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Band 10 • 2007 • Teilband I

ISBN 978-3-86004-205-2

Geschichte im Netz: Praxis, Chancen, Visionen

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Editorial

 

Editorial: Geschichte im Netz – Praxis, Chancen, Visionen

von Daniel Burckhardt, Rüdiger Hohls, Claudia Prinz

Zwischen dem 22. und 24. Februar 2006 veranstaltete der Kooperationsverbund Clio-online in Berlin die Tagung „.hist 2006: Geschichte im Netz – Praxis, Chancen, Visionen“. Nach einer Vorgängertagung im Frühjahr 2003, die unter dem Leitthema „Geschichte und Neue Medien“ stand [1] , war „.hist 2006“ der zweite große Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der sich mit „Geschichte im Netz“ und mit den Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Kommunikationsnetzwerken durch die Geschichtswissenschaft beschäftigte, gleichzeitig aber auch die Realisierbarkeit und Wünschbarkeit kritisch zu hinterfragen und am Praxisalltag zu messen suchte.

Im Zentrum des Kongresses sollte die Doppeldeutigkeit des „Netzes“ stehen: das Netz als technische Infrastruktur, das neue Formen des Arbeitens, Forschens, Lehrens, Kommunizierens und Publizierens ermöglicht, und das Netz als sozialer und wissenschaftlicher Raum, der durch Adaptionen, Erfahrungen, Anwendungen und Optionen der Technik eine fortwährende Umgestaltung erfährt. Begriffe wie Web, Kommunikation, Information oder Wissensgesellschaft haben Eingang in unseren alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Anknüpfungspunkte bestehen daher nicht nur zur technischen Seite historischer Netzangebote, sondern auch zu Beziehungsaspekten, zu Fragen der Wahrnehmung, Kognition und Konstruktion von Wirklichkeiten und Geschichtsbildern neben solchen, wie sich das Verhältnis von Erinnern und Vergessen, von Geschichte und Gegenwart durch die neuen Speicher- und Verarbeitungsqualitäten des Internets verändert.

Die Tagung „.hist 2006: Geschichte im Netz“ wandte sich bezüglich der Referenten/innen und Teilnehmer/innen vor allem an drei Zielgruppen:

  • An Geisteswissenschaftler/innen, primär, aber nicht nur, aus den Geschichtswissenschaften, die im Rahmen ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit netzbasierte Medien und Techniken einsetzen und somit über praktische Erfahrungen verfügen.
  • An Archivare/innen, Bibliothekare/innen sowie Museumsmitarbeiter/innen, die sich mit digitalen Methoden der Archivierung, Erschließung und Bereitstellung von historischen Quellen und Artefakten, Publikationen und Fachinformationen beschäftigen.
  • An Informatiker/innen, die im Bereich der Informationsverarbeitung in den Geisteswissenschaften tätig sind.

Die Zielgruppen bilden mittelbar auch die Konzeption von Clio-online als einem Verbund von Partnereinrichtungen aus Fachwissenschaft und Fachinfrastruktureinrichtungen ab. [2] Die beabsichtigte Überwindung disziplinärer und institutioneller Grenzen spiegelte sich auf der Tagung und auch im vorliegenden Band wider. Der Kongress sollte ein Forum zum Bilanzieren, Reflektieren und Fortbilden bereitstellen, in dem Berichte aus der Praxis realistische Bezugspunkte zum Alltag und Erfahrungsraum der Zuhörer/innen liefern. Durch die Präsentation neuer Entwicklungen sollten Chancen aufgezeigt werden. Nicht zuletzt sollte den Teilnehmern/innen auch ein Rahmen geboten werden, um sich über Zukunftsperspektiven auszutauschen. [3]

