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2009-06-30Teil eines Buches DOI: 10.18452/13463
Farbspektrale Kontrapunkte
dc.contributor.authorMüller, Olaf L.
dc.contributor.editorNussbaumer, Ingo
dc.contributor.editorWinter, Galerie Hubert
dc.date.accessioned2017-06-17T15:29:07Z
dc.date.available2017-06-17T15:29:07Z
dc.date.created2011-01-16
dc.date.issued2009-06-30
dc.date.submitted2009-09-08
dc.identifier.isbn978-3-86984-046-8
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/14115
dc.description.abstractSpätestens seit es in der Kunst außer Mode kam, das Wort Schönheit einzusetzen, begannen die Physiker, ihre Arbeitsergebnisse schön zu nennen. Sie sagen z.B.: Wenn eine Theorie schön ist, so spricht das für die Wahrheit der Theorie. Und sie streben nach schönen Experimenten. Was ist damit gemeint? Definieren lässt sich dieser Begriff genauso wenig wie für Kunstwerke. Daher erläutere ich ihn anhand optischer Experimente Newtons, Goethes und aus neuerer Zeit. Man kann z.B. zeigen, dass die Weißsynthese des Desaguliers schöner ist als Newtons Weißsynthese und dass den vielfältigen Farbsynthesen des Wiener Malers und Farbexperimentators Ingo Nussbaumer noch höherer ästhetischer Wert zukommt. Aus alledem ergibt sich eine tentative Liste von Kriterien (die sich freilich nicht in einen idiotensicheren Bewertungs-Algorithmus einspeisen lassen, sondern Urteilskraft verlangen): Sauberkeit, Einfachheit, intellektuelle Klarheit und Symmetrie sind Merkmale schöner Experimente – und diese Merkmale sind z.B. auch bei der ästhetischen Beurteilung mancher (wenn auch nicht aller) Musikstücke relevant. Daher liegt es nahe zu vermuten, dass sich unsere ästhetische Urteilskraft – in so verschiedenen Bereichen wie Optik und Musik – verwandter begrifflicher Werkzeuge bedient.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectSchönheitger
dc.subjectÄsthetikger
dc.subjectExperimentger
dc.subjectOptikger
dc.subjectLichtger
dc.subjectFarbeger
dc.subjectHeterogenität des Lichtsger
dc.subjectFarbsyntheseger
dc.subjectFarbmischungger
dc.subjectIsaac NEWTONger
dc.subjectJohann Wolfgang GOETHEger
dc.subjectIngo NUSSBAUMERger
dc.subject.ddc700 Künste
dc.subject.ddc780 Musik
dc.subject.ddc500 Naturwissenschaften und Mathematik
dc.subject.ddc100 Philosophie, Parapsychologie und Okkultismus, Psychologie
dc.subject.ddc530 Physik
dc.subject.ddc150 Psychologie
dc.titleFarbspektrale Kontrapunkte
dc.typebookPart
dc.subtitleFallstudie zur ästhetischen Urteilskraft in den experimentellen Wissenschaften
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100180136
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/13463
dc.contributor.lecturerNussbaumer, Ingo
dc.contributor.lecturerWinter, Galerie Hubert
local.edoc.container-titleRücknahme und Eingriff: Malerei der Anordnungen
local.edoc.anmerkungDieser Text aus Ingo Nussbaumers Buch Rücknahme und Eingriff: Malerei der Anordnungen. (Nürnberg 2010) wird hier mit freundlicher Genehmigung von Ingo Nussbaumer in der erschienenen Fassung wiedergegeben.
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.institutionPhilosophische Fakultät I
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-urlwww.vfmk.de
local.edoc.container-publisher-nameVerlag für moderne Kunst
local.edoc.container-publisher-placeNürnberg
local.edoc.container-firstpage150
local.edoc.container-lastpage171
dc.description.versionNot Reviewed

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