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MAGISTERARBEIT

Das Problem der universellen Realisierbarkeit
bei Putnam und Searle

zur Erlangung des Grades Magister Artium im Fach Philosophie

am Institut für Philosophie

der Philosophischen Fakultät I

vorgelegt von
Thomas Goldstraß

Dekan: Prof. Dr. Oswald Schwemmer

Gutachter:
1. PD Dr. Uwe Scheffler
2. Prof. Dr. John Michael Krois

eingereicht:08. November 2002

Zusammenfassung

In dieser Arbeit wird gezeigt, dass das Problem der universellen Realisierbarkeit – ein Argument von John R. Searle und Hilary Putnam gegen die Kognitionswissenschaft – auf einer irreführenden Vorstellung des Endlichen Automaten basiert. Nach einer Richtigstel­lung dieser Vorstellung bleibt ein allgemeines Beschreibungs- oder Zuschreibungspro­blem zurück, das jeder empirische Ansatz in der Wissenschaft hat und deshalb nicht gut dazu geeignet ist, die Kognitionswissenschaft im Besonderen zu kritisieren.

Abstract

In this paper I claim that the problem of universal realizability – an argument by John R. Searle and Hilary Putnam against cognitive science – is based on a misleading notion of the finite state automaton. After a correction of this notion, there remains a general pro­blem of description or ascription, which is a problem common to every empirical approach in science and hence not very useful for a critique specific to cognitive science.

Eigene Schlagworte: Philosophie des Geistes, universelle Realisierbarkeit, Kognitionswissenschaft, Funktionalismus, Künstliche Intelligenz, Kognitivismus, Endlicher Automat, digitaler Computer, Turingmaschine, Computerprogramm, Symbol, Geist, Gehirn.

Keywords: philosophy of the mind, universal realizability, cognitive science, functionalism, artificial intelligence, cognitivism, finite state automaton, Turing machine, computer program, digital computer, symbol, mind, brain.


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der Humboldt-Universität zu Berlin
HTML-Version erstellt am:
24.11.2003