Die Konferenz bot in zwölf Sektionen und Workshops, zwei Podiumsdiskussionen und über zahlreiche Projektstände mit etwa hundert Vorträgen, Diskussionsrunden und Präsentationen den angereisten Experten/innen, Anwendern/innen und Projektmitarbeitern/innen aus der Geschichtswissenschaft, aus Bibliotheken, Archiven und Museen einen Überblick zu aktuellen Projekten. Letztlich kann die Tagung als Leistungsschau des DFG-Referats „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“ (LIS) [4] betrachtet werden, auf dessen Förderung mehr als 80 Prozent der vorgestellten Projekte beruhen, worauf Manfred Thaller in der abschließenden Podiumsdiskussion hinwies. Zusätzlich war die DFG noch mit Vorträgen von Fachreferenten der LIS-Gruppe [Fournier und Vögler, Bd. I; Goebel, Bd. II] und durch einzelne Mitglieder von Fachausschüssen [Gersmann und Thaller, Bd. I] in die Planung und Durchführung von Sektionen eingebunden. Dieser Umstand weist darauf hin, welche außerordentliche Bedeutung die Förderpraxis der DFG für die Entwicklung der elektronischen Fachinformationsangebote in den Geisteswissenschaften hierzulande hat. Deshalb verwundert es auch nicht, wenn insbesondere ausländische Wissenschaftler/innen gelegentlich auf die Unterschiede in der Förderpraxis in vergleichenden Studien hinweisen. Nationale Besonderheiten, wie sie die DFG als Selbstverwaltungskörperschaft der deutschen Wissenschaft zur Förderung der Forschung und des Forschungsnachwuchses darstellt, hinterlassen ihre Spuren eben auch, wenn es um die Entwicklung globaler Kommunikation oder um die Strukturen von Informationssystemen der Wissensgesellschaft geht. Allerdings fanden entsprechende Entwicklungen im nicht-deutschsprachigen Ausland wie etwa Persée in Frankreich [Blin/Néouze, Bd. I] oder das DEEDS-Projekt in Kanada [Gervers/Margolin, Bd. I] mit Ausnahme der international ausgerichteten Sektion über Geographische Informationssysteme in den Geschichtswissenschaften [Bodenhamer; Kunz; Berman, Bd. I] im Rahmen der Tagung nur punktuell Beachtung.

Das Interesse am Programm der Tagung war groß: Nach über 400 Voranmeldungen konnten eine Woche vor Beginn der Tagung keine weiteren Teilnehmerregistrierungen entgegengenommen werden. Das dichte Programm mit mehreren Parallelsektionen forderte auch von den Anwesenden eine Beschränkung auf einen kleinen Ausschnitt des Gesamtprogramms. Erste Eindrücke von der Tagung lieferten die vier Querschnittsberichte von S. Gorißen, H. Müller, S. Marra und D. Burckhardt, die im Frühjahr 2006 über H-Soz-u-Kult veröffentlicht wurden und in Band I nachzulesen sind. Umso mehr freuen wir uns, im vorliegenden Doppelband immer noch recht zeitnah schriftliche Ausarbeitungen der meisten Referate und sowie eine Zusammenfassung der Abschlussdiskussion vorlegen zu können.

Der vorliegende Doppelband bündelt mit insgesamt über 80 Beiträgen die Mehrzahl der auf der Tagung „.hist 2006“ präsentierten Vorträge. Ein Großteil der Referenten/innen ist unserem Wunsch nachgekommen, ihre Vorträge zu Artikeln auszuarbeiten; allerdings sahen sich dazu einige aus verschiedenen Gründen auch nicht in der Lage. So eigneten sich nicht alle Beitragsformate wie Round Tables oder Projektpräsentationen zur schriftlichen Ausarbeitung, teilweise waren Referenten/innen auch aus zeitlichen Gründen verhindert, ihren Tagungsbeitrag zu einem Artikel auszuarbeiten. Wie schon bei der Organisation des Kongresses selbst haben uns einige der Sektionsleiter/innen aktiv bei der Durchsicht und beim Redigieren der Beiträge ihrer Sektionen unterstützt; nur so war es überhaupt möglich, diesen umfangreichen Doppelband fertig zu stellen.

Die in den Bänden enthaltenen Beiträge dokumentieren den Stand der Entwicklung im Februar 2006 und wurden nur vereinzelt aktualisiert oder ergänzt. Die Gliederung des Doppelbandes spiegelt weitgehend das Tagungsprogramm; wobei in Einzelfällen die Beiträge von Sektionen oder Workshops für die vorliegende Publikation in inhaltlich verwandte Kapitel verschoben wurden. Die Beiträge sind unter den Kapitelüberschriften „Elektronisches Publizieren in den Geisteswissenschaften“, „Digitalisierung und Strategien der Langzeitarchivierung“, „Verfahren der Quellenerschließung und Suchstrategien“, „Quellen im Netz“ und „Wörterbücher und Lexika“ im ersten Teilband, „Virtuelle Fachbibliotheken für die historische Forschung“, „Historische Fach- und Themenportale“, „Historical GIS online“, „Collaboratories. Über das gemeinschaftliche Schreiben von Geschichte“ und „E-Learning-Projekte als kollaborativer Entwicklungsprozess“ im zweiten Teilband für die vorliegende Publikation gruppiert worden.

