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In der vorliegenden Arbeit wurden die Ergebnisse des zerebralen multimodalen Monitorings der zerebralen Oxygenierung und Gehirnstoffwechsels mittels Mikrodialyse mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und bei Patienten nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung (SAB) dargestellt.
Folgende Resultate konnten bei SHT-Patienten erzielt werden:
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Folgende Resultate konnten bei SAB-Patienten erzielt werden:
Schlußfolgerungen
Für Patienten mit schwerem SHT bleibt die Mikrodialyse zunächst der Validierung hypoxischer Grenzwerte v.a. in perikontusionellem Hirngewebe vorbehalten und stellt möglicherweise ein diagnostisches Zusatzkriterium zur Entscheidungshilfe des optimalen Zeitpunkts einer Dekompressionskraniotomie dar. Eine routinemäßige Anwendung dieser Methode ist für die Zukunft eher nicht zu erwarten, da beim SHT-Patient eine akute [Seite 46↓] neurologische Verschlechertung sofortiges Handeln erfordert und die kontinuierliche Hirngewebe-PO2 -Messung und die ICP-Messung der meist stündlich gemessenen Mikrodialyseparameter hierbei überlegen sind.
Hervorzuheben ist, daß die Ergebnisse bzgl. des Hirngewebe-PO2 und der Hyperventilation in den Reviewprozeß der amerikanischen Behandlungsrichtlinien Eingang gefunden haben, die die Indikationen zur Hyperventilationstherapie folglich deutlich einschränkten (Foundation Traumatic Brain Injury 2000).
Zusammenfassenden ist die zerebrale Mikrodialyse ein vielversprechendes Langzeitmonitoring des zerebralen Stoffwechsels bei Patienten nach aneurysmatischer SAB. Patienten mit erhöhtem Risiko für das Auftreten eines Vasospasmus (höherer WFNS- und Fisher-Skore) sowie Patienten mit eingeschränkter neurologischer Beurteilbarkeit (Bewußtseinstrübung, komatös) können von dieser Methode zur Früherkennung eines Vasospasmus bzw. akuten postoperativen Ischämie profitieren. Die Identifizierung möglicher Auslöser für die zu beobachtenden metabolischen Störungen eröffnet möglicherweise neue therapeutische Optionen, wie z.B. die Beurteilung der Effektivität einer Triple-H-Therapie auf metabolischer Ebene, und könnte die Prognose der SAB-Patienten verbessern.
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