König, Frank : Minimal-invasive Diagnostik des UrothelKarzinoms mit dem Schwerpunkt Anwendung neuer bildgebender Techniken in der Endoskopie

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Kapitel 1. Vorbemerkungen

Die innerhalb dieser Habilitationsschrift dargestellten Ergebnisse basieren auf Untersuchungen, die ich an der Klinik für Urologie der Charité sowie während eines 3-jährigen Forschungsaufenthaltes an der Harvard Medical School (Wellmann Laboratories of Photomedicine, Department of Urology, Massachusetts General Hospital, Boston, USA) gemeinsam mit Doktoranden sowie wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern der jeweiligen Einrichtungen durchgeführt habe. Alle Wissenschaftler, die einen substantiellen Beitrag zu dem jeweiligen Projekt geleistet haben, sind als Koautoren in den dazugehörigen Veröffentlichungen genannt (siehe Literaturverzeichnis). Hervorgehoben seien an dieser Stelle folgende Personen, welche die Forschungen in besonderer Weise unterstützt und gefördert haben:

Prof. Dr. Stefan A. Loening

Direktor der Urologischen Klinik der Charité

Prof. Dr. Dietmar Schnorr

stellv. Direktor der Urologischen Klinik der Charité

Prof. Dr. Klaus Jung

Leiter der Urologischen Forschungsabteilung

Prof. W. Scott McDougal, MD

Chief, Department of Urology, MGH, Boston

Francis J. McGovern, MD

Senior Urologist, MGH, Boston

Alex F. Althausen, MD

Senior Urologist, MGH, Boston

Prof. Thomas F. Deutsch

Physiker, Wellmann Labs., MGH, Boston

Prof. Kevin T. Schomacker

Physiker, Wellmann Labs., MGH, Boston

Im Mittelpunkt meiner Forschungstätigkeit steht die minimal- invasive Diagnostik des Urothelkarzinoms. Dabei beschäftige ich mich zum überwiegenden Teil mit der Grundlagenforschung und klinischen Anwendung neuer bildgebender Verfahren in der Endoskopie. Weiterhin ist die Evaluierung neuer Techniken auf dem Gebiet der Urin- Diagnostik Bestandteil meiner wissenschaftlichen Arbeit. Die Ergebnisse von Untersuchungen auf diesen Gebieten in den Jahren von 1995-2001 sind Gegenstand dieser Habilitationsschrift und wurden in peer reviewed Zeitschriften publiziert und auf internationalen Kongressen vorgetragen. Auf Grund der Publikationstätigkeit auf dem Gebiet innovativer bildgebender Verfahren in der Endoskopie wurde mir von den Herausgebern des „Urologen B“ (Zeitschrift der


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Deutschen Gesellschaft für Urologie- DGU) der Auftrag erteilt, einen Übersichtsartikel zu Strategien in der bildgebenden Diagnostik des Harnblasenkarzinoms zu verfassen (Artikel Nr. E8). Diese Veröffentlichung sowie 10 weitere Artikel und eine Patentschrift, welche ich als Erstautor in den letzten Jahren publiziert bzw. zur Veröffentlichung eingereicht habe, sind Hauptbestandteil der vorliegenden Habilitationsschrift. Die genannten Publikationen sind als Literaturzitate E1 bis E12 aufgeführt. Des weiteren habe ich dem Thema entsprechend 5 Artikel mit relevantem Inhalt ausgewählt, bei denen ich als Koautor genannt bin. Diese sind mit K1 bis K5 gekennzeichnet.

Die einzelnen Kapitel der vorliegenden Habilitationsschrift beschreiben nach einer kurzen Einleitung die wesentlichen Ergebnisse der o.g. Veröffentlichungen. Dabei wurde bewusst auf eine Wiederholung der detaillierten Darstellung von Methoden, Ergebnissen und deren Diskussion verzichtet. Hierzu sei auf die entsprechenden Publikationen im Anhang verwiesen. Der Schwerpunkt wurde vielmehr auf die Zusammenfassung und Diskussion der Einzelergebnisse im Rahmen des Gesamtkonzepts einer minimal- invasiven Diagnostik des Urothelkarzinoms gelegt.

Als Ergebnis der Forschung zur Gewebeeigenfluoreszenz (siehe Kapitel zur Autofluoreszenz) konnte in den USA ein Patent auf ein bildgebendes Verfahren angemeldet werden (Literaturzitat E12). Zur Erläuterung der Patentschrift, wurde zusätzlich eine schematische Abbildung eingefügt.

Die in der Habilitationsschrift verwendeten Abkürzungen sind jeweils bei erstmaliger Verwendung im Text erläutert.


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Tue Sep 17 13:34:30 2002