Ausgangslage

Das Internet ist auch aus dem Arbeitsalltag in den Geschichtswissenschaften nicht mehr wegzudenken. Von Beginn an wurde die Nutzung des Internets im Fach von einer Diskussion um die Vor- und Nachteile begleitet. Diese Diskussion wird uns wohl auch noch länger begleiten, da sich in dieser Frage unterschiedliche Diskursstränge vermischen. In der Praxis wird die Debatte selten zwischen den Netzaktivisten/innen unter den Historikern/innen, die häufig ein ungebrochen euphorisches Verhältnis zu ihrer Tätigkeit haben, und Vertretern/innen der traditionellen Geschichtswissenschaft geführt, die dem Treiben der meist jüngeren Kollegen/innen mit Skepsis, Unverständnis und Zurückhaltung begegnen. Die meiste Literatur zum Thema „Geschichte und Internet“ enthält eher praktische Anleitungen für den Umgang mit einzelnen Aspekten des Webs als theoretische Reflexionen über die wissenschaftlichen Implikationen der Veränderung. [5] Einen theoretischen Reflexionsversuch, intellektuelle Konsequenzen aus der Veränderung aufzuzeigen, hat jedoch Wolfgang Schmale in seinem Eröffnungsvortrag [Bd. I] unternommen.

Die Debattenlage ist auch deshalb verworren, weil sich die Digitalisierung des Arbeitsplatzes des Historikers und die Etablierung des Internets als Ort für historische Recherchen, der Vermittlung und des Publizierens mit einer, wie Winfried Schulze in der Podiumsdiskussion [Bd. I] herausgestellte, parallel verlaufenden dramatischen Veränderung in der Geschichtsschreibung selbst vermischen. Der vormals eingeschränkte Zitierhorizont ist im Zuge der Globalisierung, die der Internetnutzung voran ging, durch diese aber noch einmal verstärkt wurde, einem weltweiten bibliografischen Erfahrungshorizont gewichen. Die Pluralisierung der Themen und Methoden, die Entkanonisierung und der Dominanzverlust bestimmter Denkmodelle werden mit der wachsenden Bedeutung des Internets für den Lehr- und Forschungsbetrieb in Verbindung gebracht, wobei sich die medienspezifische Informationskompetenz nicht in gleicher Weise entwickelt hat.

Im Rückblick lassen sich laut Peter Haber drei Phasen mit unterschiedlichen Angeboten und Nutzungsverhalten unterscheiden. In den ersten Jahren zwischen 1995 und 1998 waren neben der E-Mail-Kommunikation die wichtigsten Ressourcen Bibliothekskataloge, die nicht selten nur über umständliche Telnet-Verbindungen zu erreichen waren. In einer zweiten Phase wurde das Web an Universitäten, von Forschungsinstituten, Museen, Archiven und engagierten Einzelpersonen als Distributionskanal für eigene Forschungsresultate, Quellenbestände, für Linkkataloge sowie als wichtige Plattforum für die Fachkommunikation und für erste eigene E-Learning-Angebote entdeckt. Das vergleichsweise unstrukturierte Web der 1990er Jahre hat sich durch die Umstellung vieler Angebote auf datenbankbasierte Content Management Systeme inzwischen in Ansätzen in ein maschinenlesbares Web verwandelt. Zwar fehlt die systematische Ergänzung der für menschliche Leser/innen aufbereiteten Webinhalte um semantische Metainformationen. Die strukturierte Datenhaltung erleichtert aber die automatisierte Auswertung und Klassifikation von Seiteninhalten und ermöglicht Mashups, also Verknüpfungen zwischen verschiedenen Wissensbasen. Ontologisch komplexe Wissensbeziehungen werden unter anderem geknüpft durch Rückgriff auf Klassifikationen, Schlagwortregister, Regelwerke, Lexika und Wörterbücher, deren Informationen mit den gespeicherten Inhalten verbunden werden können [Burch/Rapp; Charlier; Neumann, Bd. I].

Seit etwa drei Jahren tauchen zudem vermehrt Dienste im Web auf, die das Netz nicht nur als kostengünstige Plattform zur Verbreitung vormals gedruckter Angebote nutzen, sondern über Einbezug der Besucher/innen versuchen, die eigenen Angebote zu kommentieren, aktualisieren und zu erweitern. In diesem Web 2.0, im Gegensatz zum Read-only Web der ersten zehn Jahre manchmal auch Read-write Web genannt, werden also nicht mehr nur die Angebote der Gutenberg-Galaxie in das digitale Medium übersetzt, sondern konsequent die neuen Möglichkeiten und spezifischen Vorteile des Mediums WWW ausgelotet [Haber, Bd. II]. Gemeinsam sind den Blogs und Wikis des Web 2.0 niedrige Einstiegshürden, die die Grenze zwischen Nutzern/innen und Anbietern/innen verwischen.

