| Hoksch, Beatrix : Die thorakoskopische onkologische Lobektomie Erarbeitung einer standardisierten Operationsmethode |
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Die vorliegende Arbeit hat die Entwicklung einer onkologisch adäquaten thorakoskopischen Lobektomie zur Aufgabe. Die dazu notwendige wissenschaftliche Evaluation muß in mehreren Schritten erfolgen. Zunächst wird der aktuelle operative Standard der konventionellen Chirurgie beim Bronchialkarzinom in der Literatur dargestellt. Auf dieser Grundlage wird die thorakoskopische Resektion inklusive Lymphadenektomie beim Bronchialkarzinom definiert. Dieser Standard dient als Vorlage für die Entwicklung der minimal-invasiven Chirurgie im Tier- und Leichenmodell.
Im ersten Schritt der Phase I wird anhand tierexperimenteller Arbeiten untersucht, ob und unter welchen technischen Voraussetzungen eine thorakoskopische Lobektomie vollständig minimal-invasiv durchführbar ist. Die anschließenden chirurgisch-anatomischen Untersuchungen evaluieren, inwieweit die erarbeitete thorakoskopische Technik den onkologischen Prinzipien, insbesondere der Lymphadenektomie Rechnung trägt. Diese Phase stellt die Grundvoraussetzung für eine weitere Evaluierung der erarbeiteten Ergebnisse in der sich anschließenden Phase II dar. In den chirurgisch-anatomischen Studien wird die hinsichtlich ihrer Radikalität umstrittene SIS-Lobektomie ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen sein. Bisher liegt auch zu diesem Verfahren keine wissenschaftliche Evaluation vor. Kritiker der Operationsmethode berufen sich auf mögliche Lymphknoten- und Parenchymreste am abgesetzten Hilus und inadäquates onkologisch-operatives Vorgehen (132).
In der Phase II werden die erarbeiteten standardisierten Verfahren in einer ersten Pilotphase (nicht randomisierte Kohorten) in die Klinik eingeführt. Die Erprobung der erarbeiteten Technik in der Klinik dient der Überprüfung auf Morbidität und Mortalität im Vergleich zur konventionellen Operationsmethode und der Überführung in randomisierte Studien zum Nachweis relevanter Unterschiede im Frühverlauf (Phase IIIa) und Spätverlauf (Phase IIIb).
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Es ergeben sich für die vorliegende Arbeit folgende Fragestellungen:
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