Theres, Heinz Peter: KARDIALES MONITORING MIT HILFE IMPLANTIERBARER SYSTEME

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Kapitel 2. Technische Aspekte

2.1 Heinz M, Theres H. (Anmelder: Alt E). Energy Saving Cardiac Pacemaker. USA Patent 4,979,507. 1990.

Die Lebensdauer von Herzschrittmachern ist entscheidend durch den Energieverbrauch und die daraus resultierende Batterielebensdauer bestimmt. Insbesondere führt auch die Erfassung zusätzlicher physiologischer Parameter zu einer Erhöhung des Energiebedarfs. Umso wichtiger ist es alle Möglichkeiten zu nutzen um die Stimulationsparameter des Herzschrittmachers - bei größtmöglicher Sicherheit der Stimulationseffektivität - hinsichtlich ihrer Leistungsparameter zu optimieren.

Gegenstand der Patentschrift ist eine Möglichkeit zur Optimierung des Energieverbrauches stimulierender, implantierbarer Systeme. Um die zur Verfügung stehende Energie optimal auszunutzen, besitzt der Herzschrittmacher eine interne Logik, welche die Reizschwellenkurve sowie die Chronaxie und Rheobase ermittelt. Aus diesen Ergebnissen stellt die Logik Impulsdauer und Impulsamplitude so ein, dass die Impulsdauer im Bereich der Chronaxie und die Impulsamplitude im Bereich des zugehörigen Wertes auf der Rheobase liegt.
Damit ist ein minimaler Energieverbrauch bei größtmöglicher Sicherheit des Patienten gewährleistet.


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2.2 Theres H. (Anmelder: Alt E). Electrical Connecting Means for Establishing Mechanical and Electrical Connection Between an Implantable Medical Device and a Lead System. USA Patent 4,971,057. 1990.

Die Erfassung zusätzlicher Parameter über Herzschrittmacherelektroden erfordert in der Regel auch eine weitere Kabelverbindung mit dem Schrittmachergehäuse. Während die Unterbringung einer zusätzlichen Leitung innerhalb der Elektrode lösbar ist, stellt die Verbindung mit dem Herzschrittmacher ein Problem dar. Dies insbesondere da Konnektorensysteme standardisiert wurden und jede Lösung kompatibel zu diesem Standard sein sollte. Gegenstand der Patentschrift ist ein Konnektorsystem welches den bisherigen Standard (IS-1) respektiert aber die Unterbringung eines zusätzlichen Kontaktes ermöglicht. Dazu wird in den Stecker ein zusätzlicher Pin integriert. Dieser ist federnd gelagert. Als Gegenstück auf Seiten des Herzschrittmachers dient ein weiterer Pin. Somit ist es möglich einen zusätzlichen Kontakt innerhalb des bestehenden IS-1 Standardsteckers unterzubringen. Dies erleichtert die Erfassung zusätzlicher biologischer Signale, auch unter Verwendung einer bipolaren Elektrode.


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Tue Feb 11 17:18:46 2003