Ein Blick auf das Programm der Tagung sowie das Inhaltsverzeichnis der beiden vorliegenden Bände zeigt, dass der Schwerpunkt unserer Konferenz weniger solche Zukunftsvisionen als die Projekt-Praxis betraf. Dem Vorschlag von Georg Vogeler und Patrick Sahle [Vogeler/Sahle Bd. I] folgend, scheint es beim jetzigen Umsetzungsstand angebracht, nach der Konvergenz der verschiedenen Ansätze und Abläufe zu fragen. Konvergieren die verschiedenen Projekte in inhaltlicher Hinsicht? Konvergieren sie in technischer Hinsicht? Führten die an verschiedenen Orten und innerhalb unterschiedlicher institutioneller Kontexte vorangetriebenen Projekte zu einem pragmatischen Konsens von technischen und inhaltlichen Methoden? Reichen diese gemeinsamen Standards und Paradigmen für den Übergang von einzelnen Projektinseln zu einem interoperablen Gesamtbestand? Oder ketzerisch gefragt: Sind viele Projekte in erster Linie temporäre Baustellen, von denen neben der Einsicht, was nicht oder nur schlecht funktioniert, nur wenig bleiben wird? Diese pessimistische Sicht muss jedoch einer virtuellen Gegentagung vorbehalten bleiben, der Wolfgang Schmale im Eröffnungsvortrag schon mal den Titel „Geschichte im Netz: Praxis, Verluste, Untergang“ gab.

Praxis

In der Praxis haben das Internet und die neuen digitalen Kommunikationsmedien die wissenschaftliche Fachinformationslandschaft mittlerweile nachhaltig verändert und dabei auch die Geistes- und Kulturwissenschaften massiv erfasst. Die Suche nach einschlägiger Literatur, die Kommunikation mit den Kollegen/innen, die Lektüre von Tagungsankündigungen, selbst die Rezeption von Literatur finden zunehmend häufiger in der virtuellen Welt statt. Dennoch repräsentieren das Buch und die gedruckte Zeitschrift bis dato in den Geschichtswissenschaften das Hauptmedium der wissenschaftlichen Kommunikation, zumal traditionelle Rezeptionsformen und die verbreitete Skepsis gegenüber der Qualität und ‚flüchtigen’ Form des elektronischen Publizierens einem beschleunigten Medienbruch entgegenstehen.

Den Schritt von der Rezeption elektronischer Inhalte zur Produktion elektronischer Publikationen gehen viele Geisteswissenschaftler/innen hingegen noch zögernd, obwohl die Distribution von Forschungsergebnissen über das Internet einen weltweiten Leserkreis und damit höchste Sichtbarkeit für die Autoren/innen verspricht. Dass elektronische Publikationen derzeit nicht in allen Fächern dieselbe Anerkennung finden ist nur zu verstehen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass jeder Publikation eine Vielzahl verschiedener Funktionen – Verbreitung von Information, Sicherung von Priorität, Qualitätskontrolle, Kanonbildung und Zuweisung von Reputation – zukommen. Steht bei der Publikationstätigkeit etwa in den Naturwissenschaften und der Medizin die Verbreitung von Information und Sicherung von Priorität im Vordergrund, werden schnelle und weltweit verfügbare elektronische Publikationsformen bevorzugt. In den Geisteswissenschaften dürfte dagegen die Zuweisung von langfristigem Renommee die für Autoren/innen wichtigste Funktion sein. Bei elektronischen Publikationen war im Gegensatz zu Büchern und Artikeln bei gut eingeführten Verlagen und Zeitschriften bislang kaum abschätzbar, welche Anbieter oder Formate diese an jegliche Publikation geknüpfte Funktion der Zuteilung wissenschaftlichen Renommees dauerhaft sichern können. Zunehmend wird aber auch im Internet eine Unterscheidung zwischen weniger ernst zu nehmenden und seriösen Informationsanbietern – etwa Universitäten und akademische Selbstorganisationen – möglich, die der unterschiedlichen Reputation von Verlagen in Zeitschriften im Printbereich entspricht [Thaller, Bd. I].

Andererseits lässt sich bereits heute absehen, dass die vielfältigen Transformationen im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens – die Kommunikation per E-Mail, der Rückgriff auf digitale Quellen, die Möglichkeit der unmittelbaren Einbindung auch multimedialer Komponenten in Publikationen – auf längere Sicht deutliche Auswirkungen auf die Publikationskultur haben werden: Dass kommunikative Prozesse, die im Vorfeld jeglicher wissenschaftlicher Publikation stattfinden, zunehmend stärker über elektronische Medien abgewickelt werden, führt zu einer zunehmend größeren Vertrautheit mit dem Internet, aus der wiederum eine zunehmende Akzeptanz auch elektronisch publizierter Forschungsergebnisse resultiert. Damit wird sich die elektronische Publikation langfristig auch in den Bereichen der Geschichtswissenschaften, die Netz-Veröffentlichungen heute noch überwiegend kritisch sehen, etablieren.

