Agha-Mir-Salim, Parwis: Funktionsstörungen des Musculus trapezius, des Plexus cervicalis und der Schulter nach Neck dissection

183

Anhang A. Anhang

Anhang 1: Terminologie der Neck dissection ( AJCC und Ferlito 2000)

Neck dissection Typ

resezierte Lymphknotenregionen

erhaltene Strukturen

Komplett

 

 

Radikal

I, II, III, IV, V

keine

Modifiziert radikal

 

 

Typ l

I,II,III,IV,V

NA

Typ 2

I, II, III, IV, V

NA, VJI

Typ 3

I,II, III, IV, V

NA, VJI, SCM

Selektiv

 

 

Suprahyoidal

I, II

NA, VJI, SCM

Supraomohyoidal

I,II,III

NA, VJI, SCM

Erweitert supraomo-

 

 

Hyoidal

I,II,III, IV

NA, VJI, SCM

Posterolateral

II,III, IV, V,

NA, VJI, SCM

 

suboccipitale and retroauriläre

LK

Lateral

II,III, IV

NA, VJI, SCM

Anterior

VI

NA, VJI, SCM

Anterolateral

II,III, IV, VI

NA, VJI, SCM

Erweitert

I, II,III, IV, V

keine

 

Eine oder mehrere zusätzliche

zusätzlich nicht routinemäßig


184

 

Lymphknotengruppe

entfernte Strukturen

 

(paratracheale oder para-

( A.carotis communis, N. hypoglossus)

 

laryngeale LK)

 

NA = N. accessorius;

VJI = V. jugularis interna;

SCM = M. sternocleidomastoideus.

Anhang 2: Lymphknotengruppen entsprechend der Regionen I - VII ( Robbins 1998 aus Ferlito 2000)

Regionen

Lymphknotengruppen

Ia

Submental

Ib

Submandibulär

Iia

Obere Jugularisgruppe, ventral des N. accessorius

Iib

Ober Jugularisgruppe, dorsal des N. accessorius

III

Mittlere Jugularisgruppe

Iva

Untere Jugularisgruppe, dorsal des sternalen Ansatzes des SCM

Iva

Untere Jugularisgruppe, dorsal des claviculären Ansatzes des SCM

Va

Laterales Halsdreieck, spinalaccessorische Gruppe

Vb

Laterales Halsdreieck , supraclaviculär und A. transversa colli Gruppe

VI

Anteriore Region, paratracheal, parathyroideal, Delphi LK

VII

Obere mediastinale Region


185

Anhang 3: PAP 1 zum ersten Schritt der Bestimmung der Anzahl Turns.


186

Anhang 4: PAP 2; zweiter Schritt zur Berechnung der Anzahl der Turns.


187

Anhang 5: oben Erläuterung zu PAP 1; erster Schritt zur Berechnung der Turnanzahl; unten: Erläuterung zu PAP 2; zweiter Schritt zur Berechnung der Turnanzahl.

1.

Eingabe der digitalisierten Spannungswerte als Zeitfenster von 1 Sekunde mit 2000 Werten.

2.

Festlegung der Anfangswerte: Nullsetzen der Laufvariablen 1, des Summenspeichers und des Differenzspeichers. Wenn bei U negative Indizes auftreten, werden diese Werte zu Null gesetzt. Es wird ein Speicher für die Zwischenergebnisse E(n) definiert. Das Zwischenergebnis E(0) ist in jedem Zeitfenster 0.

3.

Bildung der Differenz zweier aufeinanderfolgender Werte unter Berücksichtigung der Anfangsbedingungen.

4.

Die unter Punkt 3 gebildeten Differenzen werden zur Summe im Speicher addiert.. Die Differenz kann positive oder negative Werte annehmen.

5.

Der absolute Betrag wird mit einem Schwellenwert verglichen, welcher festgelegt wird auf 100 µV. Ist der absolute Betrag nicht größer als der Schwellenwert, dann Verzweigen nach Punkt 7.

6.

Der absolute Betrag der Summe ist größer als 100 µV. Wenn die Summe negativ ist, dann Verzweigen nach Punkt 9.

7.

Das Zwischenergebnis ist gleich Null.

8.

Das Zwischenergebnis ist gleich 1.

9.

Das Zwischenergebnis ist gleich -1.

10.

Der Summenzähler wird Null gesetzt

11.

Laufvariable um 1 erhöhen.

12.

Testen der Abbruchbedingungen. Wenn I größer als n ist, wird Schleife verlassen.

13.

Ausgabe der Zwischenergebnisse E (0) bis E (1999).


188

Fortsetzung Anhang 5

1.

Eingabe der Zwischenergebnisse von Punkt 13 PAP1.

2.

Festlegung der Anfangswerte. Laufvariable I=0, Speicher M=0, Zähler für Turns=0.

3.

Wenn E(I) = 0 dann weiter bei Punkt 7.

4.

Wenn E(I) gleich dem Wert im Speicher M ist, dann weiter bei Punkt 6.

5.

