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Anhang Kapitel 2: Evidenztabellen
Anhang Kapitel 3:
3.1.: Checkliste Methodische Qualität von Leitlinien (8/1999)
3.2.: Gescreente und eingeschlossene Hypertonie-Leitlinien
Anhang Kapitel 4:
4.1: Berliner Gegenstandskatalogs
4.2: Testinstrument „Berliner Fragebogen“ (2 Fragensets)
Anhang Kapitel 5:
5.1. Dokumentationsbogen für das Telefon-Interview
5.2: Evaluationsbogen für das Pilot-Projekt „EbM-Informations-Service
Anhang zu Kapitel 2: Evidenztabellen
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Studie |
Forschungsfrage |
Methodischer Ansatz |
Literatursuche / Sampling frame |
Kritische Studienbewertung |
Ergebnisse (Anzahl der Studien) |
Schlußfolgerung (Autoren) |
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Britton A., Health Technol Ass 1998 |
Erzeugen RCTs systematisch größere oder kleinere Effektgrößen als nicht-randomisierte Studien (d.h. klinische Studien mit parallelen Kontrollen; klassische Kohorten) |
Vergleich der Effektgrößen von RCTs und Nicht-RCTs in einzelnen Studien bzw. Kohorten von Studien, in denen vergleichbare Interventionen in vergleichbaren Settings mit vergleichbaren Endpunkten durchgeführt wurden Deskriptive Analyse |
Systematische Literatursuche in MEDLINE, Embase, Science Citation Index, Cochrane Library Einschluß von 14 Einzelstudien und 4 Meta-Analysen |
Detaillierte Beschreibung der Studien Methodische Bewertung: Wurde in der Analyse bei Imbalancen in den Baseline-Variablen adjustiert? |
Kein Hinweis auf einheitliche Über- oder Unterschätzung des Behandlungseffekts durch Nicht-RCTs.
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Benson K. N Engl J Med 2000 |
Vergleich der Effekte von Beob.-Studien und RCTs bei vergleichbaren Therapien |
Kriterien für Beob.-Studien:
Einschluß von Einzelstudien und MA Deskriptive Analyse |
Literatursuche in MEDLINE / Cochrane Library (1985 –1998) Einschluß: 3 Übersichten und 18 Einzelvergleichen (53 Beob.-Studien; 83 RCTs) |
Keine systematische Bewertung der Studienmethodik (punktuelle Hinweise, z.B. Nachbeobachtung) Keine Kerninformationen über die eingeschlossenen Studien |
Vergleichbare Gesamtschätzer mit engen KI in beiden Designs |
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Concato J N Engl J Med 2000 |
Vergleich der Effekte von Beob.-Studien (FKS / Kohorten mit gleichzeitigen Kontrollen) und RCTs bei gleichen Behandlungen |
Identifikation von MAs aus RCTs, Beob.-Studien oder gemischten Designs Kriterien: Gleiche Interventionen Dichotome Endpunkte Angabe der KI Deskriptive Analyse |
Literatursuche in MEDLINE, Current Contents und Hand Searching MA aus 5 großen Medical Journals von ’91–’95 (Annals of Internal Medicine; BMJ; JAMA; Lancet; New Engl J Med) Einschluß von Studien aus 5 Themenkomplexen (6 Publikationen mit 55 RCTs und 44 Beob.-Studien) |
Bewertung anhand von veröffentlichten Kriterien, Ergebnisse nicht präsentiert Keine Kerninformationen über die einge-schlossenen Studien |
Gesamteffekt ( 95% KI) BCG-Vakzine + Tbc (RCTs vs. FKS): RRsum:0 .49; (0.34–0.70) vs. ORsum:0.50; (0.39–0.65) Mammographie + Tod dr. Mamma-Ca (RCTs vs. FKS): RRsum:0.79; (0.71–0.88) vs. ORsum:0.61; (0.49–0.77) Cholesterin-Spiegel + Unfall (RCTs vs. Koh): RRsum:1.42;(0.94–2.15) vs. HRsum:1.40; (1.14–1.66) Hochdruck-Behandlung + Schlaganfall (RCTs vs. Koh): RRsum:0.58; (0.0.5–0.67) vs. adj PEsum:0.62;(0.60–0.65) Hypertonie + KHK (RCTs vs. Koh): RRsum:0.88; (0.78–0.96) vs. adj PEsum:0.77; (0.75–0.80) |