Optimistisch stimmt, dass sich dafür in den letzten Jahren gewisse Einsichten durchgesetzt sowie „Best-Practice“ Richtlinien herauskristallisiert haben, die stark auf unmittelbaren Erfahrungen im Fach selbst und weniger auf ideologischen Prämissen oder kommerziellen Interessen einzelner Anbieter beruhen:

  • Vermeidung von proprietären Datenformaten. Tiff oder JPEG bei Bilddaten, XML als Metagrammatik für strukturierte Texte oder Metadaten, wobei sich erst in wenigen Bereichen breit anerkannte Doctypes wie TEI, METS oder EAD6Text Encoding Initiative (TEI): <http://www.tei-c.org/>; Metadata Encoding and Transmission Standard (METS): <http://www.loc.gov/standards/mets/>; Encoded Archival Description (EAD): <http://www.loc.gov/ead/>. gegenüber ad-hoc Modellierungen durchgesetzt haben [Cramme, Bd. I].
  • Unbestritten ist auch der Kanal, über den diese digitalen Daten präsentiert und ausgetauscht werden. Das Internet ist zum primären Kanal für die Verbreitung von Forschungs- und Metadaten geworden.
  • Abgelöst wurden damit die Diskussionen über die Haltbarkeit von CD-ROMs oder über den Wechsel der Diskettenformate durch Konzepte zur Langfristarchivierung von in Standardformaten abgelegten Daten, die sowohl von Bibliotheken, Archiven als auch Rechenzentren vorangetrieben werden [Wollschläger; Hänger/Huth Bd. I]. Dabei ist sicherzustellen, dass die Projekte ihren Nutzen für die Geschichtswissenschaft und für die kulturelle Selbstvergewisserung der Gesellschaft entfalten können und nicht zu Datenfriedhöfen verkommen [Vögler, Bd. I].
  • Konsens scheint auch, dass mit öffentlichen Mitteln erstellte Inhalte für Forschung und Unterricht frei zugänglich sein sollen. Einschränkungen werden nur dann akzeptiert, wenn Persönlichkeits- oder Urheberrechte primär an Bild- und Ton-Daten dies zwingend erfordern [Peifer, Bd. I]. Allerdings fehlen Geschäftsmodelle zur Weiterführung nach Ablauf des Förderzeitraums, die diesem Anspruch auf Offenheit der Projektergebnisse genügen.
  • Die Grenzen zwischen Archiven, Bibliotheken, Museen und Universitäten sind fließend geworden [von Hagel, Bd. I]. Dies zeigt sich nicht nur im kooperativen Charakter vieler Projektanträge [Heuberger, Bd. II]. Die digitale Repräsentation der Daten scheint in produktiver Weise nivellierend auf die unterschiedlichen institutionellen Traditionen zu wirken. So finden sich beispielsweise in vielen virtuellen Fachbibliotheken neben genuin bibliothekarischen Kernmodulen auch wissenschaftliche Elemente sowie Basisangebote für die universitäre Lehre [Enderle; Wirtz/Griese; Hein-Kircher, Bd. II]. Bibliotheken, Rechen- oder Medienzentren und Herausgeber aus historischen Instituten agieren gemeinschaftlich in der Rolle von Verlegern [Gersmann, Bd. I].
  • Es herrscht weniger ein Mangel als ein Überangebot von geeigneter Software zur Umsetzung der Projektziele [Rettinger/Schrade, Bd. II]. Die konkrete Wahl zwischen den Projekten ist deshalb eher von individuellen Präferenzen als von harten technischen Randbedingungen bestimmt.

Chancen

Die Mehrzahl der auf die Geisteswissenschaften spezialisierten Fachverlage hierzulande verhielt sich gegenüber dem Internet sehr lange abwartend. Potentiale haben sich stärker in den Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen entwickelt: Die Materialbezogenheit historischer Forschung, also der Rückgriff auf vorhandene gedruckte Publikationen, handschriftliche wie gedruckte Quellen sowie Materialien in anderen medialen Formen, sorgt dafür, dass der mediale Wandel in den Geisteswissenschaften in erster Linie von den historische Ressourcen bewahrenden, erschließenden und bereitstellenden Bibliotheken, Archiven und Museen getragen wird. Die Fachwissenschaft entdeckt die mediale Beschaffenheit ihres Gegenstandes erst wieder neu, weshalb Chancen der netzbasierten Publikations- und Vermittlungsmöglichkeiten in Lehre und Forschung auf der Tagung praxisnah reflektiert wurden. Wolfgang Schmale sieht darin Chancen für eine Systemtransformation, für die Transformation der Geschichtswissenschaft als institutionalisiertes System.