Turnzähler um 1 erhöhen.

6.

E(I) wird gespeichert in M.

7.

Laufvariable um 1 erhöhen.

8.

Testen der Abbruchbedingungen. Wenn I größer als n ist, wird die Schleife verlassen.

9.

Ausgabe des Ergebnisses: Anzahl der Turns im gewählten Zeitfenster.


189

Anhang 6: PAP 3 zur Erfassung der Turnamplituden ( erster Schritt) vor Berechnung des Anstieges und der Amplitude der Turns ( Erkennung potentieller Turns).


190

Anhang 7: PAP 4 zur Berechnung des mittleren Turnanstiegs.


191

Anhang 8: PAP 5 zur Berechnung der mittleren Turnamplitude.


192

Anhang 9: oben: Erläuterungen zu PAP 3; Erkennung von Turns; Mitte: Erläuterung zu PAP 4; Turnanstieg; unten: Erläuterung zu PAP 5; Turnamplitude.

1.

Eingabe der digitalisierten Spannungswerte als Zeitfenster von 1 Sekunde mit 2000 Werten.

2.

Festlegung der Anfangswerte: Nullsetzung der Laufvariablen I und J. Wenn bei U negative Indizes auftreten, werden diese Werte zu Null gesetzt. Es wird eine Speichermatrix für die Zwischenergebnisse E [n,m] definiert.

3.

Entscheidung, ob ein Richtungswechsel im Spannungsverlauf vorliegt ( Turn). Die 100 µV Schwelle wird nicht berücksichtigt. Wenn kein Richtungswechsel vorliegt, weiter bei 6.

4.

In die Ergebnismatrix wird der Schwellenwert ( Amplitude) des Umkehrpunktes und die dazugehörige Zeit geschrieben.

5.

Der Index J für die Ergebnismatrix wird um 1 erhöht.

6.

Laufvariable I um eins erhöhen.

7.

Testen der Abbruchbedingungen. Wenn I größer als n ist, wird die Schleife verlassen.

8.

Ausgabe des Zwischenergebnisses: zweidimensionale Matrix E [n,m].


193

Fortsetzung Anhang 9

1.

Eingabe des Zwischenergebnisses E[n,m].

2.

Festlegung der Anfangswerte: Laufvariable I=0, Anstieg=0.

3.

Untersuchung des Umkehrpunktes, ob der absolute Betrag der Spannungsdifferenz zum vorherigen und nachfolgenden Umkehrpunkt größer als 100 µV ist. Wenn nein, dann weiter bei Punkt 5.

4.

Zwischen zwei Umkehrpunkten wird der absolute Betrag des Anstieges berechnet und summiert.

5.

Laufvariable um 1 erhöhen.

6.

Testen der Abbruchbedingungen. Wenn I größer als n ist, wird die Schleife verlassen.

7.

Ausgabe des Ergebnisses: Summe aller Anstiege im gewählten Zeitfenster.


194

Fortsetzung Anhang 9

1.

Eingabe des Zwischenergebnisses E[n,m].

2.

Festlegung der Anfangswerte: Laufvariable I=0, Anstieg=0.

3.

Untersuchung des Umkehrpunktes, ob der absolute Betrag der Spannungsdifferenz zum vorherigen und nachfolgenden Umkehrpunkt größer als 100 µV ist. Wenn nein, dann weiter bei Punkt 6.

4.

Turnzähler um 1 erhöhen.

5.

Der absolute Betrag der Amplitude zwischen den Umkehrpunkten wird berechnet und summiert.

6.

Laufvariable um 1 erhöhen.

7.

Testen der Abbruchbedingungen . Wenn I größer als n ist, dann wird Schleife verlassen.

8.

Ausgabe des Ergebnisses: Summe aller Amplituden im gewählten Zeitfenster


195

Anhang 10: Erfassungsbogen zur Dokumentation der cervicalen Hautsensibilität und von Schmerzen.

Erfassung des Plexus cervicalis nach Neck dissection

 

Datum:

Untersucher:

Name:

geb. Datum:

 

1. Sensibilität links

 

warm

kalt

spitz

Stumpf

N. occipitalis minor

 

 

 

 

N. auricularis magnus (C2 )

 

 

 

 

N. transversus colli (C3 )

 

 

 

 

Nn. supraclaviculares (C4 )

 

 

 

 

 

2. Sensibilität rechts

 

warm

kalt

spitz

Stumpf

N. occipitalis minor

 

 

 

 

N. auricularis magnus (C2 )

 

 

 

 

N. transversus colli (C3 )

 

 

 

 

Nn. supraclaviculares (C4 )

 

 

 

 

 

3. Schmerzen links

 

keine

wenig

mäßig

stark

Unerträglich

Bewegung

 

 

 

 

 

Ruhe

 

 

 

 

 

 

4. Schmerzen rechts

 

keine

wenig

mäßig

stark

Unerträglich

Bewegung

 

 

 

 

 

Ruhe

 

 

 

 

 

 

Unterschrift:


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Wed Oct 23 14:54:39 2002