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2010-09-04Zeitschriftenartikel DOI: 10.18452/13486
Goethe und die Ordnung der Farbenwelt
dc.contributor.authorMüller, Olaf L.
dc.date.accessioned2017-06-17T15:33:40Z
dc.date.available2017-06-17T15:33:40Z
dc.date.created2011-06-06
dc.date.issued2010-09-04
dc.date.submitted2010-05-07
dc.identifier.issn0174-4909
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/14138
dc.description.abstractAls Goethe in seiner monumentalen Farbenlehre (1810) versuchte, Newtons Theorie des Lichts und der Farben anzugreifen, setzte er eine Methode ein, die er als Vermannigfachung der Erfahrungen bezeichnete: Er variierte verschiedene Parameter der newtonischen Experimente, um neuen Spielraum für Alternativen zur Theorie Newtons zu gewinnen. Dabei erzielte er durchaus Erfolge. U.a. entdeckte er das Komplement zum newtonischen Spektrum (das aussieht wie dessen Farbnegativ und durch Vertauschung der Rollen von Licht und Finsternis entsteht). Ingo Nussbaumer hat Goethes Methode kongenial fortgeführt. Dabei hat er sechs weitere Farbspektren entdeckt. Sie entstehen, wenn man anstelle des Hell/Dunkel-Kontrasts (in Newtons und Goethes Experimenten) mit Paaren bunter Komplementärfarben arbeitet. Die neuen Farbspektren sehen genauso differenziert aus wie Newtons und Goethes Spektrum; doch anders als diese enthalten sie die unbunten "Farben" Schwarz und Weiss. Die vielfältigen Ordnungsbeziehungen und Symmetrien, die Ingo Nussbaumer in der Farbenwelt der insgesamt acht Spektren ausgemacht hat, verhelfen uns vielleicht zu einem tieferen Verständnis der Prinzipien menschlicher Farbwahrnehmung. Und sie tauchen die überkommenen Prinzipien der additiven und der subtraktiven Farbmischung in neues Licht.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectFarbeger
dc.subjectLichtger
dc.subjectSonnenlichtger
dc.subjectLichtstrahlger
dc.subjectHeterogenitätger
dc.subjectSpektrumger
dc.subjectKomplementärfarbeger
dc.subjectadditive Farbmischungger
dc.subjectsubtraktive Farbmischungger
dc.subjectFarbkreiseger
dc.subjectIsaac NEWTONger
dc.subjectJohann Wolfgang GOETHEger
dc.subjectIngo NUSSBAUMERger
dc.subjectColoureng
dc.subjectColoreng
dc.subjectLighteng
dc.subjectSuneng
dc.subjectRayeng
dc.subjectHeterogeneityeng
dc.subjectSpectrumeng
dc.subjectComplementary Coloureng
dc.subjectSubtractive Color Mixingeng
dc.subjectAdditive Color Mixinngeng
dc.subjectColor Circleeng
dc.subjectIsaac NEWTONeng
dc.subjectJohann Wolfgang GOETHEeng
dc.subjectIngo NUSSBAUMEReng
dc.subject.ddc700 Künste
dc.subject.ddc500 Naturwissenschaften und Mathematik
dc.subject.ddc100 Philosophie, Parapsychologie und Okkultismus, Psychologie
dc.subject.ddc530 Physik
dc.titleGoethe und die Ordnung der Farbenwelt
dc.typearticle
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100187533
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/13486
local.edoc.container-titleFrankfurter Allgemeine Zeitung, Bilder und Zeiten
local.edoc.anmerkungDieser elektronische Text wird hier nicht in der Form wiedergegeben, in der er auf Papier erschienen ist. Zwar gibt es keine wesentlichen inhaltlichen Unterschiede zwischen den beiden Erscheinungsformen des Aufsatzes, wohl aber im Layout; insbesondere enthält die elektronische Fassung mehr Illustrationen.
local.edoc.type-nameZeitschriftenartikel
local.edoc.institutionPhilosophische Fakultät I
local.edoc.container-typeperiodical
local.edoc.container-type-nameZeitschrift
local.edoc.container-urlwww.faz.net
local.edoc.container-issue205
local.edoc.container-year2010
local.edoc.container-firstpage3
local.edoc.container-lastpage3
dc.description.versionNot Reviewed

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