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Beim Übersetzen gibt es Fälle, in denen eine zielsprachlich adäquate Variante nur um den Preis einer Satzgrenzenveränderung erreicht werden kann. Diese satzexternen Umstrukturierungen wurden bislang nicht systematisch untersucht.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von Einzelbeispielen informations- und diskursstrukturelle Gegebenheiten herauszuarbeiten, die satzübergreifende Veränderungen erforderlich machen und dabei typische Fälle für Satzgrenzenveränderungen in Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche in ihrem Diskurszusammenhang erklärend zu beschreiben. Die Gliederung von Information wird unter den Aspekten Kontextbezug, (sprachspezifische) Informationsstrukturierung und Sprachverarbeitung betrachtet.
Der erste, theoretische Teil der Arbeit (Kapitel 1 bis 3) umfasst zunächst eine Beschreibung des (psycho-)linguistisch ausgerichteten übersetzungswissenschaftlichen Rahmens für die Analysen, einen Teil zur modernen Diskurstheorie und der Problematik einer formalen Repräsentation der Diskursstruktur natürlich sprachlicher Texte und schließlich einige grundsätzliche Überlegungen zu Satzgrenzenveränderungen in Übersetzungen zwischen den Sprachen Englisch und Deutsch.
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In Kapitel 4 werden sechs Beispiele aus drei derselben Textart zuzuordnenden Texten, gemäß der im ersten Kapitel eingeführten Kontrollparaphrasenmethode, in ihrem Diskurszusammenhang analysiert. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus den vorangegangenen Kapiteln bildet den Abschluss dieser Arbeit.
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| DiML DTD Version 4.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 07.08.2008 |