B. Fragestellung

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Angesichts der zuvor beschriebenen Problematik im Rahmen von Leberresektionen mit Pringle-Manöver ergibt sich unter der Zielsetzung, die postoperativen Ergebnisse verbessern zu wollen, folgende Hypothese: Wenn es gelingt, die Ischämie/Reperfusionsschädigung, die durch die transiente Organischämie während der Operation erzeugt wird, zu reduzieren, müsste demzufolge auch die Regeneration des verbleibenden Leberparenchyms schneller und effizienter ablaufen [Teoh 2003].

Es ergeben sich daher folgenden Fragen, die in der vorliegenden Arbeit durch eine systematische wissenschaftliche Analyse geklärt werden sollen.

  1. Kann die hepatozelluläre Ischämie/Reperfusionsschädigung nach warmer Organischämie durch pharmakologische oder mechanische Organkonditionierung signifikant im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen reduziert werden?
  2. Können für eine mögliche Organprotektion pathophysiologische Mechanismen eruiert werden?
  3. Falls eine Organprotektion erfolgt, ist diese auch bei einer regenerierenden Leber nach partieller Hepatektomie vorhanden?
  4. Werden proliferative Vorgänge im Rahmen der Regeneration nach partieller Hepatektomie durch pharmakologische oder mechanische Organkonditionierung beeinflusst?


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19.10.2005