2. Aufgabenstellung

Behandlung der postoperativen PHT

Eine effektive Behandlung des postoperativ erhöhten Lungengefäßwiderstandes, welcher eine zusätzliche rechtsventrikuläre Nachlast darstellt, soll durch die Gabe von selektiven pulmonalen Vasodilatatoren erreicht werden. Hierfür sind die Applikationsform und technischen Bedingungen sowie das patientenorientierte Monitoring zu etablieren und die Wirkungsphysiologie dieser Substanzen zu beschreiben. Insbesondere soll der Effekt dieser pulmonalselektiven Therapie auf Funktion des rechten Ventrikels besonders beobachtet werden.

Analyse der Biologie der postoperativen PHT

Die einzelnen Faktoren, die bei der Ausbildung der postoperativen PHT beteiligt sind, sollen nachgewiesen werden. Durch sequentielle Analyse des vasodilatierenden Stoffwechselweges des pulmonalen Endothels, sowie durch Blockierung vasoaktiver Substanzen soll der jeweilige Beitrag zur Erhöhung des postoperativen Gefäßwiderstandes herausgearbeitet werden.

Vaskulo-bronchiale Interaktionen der postoperativen PHT

Die mechanischen Interaktionen zwischen pulmonalvaskulärem und bronchioalveolärem System der Lunge, wie sie postoperativ in der pulmonalhypertensiven Krise exazerbieren, sollen in klinischen Modellen genau beschrieben und analysiert werden.


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19.07.2005