayser sammt viel heyonischen Volk | | 63 |
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Der König von Elsaß besucht seines Herrn Bruders Prinzessin | | 64 |
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Des Königs in Böhmen Begräbniß wird herrlich und schön gehalten | | 65 |
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Der König von Elsaß gab der jungen Prinzessin Esglantina den Reinhardt von Lusinien zu einem ehelichen Gemahl | | 67 |
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Die Hochzeit wurde zwar ohne Saitenspiel wegen des Königs Tode, doch sonst prächtig und mit mancherley ritterlichen Uebungen vollendet | | 69 |
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Goffroy schied vom Lande, und sein Bruder Freymund wurde unterdessen zu Malliers in dem Kloster, das seine Mutter gebauet hatte, ein Mönch Wie Reymund und Melusina Bothschaft bekamen, daß ihre beiden Söhne Antonius und Reinhardt durch ihre Ritterschaft zu großen Ehren gekommen wären Reymund siehet Melusinam im Bade, erschrickt darüber, und schickt in großen Zorn seinen Bruder sich, weil er ihm von der Melusina Arges gesagt hatte, das sich doch nicht also befand Goffroy schlug dem Riesen Gideon das Haupt ab, und blies in des Riesen Horn so lange, bis die Seinen zu ihm kamen Goffroy bekommt Bothschaft, daß sein Bruder Freymund ein Mönch zu Malliers in dem schönen Kloster geworden, und wird darüber sehr zornig Goffroy mit dem Zahne verbrennt das Kloster zu Malliers, welches seine Mutter Melusina auf das köstlichste hatte bauen lassen, aus dem Grunde, und alle Mönche darinnen Melusina will Reymunden in seinem großen Zorn, den er um seines Sohnes Goffroy Missethat willen hat, trösten, und wird von Reymunden vor den Leuten beschämet, daß sie ein Meerwunder wäre | | 93 |
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Melusina fällt vor großen Schrecken und Jammer in Ohnmacht, kommt wieder zu sich, und redet mit Reymunden und etlichen Landesherren von ihrem Hinscheiden Melusina klaget jämmerlich wegen ihres Hinscheidens, Reymund bittet sie um Verzeihung, und sie beyde fallen vor Hertzeleid nieder zur Erden | | 99 |
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Melusina scheidet, nachdem Reymunden und alles Volk gesegnet hatte, mit Weinen großem Geschrey hinweg Melusina kommt nach ihrem Hinscheiden des Nachts wieder, und säuget ihre Kinder, daß es die Ammen sehen Goffroy kommt zu den Riesen ins Rorhemer Land durch seinen Bothen: der ihm von den Landesherren zugeschicket worden, streitet mit ihm, gewinnet den Sieg, und siehet, wie der Reise mit Schande in einen Felsen die Flucht nimmt Goffroy setzet sich, nach dem Streite mit dem Riese, auf sein Pferd, kommt zu dem Bothen unten am Berge, und reiten miteinander wieder nach Hause Goffroy suchet in dem Felsen den Riesen | | 114 |
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Goffroy findet seines Großvaters und Großmutters Bildniß von mütterlicher Seite in dem Berge Awelon gehauen, und tödtet den Riesen | | 119 |
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Goffroy tödtet den Riesen, und erlöset die Gefangenen in dem Berge Awelon | | 120 |
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Goffroy und die erlöseten Gefangenen fahren den Riesen auf einem Karren aus dem Berge Goffroy eilet seinem Vetter, dem Grafen von Forst nach, ihn zu tödten, und der Graf kommt in der Flucht um das Leben | | 125 |
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Reymund begnadigte seinen Sohn Goffroy, setzt sich zu Schiffe, und reiset nach Rom | | 127 |
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Goffroy bauet das Kloster zu Malliers viel köstlicher und prächtiger wieder, als es zuvor nicht gewesen war | | 129 |
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Reymund beichtet dem Pabst Leoni und empfähet von ihm über seine Missethat, die er an seiner Gemahlin begangen hatte, Buße | | 130 |
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Goffroy beichtet auch dem vorgenannten Pabst Leoni, und bekommt von ihm die Nachricht, wo sein Vater ist | | 131 |
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Goffroy läßt das Kloster zu Malliers auf das köstlichste wieder bauen und sehr reichlich begaben | | 132 |
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Wie Gyot, König von Armenien, sich untersiehet, den Sperber zu bewachen Der König eilete der Prinzessin nach, will sie ergreifen und mit Gewalt behalten, wird aber deswegen sehr gestraft | | 137 |
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Ein Gespenst bestrafet den König, weil er andere Gabe als die Prinzessin für die Bewachung des Sperbers begehret hatte | | 139 |
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Die Prinzessin Palantina hütet ihres Vaters Schatz auf einem hohen Berge in Arragonien, da viele Würmer und ungeheure Thiere sind, und dabey mancher Ritter um sein Leben gekommen ist | | 141 |
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Der Ritter von England erwürget an dem engen Wege des Berges einen Bären | | 143 |
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Der Ritter von England kommt auf den Berg vor das Loch, darinnen die Prinzessin mit dem Schatze verborgen war, und wird von dem Thiere jämmerlich verschlungen | | 145 |
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Ein Bothe aus Arragonien kommt zum Goffroy, und bittet ihn, auf den Berg Rottnische zur reiten, und den großen Schatz allda zu erlangen, wird aber unterwegens sehr krank | | 146 |
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Goffroy, da er sein Testament gemachet, und seinen Bruder Dietrichen zum Erben eingesetzet hatte, scheidet er von der Welt und stirbt Beschluß | | 151 |
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