Für Manfred Thaller und Winfried Schulze ergibt sich eine große Veränderung für das Fach aus der anstehenden vollständigen Digitalisierung der Zeitschriften- und Buchproduktion [Podiumsdiskussion, Bd. I]. Stehen momentan noch das gedruckte Buch oder die gedruckte Zeitschrift – gelegentlich durch Online-Angebote ergänzt – im Zentrum des Publikationsprozesses, wird künftig das digitale Angebot der Standard sein. Bei längeren Texten werden daraus vermutlich auch in Zukunft in vielen Fällen Bücher generiert. Anders bei den Zeitschriftenartikeln: Da bei diesen das gedruckte Exemplar primär dem Gewinnstreben der Verlage entgegenkommt, rückt hier die digitale Ausgabe ins Zentrum [Kaiser; Kirsch, Bd. I]. Offen ist, wie zukünftig die Nutzungsmodelle für diese elektronischen Fachzeitschriften aussehen werden. Denkbar sind sowohl kommerzielle Angebote, die über Abonnemente, Pay-Per-View-Zahlungen oder Nationallizenzen finanziert werden, als auch frei zugängliche Open Access-Angebote, die primär von den Förderinstitutionen bzw. aus dem Wissenschaftsbereich getragen werden [Fournier, Bd. I].

Durch die inzwischen in großer Zahl realisierten (Retro-)Digitalisierungsprojekte rücken die Vernetzung und Integration sowie der Aufbau übergeordneter Portale und Suchmaschinen zunehmend ins Zentrum. Digitale Wörterbücher und Editionen sollten für die Recherche und Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. Dabei geht es nicht nur darum, passende Dokumente zu bestimmten Suchworten zu ermitteln („Information retrieval“), sondern mit Methoden des „Data minings“ Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen maschinenlesbaren Beständen zu ermitteln [Burch/Rapp, Bd. I]. Besonders produktiv scheint die neudeutsch „Mashup“ genannte (Re-)Kombination von Inhalten aus verschiedenen Beständen und die Integration mit externen Zusatzangeboten. So könnte zum Beispiel ein historiografischer Text Hinweise liefern, die eine andere digitale Quelle, zum Beispiel eine Karte, verständlich machen [Vogeler/Sahle, Bd. I]. Dass dies keine reine Zukunftsmusik ist, zeigen die „Projekte des Monats“ der BBAW [7] , in denen unter anderem ein georeferenzierter Zugang zu einer kunsthistorischen Datenbank per Google Maps (Census), die Integration von mehr als einem Dutzend an verschiedenen Standorten aufgebauten Wörterbüchern in ein gemeinsames Wörterbuchportal sowie die wechselseitige Verknüpfung von Datenbank und Scan-Galerie (Ritter-Katalog der Leibnizforschung) realisiert wurden [Neumann; Czmiel/Holtz, Bd. I].

Einigkeit bestand unter den Tagungsteilnehmern/innen darüber, dass die in großem Umfang laufende Digitalisierung historisch relevanter Buchbestände für die Geschichtswissenschaften große Chancen eröffnen wird. In nicht zu ferner Zukunft wird die essentielle historische Überlieferung komplett digital zur Verfügung stehen. Während für die Digitalisierung der Buchbestände auf vorhandene Metadaten aus Bibliothekskatalogen zurückgegriffen werden kann, ist zu erwarten, dass die parallel massenhaft in Web in digitaler Form verfügbaren unedierten Quellen die Historiker/innen vor neue Herausforderung stellen werden. Historische Themenportale, die ausgewählte und teilweise kommentierte Quellenkorpora zu einzelnen Regionen, Themen oder Epochen bereitstellen, zeigen Lösungsansätze auf [Hein-Kircher, Beyer-Thoma, Kellner, Bd. II].

Visionen

Kulturgeschichtlich werden die Phänomene Internet und Web häufig als Medienrevolution bezeichnet, deren Geschichtsmächtigkeit vergleichbar sei mit dem althistorischen Übergang von der Oralität zur Schriftlichkeit sowie mit dem Übergang zum Buchdruck zu Beginn der Neuzeit. Medienrevolutionen stehen in einem interdependenten Verhältnis zur parallelen Veränderung der sie ermöglichenden Kulturen und Gesellschaften. Das Charakteristische der gegenwärtigen Medienrevolutionen scheint nicht die zentrale Bedeutung von Wissen und Information zu sein, sondern die Anwendung dieses Wissens und dieser Information zur Erzeugung neuen Wissens und zur Entwicklung von Geräten bzw. Systemen zur Informationserschließung und -verarbeitung sowie zur Kommunikation. In der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion verschwimmen nicht selten die Visionen der Planer mit den wahrscheinlicheren Szenarien und realen Gegebenheiten. So scheinen die riesigen Digitalisierungsprojekte im Ausland, nicht zuletzt Google Books in den Vereinigten Staaten und Gallica in Frankreich, die leistungsfähigen Metasuchmaschinen der Bibliotheksverbünde und die wachsenden historischen Quellen- und Fachdatenbanken eine „Informationswelt ohne Grenzen“ zu ermöglichen.

