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2007-09-01Teil eines Buches DOI: 10.18452/13492
Jenseits
dc.contributor.authorMüller, Olaf L.
dc.contributor.editorSukopp, Thomas
dc.contributor.editorVollmer, Gerhard
dc.date.accessioned2017-06-17T15:34:48Z
dc.date.available2017-06-17T15:34:48Z
dc.date.created2011-09-05
dc.date.issued2007-09-01none
dc.date.submitted2006-05-29
dc.identifier.isbn978-3-16-149380-5
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/14144
dc.description.abstractVerstehen wir die Rede vom seelischen Leben außerhalb der Natur? Gewisse Fassungen des Naturalismus bestreiten das. Diese Formen von Naturalismus möchte ich widerlegen. Sie scheitern, weil sie mit dem mentalen Vokabular der Gehirne im Tank nicht zurandekommen. Denn anders als das semantisch instabile Vokabular der Naturwissenschaft muss das mentale Vokabular der Gehirne im Tank nicht uminterpretiert werden, wenn es von der Tanksprache in unsere Sprache übertragen werden soll. Eingetankte Ausdrücke wie "ich denke", "ich bin der Ansicht" usw. sind semantisch stabil. Durch diesen Kontrast ergibt sich ein neues Verständnis der Rede von einem mentalen Leben im Jenseits.ger
dc.description.abstractCan we make sense of a mental life that is not based on natural events? Certain versions of naturalism deny such questions; I shall try to prove that these versions of naturalism cannot be right. They fail because they cannot account for the mental vocabulary from the language of brains in the vat. Envatted expressions such as "I think", "I believe", etc., do not have to be reinterpreted when we translate them to our language; they are semantically stable. By contrast, physical expressions from the vat language are semantically instable; due to Putnam's externalism they cannot be transported to our language without change. This contrast opens the way to a new understanding of what a mental life without natural basis might be.eng
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
dc.relation.ispartofseriesNaturalismus : Positionen, Perspektiven, Probleme, pp 137-154
dc.subjectNaturalismusger
dc.subjectExternalismusger
dc.subjectSeeleger
dc.subjectmentales Lebenger
dc.subjectJenseitsger
dc.subjectMetapherger
dc.subjectsemantische Stabilitätger
dc.subjectGehirn im Tankger
dc.subjectSkeptizismusger
dc.subjectMetaphysikger
dc.subjectAlfred Jules AYERger
dc.subjectRudolf CARNAPger
dc.subjectPeter GEACHger
dc.subjectHilary PUTNAMger
dc.subjectnaturalismeng
dc.subjectexternalismeng
dc.subjectmindeng
dc.subjectsouleng
dc.subjectmental lifeeng
dc.subjecthereaftereng
dc.subjectmetaphoreng
dc.subjectsemantic stabilityeng
dc.subjectbrain in the vateng
dc.subjectskepticismeng
dc.subjectscepticismeng
dc.subjectmetaphysicseng
dc.subjectAlfred Jules AYEReng
dc.subjectRudolf CARNAPeng
dc.subjectPeter GEACHeng
dc.subjectHilary PUTNAMeng
dc.subject.ddc100 Philosophie
dc.subject.ddc150 Psychologie
dc.subject.ddc200 Religion, Religionsphilosophie
dc.titleJenseits
dc.typebookPart
dc.subtitleeine metaphysische Provokation für Naturalisten
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100192331
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/13492
dc.contributor.lecturerSukopp, Thomas
dc.contributor.lecturerVollmer, Gerhard
local.edoc.container-titleNaturalismus : Positionen, Perspektiven, Probleme
local.edoc.container-isbn978-3-16-149380-5
local.edoc.container-textNaturalismus innerhalb der Erkenntnistheorie ist heftig umstritten. In diesem transatlantischen Projekt haben Befürworter und Kritiker Gelegenheit zur argumentativen Auseinandersetzung. Jeder Aufsatz wird kommentiert; anschließend hat der Erstautor Gelegenheit zu einer Erwiderung. Diese Grundidee wird selten umgesetzt, erweist sich aber als gewinnbringend, da der Leser so doch erfährt, was ein Autor "wirklich" gemeint hat. Im Einzelnen geht es darum, was Naturalismus in der Erkenntnistheorie im Allgemeinen (Thomas Sukopp) und "Biologischer Naturalismus" im Besonderen ist (so der Titel von John R. Searle) und worin "Gehalt und Attraktivität des ,Naturalismus'" (Hilary Putnam) bestehen. Dirk Koppelberg argumentiert dafür, dass eine naturalistische Erkenntnistheorie zugleich normativen Herausforderungen gerecht werden kann. Hilary Kornblith verteidigt die Sicht, Wissen sei ein natürliches Phänomen, und Martin Mahner bestreitet aus naturalistischer Perspektive, dass man gleichzeitig ontologischer, methodologischer und erkenntnistheoretischer Naturalist sein könne. Olaf L. Müller provoziert durch die metaphysische These, Fragen nach einem Jenseits seien auch aus naturalistischer Sicht nicht überflüssig. Carsten Köllmann argumentiert, durch Naturalisierung ließe sich die Ökonomisierung der Wissenschaftstheorie voranbringen.
local.edoc.anmerkungDieser elektronische Text wird hier nicht in der Form wiedergeben, in der er auf Papier erschienen ist. Obwohl er sich in Layout und Rechtschreibung von der Druckfassung unterscheidet, hat sich am Gedankengang des Aufsatzes nichts geändert.
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.institutionPhilosophische Fakultät I
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-urlhttp://www.mohr.de/de/philosophie/fachgebiete/alle-buecher/buch/naturalismus-positionen-perspektiven-probleme.html
local.edoc.container-publisher-nameMohr Siebeck
local.edoc.container-publisher-placeTübingen
local.edoc.container-event-
local.edoc.container-firstpage137
local.edoc.container-lastpage154
dc.description.versionNot Reviewed

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