Hünerbein, Michael : Verbesserung der chirurgischen Therapieplanung gastrointestinaler Tumoren durch neue Techniken der Endosonographie und Staging-Laparoskopie
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Kapitel 2. Problemstellung
- 1) Ist durch die transendoskopische Minisonden-Endosonographie im Rahmen der Routineendoskopie eine einzeitige endosonographische Untersuchung gastrointestinaler Tumoren mit guter diagnostischer Qualität realisierbar? Ergeben sich durch die Verwendung hochauflösender Minisonden (9/12,5MHz) Vorteile für das Staging von Frühkarzinomen und stenosierenden Tumoren? Bietet die koloskopische Minisonden-Endosonographie die Möglichkeit die Infiltrationstiefe und den Lymphknotenstatus von Kolontumoren zu klassifizieren und damit die Indikationsstellung zur endoskopischen bzw. laparoskopischen Resektion zu verbessern ?
- 2) Kann die diagnostische Genauigkeit der Endosonographie beim lokoregionären Staging gastrointestinaler Tumoren durch die 3D-Endosonographie gesteigert werden? Ermöglicht die 3D-Endosonographie eine präzise endosonographisch gesteuerte Biopsie extraluminaler Raumforderungen ? Welche Vorteile bietet die 3D-Endosonographie als bildgebendes Verfahren für die Operationsplanung und wie ist diese neue Technik im Vergleich zur Endo-MRT zu bewerten ?
- 3) Kann durch die endosonographisch gesteuerte Biopsie das Problem der endosonographischen Gewebecharakterisierung von submukösen und extraluminalen Tumoren gelöst werden? Welche Ergebnisse sind bei der endosonographischen Punktion mediastinalen, abdominellen und pelvinen Tumoren im Hinblick auf technische Durchführbarkeit, Qualität des Biopsiematerials und klinischen Konsequenzen zu erwarten?
- 4) Verbessert die Staging-Laparoskopie die Beurteilung von Resektabilität und Kurabilität gastrointestinaler Tumoren im Vergleich zur
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- konventionellen präoperativen Diagnostik? Welchen Einfluß hat das laparoskopische Staging auf die chirurgische Therapiestrategie? Wird die Sensitivität der Staging-Laparoskopie durch den Einsatz der laparoskopischen Sonographie gesteigert?
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