Häufig werden die weit und hoch abgesteckten Erwartungshorizonte nicht eingelöst, weshalb Vision und Skepsis in den Diskussionen häufig eng beieinander liegen. Trotz langjähriger Digitalisierungsvorhaben sind immer noch vergleichsweise wenige Inhalte frei im Netz zugänglich, häufig werden nur Meta-Informationen über in Druckprodukten verfügbare Inhalte angeboten. Hoffnung verspricht die Stärkung der Open Access-Bewegung, zugleich jedoch krankt der Ausbau der wenigen vorhandenen geschichtswissenschaftlichen Portale an unsicheren Finanzierungsmodellen. Erst die Sachzwänge, die im Rahmen der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge eine stärkere Normierung der Curricula erzwangen, um die als Ziel vorgegebenen Erfolgsquoten zu erreichen, sorgen für den auch außerhalb der Konferenz beobachteten Boom der Online-Lehre. Angebote, die Lehrstoff vermitteln und praktische Fertigkeiten trainieren sollen, müssen anders aufgebaut sein als solche, die Überblickswissen vermitteln oder Diskussions- oder Kommunikationsfähigkeit stärken wollen. Möglicherweise auch deshalb ist an den Beiträgen der Sektion „E-Learning-Projekte als kollaborativer Entwicklungsprozess“ das hohe Maß an Selbstreflektion über Sinn und Form der vorgestellten Angebote auffällig [Herren; Pfanzelter Sausgruber, Bd. II].

Wenn zum Schluss doch noch Visionen zum Thema „Geschichte im Netz“ formuliert werden sollen, dann scheint es vorteilhaft, mit Nutzerorientierung sowie Teamarbeit zwei Begriffe in den Vordergrund zu stellen, die stärker mit einem Mentalitätswandel der Akteure als mit neu zu entwickelnden Technologien verknüpft sind.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen [Borgmann, Bd. I; Gugerli, Beyer-Thoma, Bd. II] sind die Berichte im vorliegenden Band primär aus der Anbieter-Perspektive geschrieben. Wie Ralf Goebel [Bd. II] in seinem Beitrag ausführt, bedeutet Kundenorientierung in der „Google-Welt“ aber, dass die Benutzer/innen mit dem Service zufrieden sind, nicht die Anbieter. Da die Nutzer/innen im Netz nicht mehr räumlich an eine einzelne Universität gebunden sind, wird immer weniger die Größe des Bestandes, die Exzellenz der Sammlung oder die Gesamtzahl der Benutzer/innen über die Bedeutung eines Anbieters entscheiden als vielmehr die Qualität der angebotenen Dienstleistungen. Bei der Konzeption muss auch bedacht werden, wem man die Informationen bereitstellen will. Sind Forscher, Studierende oder interessierte Laien die Zielgruppe [Müller, Bd. I]? Da viele Besucher/innen aber über Links von anderen Seiten sowie Trefferlisten von Suchmaschinen auf ein Angebot stoßen, kann die tatsächliche Besuchergruppe deutlich von der ursprünglich avisierten Zielgruppe abweichen. Ein nutzerorientiertes Angebot sollte auf solche Veränderungen reagieren können.

