Danksagung

Die Arbeit der zurückliegenden Jahre im Institut für Physiologie der Charité, an der University of California in Los Angeles und schließlich im Neurowissenschaftlichen Forschungszentrum der Charité habe ich an keinem Tag als einen Beruf mit all seinen üblichen Abhängigkeiten und Verpflichtungen empfunden. Vielmehr war es eine Zeit in der ich das Privileg besaß meinem Interesse und meiner Neugier an den Neurowissenschaften ungezwungen nachgehen zu können. Diese Freude an der Arbeit beruht jedoch nicht alleine auf dem Thema Neurowissenschaften. Ein wesentlicher Grund liegt in dem wissenschaftlich ambitionierten und zugleich menschlichen Umfeld, in dem ich dieser Arbeit nachgehen durfte. Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Uwe Heinemann, der dieses Umfeld maßgeblich geprägt hat. Mit seiner wissenschaftlichen Kompetenz und gleichzeitig zur Selbständigkeit anleitenden Art schafft er ein kreatives Umfeld, das auf eine außerordentlich angenehme Weise motiviert und somit das Zustandekommen einer Arbeit wie der vorliegenden erst ermöglicht. Dieser kompetente und gleichzeitig informelle Stil hat nachhaltig viele seiner jetzigen und ehemaligen Mitarbeiter geprägt.

So auch seinen ehemaligen post-doc Prof. Istvan Mody, dem ich dafür danken möchte, daß ich über ein Jahr in seinem Labor an der UCLA unabhängig forschen konnte. Des weiteren möchte ich Prof. Heitmann, Köln, und Prof. Elger, Bonn, danken: Über die klinisch orientierte Arbeit mit kortikalen Syndromen und Erkrankungen wie der Aphasie und der Epilepsie wurde im Rahmen meiner Promotionsarbeit sowie meiner ersten klinischen Tätigkeit mein Interesse an den zellulären Grundlagen kortikaler Erkrankungen wesentlich gebahnt. Erst die theoretische Einbindung der auf zellulärer Ebene erhobenen Daten in komplexe höhere Systeme macht zelluläre Elektrophysiologie zu einem Erlebnis.

Die vorliegende Habilitationsschrift ist selbstverständlich nicht das Werk eines Einzelautors, sondern vielmehr das Produkt einer mehrjährigen wissenschaftlichen Arbeit in einer Gruppe von Kollegen und Freunden. An dieser Stelle möchte ich insbesondere Dr. Tengis Gloveli, Dr. Dietmar Schmitz, PD Dr. Andreas Draguhn, Dr. Christine Gebhardt, Dr. Siegrun Gabriel und Dr. Rolf Klee für die Zusammenarbeit, Anregungen und Hilfestellungen herzlich danken. Vielfältige Unterstützung in technischen Problemen erfuhr ich von Dr. Hans-Jürgen Gabriel und Dr. Herbert Siegmund. Ohne sie hätten unsere Meßplätze an so manchen Tagen stillgestanden. Bei Astrid Düerkop möchte ich mich für ihre außerordentlich engagierte Hilfe in der Literaturrecherche und Dokumentation bedanken. In der Präparation unserer [Seite 5↓] Epilepsiemodelle haben wir sehr viel Unterstützung von Dr. Katrin Schulze erhalten, vielen Dank. Dr. Thomas Nicolas Lehmann möchte ich schließlich für die Bereitstellung des von ihm resezierten humanen epileptischen Gewebes herzlich danken. Der Vergleich der Befunde des Tiermodells mit denen des humanen Gewebes hat uns die Tür zu einer neuen Form der Epilepsieforschung geöffnet.

Des weiteren möchte ich ausdrücklich den Mitgliedern meiner eigenen Arbeitsgruppe für ihren nicht selbstverständlichen Einsatz und Rückhalt danken. Insbesondere in den Zeiten, in denen ich in der Klinik gearbeitet habe, habe ich ihre Selbständigkeit, Kreativität und eigenen wissenschaftliche Beiträge zu schätzen gelernt: Dies sind Christian Wozny, Jörg Solger, Anatol Kivi, Dr. Andreas Knopp, Susanne Walden und Nadine Buck. Ich hoffe, daß es aufgrund der zeitweisen Doppelbelastung und der vielfältigen organisatorischen und administrativen Aufgaben der wissenschaftliche Austausch und die Betreuung nicht allzusehr gelitten haben.

Abschließend möchte ich meiner Familie, Katja, Linus und Clara sowie meinen Eltern dafür danken, mir stets das Gefühl gegeben zu haben, daß es bei aller Freude an der Arbeit noch etwas Wichtigeres gibt. Danke.


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14.01.2004