Kein Zusammenhang zwischen Qualitätskriterien und Größe des Effekts Im Vergleich zu RCTs keine systematische Effektüberschätzung in hochwertigen Kohorten / FKS |
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Studie |
Forschungsfrage |
Methodischer Ansatz |
Literatursuche / Sampling frame |
Kritische Studienbewertung |
Ergebnisse |
Schlußfolgerung (Autoren) |
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Ioannidis JP, JAMA 2001 |
Liefern RCTs und Beob.-Studien bei gleichen Interventionen gleiche Ergebnisse ? (Def. Beob.-Studien: retro-, prospektive Kohorten, FKS, nicht-random. Trials mit gleichzeitigen und historischen Kontrollen) Exploration von Variablen zur Erklärung möglicher Diskrepanzen zwischen RCTs und Beob.-Studien |
MA aus RCTs und Beob.-Studien mit mind. 1 primären dichotomen Endpunkt Analyse Gesamtschätzer von RCTs und Beob.-Studien (Random - / Fixed effects – Modell) Übereinstimmung
Erklärung von Diskrepanzen dr. Design; Publikationsjahr; Alter; Ereignisrate; Nachbeobachtung Quantitative Analyse |
Einschluß 45 MAs mit 240 RCTs und 168 Beob.-Studien (71 prospektive, 40 retrospektive Kohorten; 25 FKSs; 29 Studien mit historischen Kontrollen; 3 sonstige Studien) |
Keine systematische Bewertung der Studienmethodik der MA Keine Kerninformationen über die eingeschlossenen Studien |
Heterogenität innerhalb der Studientypen: RCTs: 23% (9/39 Topics); Nicht-RCTs: 41%; (13/32 Topics); prospektive Kohorten: 40% (6/15) Korrelationskoeffizient: 0.75 (alle); 0.83 (ohne historische Kontrollen); p < 0.01 Effektgrößen:
Diskrepanzen RCTs / Nicht-RCTs in Abhängigkeit von Analyse: Random effect: 16% (7/45 topics); Fixed effect: 27% (12/45 topics) Unterschied in ln OR: alle Designs: < 50%: 28/45 Fällen (62%) 2fache OR: 15/45 Fällen (33%) Vergleich prospektiver Studien: 50%: 16/26 Topics (62%) 2 fache OR: 7/26 Fälle (27%) Disagreement beyond chance Günstigere Efekte sign. häufiger in Beob.-Studien als in RCTs (p=0.03 random effects; 0.02 fixed effects) Keine weiteren Erkenntnisse durch Analysen bzgl. Alter, Follow-up etc. |
Deutliche Divergenz bzgl. der Effektgröße trotz guter Korrelation zwischen Effekten von RCTs and Beob.-Studien:
Potentielle Ursachen für die Variabilität innerhalb und zwischen Designs:
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Studie |
Forschungsfrage |
Methodischer Ansatz |
Literatursuche / Sampling frame |
Kritische Studienbewertung |
Ergebnisse |
Schlußfolgerung (Autoren) |
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Kunz R. Cochrane Database of Methodology Reviews Cochrane Library 2001 |
Wie ist die Auswirkung von Randomisierung / Nicht-Randomisierung auf Effektschätzer auf der Basis empirischer Daten? 4 Vergleiche:
explorativer Ansatz |
Vergleich des Gesamteffekts von systematischen Übersichten, Meta-Analysen, Kohorten von Studien, in denen eine Intervention untersucht wurde. Sensitivitätsanalysen
Ausschluß von klassischen Beob.-Studien wie FKS oder Kohortenstudien Deskriptive Analyse |
Gesamtbewertung von 32 systematischen Übersichten / Meta-Analysen oder Kohorten (> 3000 Einzelstudien) |
Methodische Bewertung von 6 a priori festgelegten methodischen Items Qualitative Einteilung in: - Ohne wesentlichen methodischen Fehler - potentiell wichtiger methodischen Fehler - schwerwiegender methodischer Fehler Tabellarische Präsentation der Studien |
Quantitative Zusammenfassung der Ergebnisse (Bezugsgrösse ist RCT, angemessene Randomisierung oder hochwertige Studie) 1. Frage (n=15 Übersichten mit 35 Vergleichen)
2. Frage (n=7)
3. Frage (n=3):
4. Frage (n=9 Übersichten mit 11 Vergleichen):
Sensitivitätsanalyse:
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Hauptergebnis: Die Effekte mit (angemessener) Randomisiserung sind häufig, aber nicht ohne Ausnahme kleiner; Verzerrungen können sich in alle Richtungen bewegen. Die Sensitivitätsanalyse ohne historische Kontrollen bestätigte das Hauptergebnis und widerlegt die von Concato geäußerte Hypothese, daß die 1998 im BMJ beschriebene Überschätzung auf Designs mit historischen Kontrollen zurückzuführen sind. Die Bestätigung der Hauptergebnisse bei ausschliesslicher Berücksichtigung hochwertiger Studien unterstreicht die Aussagekraft der Studie |
Lernziele und Lerninhaltkatalog
für den TTT-Kurs und die Basisseminare
Liebe Teilnehmer des TTT-Vorbereitungsseminars,
Nach dem gemeinsamen Brainstorming auf dem TTT-Vorbereitungstreff in Berlin haben wir die verschiedenen Vorschläge in den Entwurf des Lerninhaltkatalogs eingearbeitet, den Sie als Appendix des 2. Rundschreibens erhalten. Obwohl ich mir von dem Vorbereitungstreff erhofft hatte, wir könnten den bereits vollen Katalog kürzen, wurde er durch die durchaus nützlichen und berechtigten Ergänzungen noch länger. Zusammen mit den allgemeinen Lernzielen (Appendix 1) wird damit das Raster für die TTT-Seminare vorgegeben.
Die Intention des TTT-Kurses ist die kritische Anwendung von Studienergebnissen im (Mediziner- Gutachter-, Beratungs-) Alltag. Das bedeutet, wir wollen kein Magisterprogramm in klinischer Epidemiologie entwickeln, sondern Ärzten helfen, Studien kritisch zu lesen und zu verstehen. Dabei werden wir immer inkomplett bleiben und müssen Mut zur Lücke beweisen und diesen Mut auch von unseren zukünftigen Tutoren fordern. Da wir uns einig sind, dass es nicht möglich ist, alle Lerninhalte und den gesamten Lernzielkatalog (geschweige denn alle sonstigen wichtigen klinisch epidemiologischen Inhalte) durch die beiden 2tägigen Seminare abzudecken, müssen etliche Programmpunkte dem Selbststudium der Teilnehmer vorbehalten bleiben. Somit sollen die vorgegebenen Lerninhalte den Trainées als Stütze dienen, um den eigenen Kenntnisstand zu kontrollieren und zu überprüfen.
Zusätzlich dienen die Lernziele und Lerninhalte als Matrix für Basisveranstaltungen. Da diese in oft sehr unterschiedlichem Format und Settings stattfinden, ist eine zu rigide Festlegung eher hinderlich als hilfreich.
Wir bitten Sie, Lernziele und Lerninhalte nochmals kritisch zu überprüfen und uns Ihre Kommentare und Änderungsvorschläge innerhalb von 2 Wochen zurückzuschicken.
Mit freundlichen Grüßen
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Regina Kunz |
Norbert Donner-Banzhoff |
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Lerninhalte für Trainerkurse (Matrix für Basisveranstaltungen) |
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Einführung und Allgemeine Aspekte |
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Statistik |
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Therapie / Intervention |
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Diagnostik / Screening |
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Prognose |
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Systematische Übersicht / Meta-Analyse |
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Kausalität/ Nebenwirkung |
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Leitlinien |
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Informationsbeschaffung und –zugriff |
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| DiML DTD Version 3.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 09.09.2004 |