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Anhang

Farbabbildungen

[Seite 91↓] Abbildung 6 (Seite 90 und 91): Histologische Befunde von Kontrolltieren nach experimenteller K. pneumoniae-Pneumonie und von Tieren, die als Therapie G-CSF vor oder nach Induktion der Pneumonie erhielten (vgl. auch Tabelle 2).

[Seite 92↓] A. In der Lunge dieses Kontrolltieres liegt am dritten Tag der Erkrankung eine eitrig abszedierende Herdpneumonie vor, bei der auch größere Atemwege mit neutrophilen Granulozyten und Zelldetritus gefüllt sind (Pfeil) (Hämatoxylin & Eosin, x 100).
B. Die Leber des gleichen Tieres zeigt minimale Veränderungen mit geringer Verfettung der Hepatozyten und Einzelzellnekrosen, die von histiozytären Abräumreaktionen begleitet sind (Pfeil, H&E, x 200).
C. Dieses Tier erhielt G-CSF an Tag –2 und –1 vor Induktion der Pneumonie in einer Dosierung von 2 x 50 μg/kg. Die Lunge weist eine geringgradige Herdpneumonie auf (H&E, x 100).
D. Identisches Tier zu C. In der Leber finden sich massive Abszesse, die mit Bakterienrasen angefüllt sind, zusammen mit konfluierenden, großflächigen Gruppenzellnekrosen (H&E, x 50).
E. Bei diesem Tier begann die Behandlung mit G-CSF (2 x 50 μg/kg/die) 24 Stunden nach Induktion der Pneumonie. Die entzündlichen Veränderungen in der Lunge sind im Vergleich zu den Kontrolltieren weniger stark ausgeprägt (H&E, x 50).
F. Identisches Tier zu E. Die hepatischen Abszesse sind im Gegensatz zu den prophylaktisch mit G-CSF behandelten Tieren (vgl. D.) nicht von Gruppenzellnekrosen begleitet (H&E, x 100).
G. Identisches Tier zu E. Bei stärkerer Vergrößerung werden die Bakterienrasen innerhalb der Abszesse sichtbar. Trotz Therapie mit G-CSF sind im Verhältnis dazu nur wenige neutrophile Granulozyten zu finden, ein Befund, der sich auch in C. erheben läßt (H&E, x 400).
H. Identisches Tier zu E. Auch die Milz weist Abszesse auf, jedoch mit geringerer Anzahl von Bakterien.

[Seite 93↓] Abbildung 10 (Seite 93 und 94): Histologische Befunde bei Behandlung einer experimentellen K. pneumoniae-Pneumonie mit einem gegen KPS gerichteten monoklonalen Antikörper (mAb III/5-1) alleine oder in Kombination mit G-CSF (vgl. auch Tabelle 1).

[Seite 94↓] A. Dieses Tier erhielt mAb III/5-1 eine Stunde vor Induktion der Pneumonie. Die Lunge weist eine beginnende eitrig-abszedierende Herdpneumonie auf, die in ihrem Schweregrad geringer ausgeprägt ist als bei den Kontrolltieren (vergleiche Abbildung 6 A). (H&E, x 100).
B. Identisches Tier zu A. Die in ihrer Anzahl geringeren Einzel- und Gruppenzellnekrosen weisen eine den Kontrolltieren etwa vergleichbar starke Ausprägung der Abräumreaktion auf (Pfeil, siehe auch Abbildung 6 B), die Verfettung der Hepatozyten ist aber deutlich geringer (H&E, x 200).
C. Die Pneumonie dieses Tieres wurde mit mAb III/5-1 eine Stunde vor ihrer Induktion und mit G-CSF (2 x 50 μg/kg) an den Tagen –2 und –1 behandelt. Die entzündlichen Veränderungen in der Lunge sind am geringsten ausgeprägt (vgl. Abbildungen 6 A und 10 A).
D. Identisches Tier zu C. Bis auf eine geringe Verfettung der Hepatozyten ist die Leber unauffällig (H&E, x 100).
E. Dieses Tier wurde mit einer einmaligen Gabe von mAb III/5-1 24 Stunden nach Induktion der Pneumonie therapiert. Die Lunge weist eine diskrete, fokale eitrige Herdpneumonie mit Infiltration neutrophiler Granulozyten auf (H&E, x 100).
F. Identisches Tier zu E. Die Veränderungen in der Leber mit fokalen Gruppenzell-
nekrosen und geringer histiozytärer Abräumreaktion sind denen der Kontrolltiere vergleichbar (Pfeil, siehe auch Abbildung 6 B) (H&E, x 200).
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Abbildung 14 (Seite 96): Histologische Veränderungen bei experimenteller K. pneumoniae-Pneumonie nach Blockierung von TNF-α durch Pentoxifyllin alleine und bei Gabe von Pentoxifyllin zusammen mit G-CSF (vgl. Tabelle 1).

[Seite 97↓] A. Dieses Tier erhielt 50 mg/kg Pentoxifyllin unmittelbar sowie 6 und 12 Stunden nach Induktion der Pneumonie. Die pneumonischen Veränderungen in der Lunge sind deutlich stärker ausgeprägt als bei den Kontrolltieren. Es kommt auch zur Ausbildung von Abszessen (Pfeil) (H&E, x 50).
B. Gleiche Behandlung wie A. In der Leber finden sich mit Bakterien beladene Abszesse, die von nur wenigen Granulozyten umgeben sind (H&E, x 100).
C. Dieses Tier erhielt G-CSF (2 x 50 μg/kg) an Tag –2 und –1, bevor Pentoxifyllin verabreicht wurde. Neben einer abszedierenden Pneumonie sind deutliche Einblutungen zu sehen (H&E, x 100).
D. Identisches Tier zu C. Die Hepatozyten sind mittelstark bis stark verfettet. Große, konfluierende Gruppenzellnekrosen, die keine nennenswerte Abräumreaktion aufweisen, werden zum Teil von kleineren Abszessen (Pfeil) flankiert (H&E, x 50).

 

 

 


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Verwendete Abkürzungen

CINC

Cytokine-Induced Neutrophil Chemoattractant (IL-8-Homolog bei der Ratte)

G-CSF

Granulocyte colony-stimulating factor

GM-CSF

Granulocyte-macrophage colony-stimulating factor

ICAM-1

Intercellular Adhesion Molecule-1

IFN-γ

Interferon-γ

IL-

Interleukin-

iNOS

Inducible Nitric Oxide Synthase

KBE

Koloniebildende Einheiten

KPS

Kapselpolysaccharid

LD50

Lethal dose50

LPS

Lipopolysaccharid

mAb

Monoklonaler Antikörper (monoclonal Antibody)

MIP-2

Macrophage Inflammatory Protein-2

NO

Nitric Oxide

TNF-α

Tumornekrosefaktor-α

 

 

 


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18.01.2005