Kaum ein anderer Begriff wurde im letzten Jahr von deutschen Internet-Nutzerinnen und -Nutzern bei Google so oft nachgefragt wie „Wikipedia“. [8] Eine breite Öffentlichkeit hat inzwischen die freie Online-Enzyklopädie als nützliche Anlaufstelle bei Recherchen im Netz entdeckt. Entsprechend präsent war die Wikipedia auch auf der Tagung .hist 2006. In verschiedenen Sektionen und Einzelgesprächen wurde wiederholt die Frage nach Verlässlichkeit und Zitierbarkeit der im ständigen Wandel befindlichen Wikipedia-Artikel gestellt. Das Spektrum der Inhalte sowie die fachliche Qualität der einzelnen Beiträge mögen umstritten sein. Die Art und Weise, wie die Texte durch über 50.000 Autoren/innen erstellt, diskutiert und überarbeitet werden, ist aber unbestritten ein faszinierender Prozess ohne direkten Vorläufer [Voß, Bd. II]. Offen bleibt, ob solche neue Formen kollektiver Autorschaft eine Entwicklung, die in den Naturwissenschaften seit Jahren üblich ist, die Mitautorschaft eines ganzen Teams unter der Federführung des Gruppenleiters/der Gruppenleiterin, auch in den Geisteswissenschaften vorantreibt. Die minutiöse Buchführung von Wiki-Systemen über sämtliche Text-Eingaben und -Änderungen könnte ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz von Kollektiv-Autorschaften werden [Hodel, Bd. II]. Vermutlich wird bei Monografien und Aufsätzen aber ein namentlich ausgewiesenen Autor der Regelfall bleiben. Quellensammlungen, Editionen, Bibliografien sowie neue Formen der historischen Fachinformation und des E-Learnings werden in den nächsten Jahren aber vermutlich mehr und mehr kollaborativ und netzgestützt erstellt [Haber, Bd. II]. Das in derselben Sektion vorgestellte WIKINGER-Projekt der Kommission für Zeitgeschichte zeigte, dass solche Veränderungen keine reine Visionen bleiben, sondern bereits vor der Tagung Teil der Wissenschaftspraxis geworden sind [Hummel/Burtscheidt, Bd. II].

Danksagungen

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Institutionen und Personen bedanken, die durch ihre großzügige Unterstützung die Tagung und den vorliegenden Band erst ermöglicht haben. Nur einige können hier genannt werden: Hauptmittelgeber war die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Projektförderung von Clio-online. Für zusätzliche finanzielle Mittel danken wir der Forschungsabteilung und dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Die HU und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften stellten kostenlos ihre Räumlichkeiten und technische Infrastruktur für die Tagung zur Verfügung; zusätzlich durften wir auf die Infrastruktur der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zurückgreifen. Bei der Öffentlichkeitsarbeit wurden wir vom Presse- und Öffentlichkeitsbüro der HU tatkräftig unterstützt, der Computer- und Medienservice der HU stellte das Tagungssystem zur Verfügung und betreut die Umsetzung der vorliegenden E-Publikationen auf dem Dokumentenserver der Universität. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den genannten Einrichtungen danken wir sehr für ihre engagierte Unterstützung. Hauptverantwortlich für Planung, Durchführung und Abrechnung der Tagung „.hist 2006“ war Claudia Wagner. Ihr gilt unser ganz besonderer Dank.

Organisation, Infrastruktur und Finanzen sind notwendige Voraussetzungen für das Zustandekommen jeder größeren Tagung. Entscheidend für das Gelingen sind letztendlich aber stets die präsentierten Ideen und Inhalte. Allen Sektionsleitern, Referentinnen und Autoren danken wir deshalb an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für ihre Beiträge und Berichte auf der Tagung und ihre Unterstützung und Geduld beim Zustandekommen dieses Bandes.

Berlin, im März 2007


[1] Die Ergebnisse der ersten Tagung sind in zwei Bänden veröffentlicht: Burckhardt, Daniel; Hohls, Rüdiger; Ziegeldorf, Vera (Hgg.): Geschichte und Neue Medien in Forschung, Archiven, Bibliotheken und Museen. Tagungsband .hist 2003, Teilband I & II, Berlin 2005 (= Historisches Forum, Band 7 • 2005 • Teilband I: <http://edoc.hu-berlin.de/histfor/7_I/>; Teilband II: <http://edoc.hu-berlin.de/histfor/7_II/>).

[2] Zu den Verbundpartnern von Clio-online zählen: Bayerische Staatsbibliothek München; Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung; Bundesarchiv; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Akademievorhaben: Jahresberichte für deutsche Geschichte; Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen; Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz; Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Weitere Informationen unter <http://www.clio-online.de>.

[3] Auf den Call for Papers im Frühjahr 2005 gingen weitaus mehr Vorschläge ein als im späteren Programm berücksichtigt werden konnten. Allerdings wurden nicht für alle Aspekte und Themenbereiche, die das Programmkomitee zu berücksichtigen gedachte, Vorschläge eingereicht. So gab es beispielsweise kaum Vorschläge zum Themenkomplex „Ethik - Recht – Ökonomie“; vgl. <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=4190>.

[4] Vgl. <http://www.dfg.de/lis/>.

[5] Exemplarisch: Trinkle, Dennis A.; Merriman, Scott A. (Hgg.): The history highway: A 21st century guide to Internet resources, Armonk, N.Y., 4. Aufl. 2006; Epple, Angelika; Haber, Peter; Jucker-Kupper, Patrick (Hgg.): Vom Nutzen und Nachteil des Internet für die historische Erkenntnis, Zürich 2005.

[7] Vgl. <http://www.bbaw.de/pom/rueckblick.html>.

[8] Vgl. <http://www.google.com/press/zeitgeist/archive2006.html>.


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