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1996-04-02Diplomarbeit DOI: 10.18452/14277
Quantitative Untersuchungen zur Gewebekonkurrenz auf verschiedenen Differenzierungsebenen
dc.contributor.authorSchneider, Uwe
dc.date.accessioned2017-06-18T02:55:58Z
dc.date.available2017-06-18T02:55:58Z
dc.date.created2016-09-27
dc.date.issued1996-04-02
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/14929
dc.description.abstractDie Arbeit beschäftigt sich mit Konkurrenzprozessen innerhalb des pflanzlichen Organismus. Quantitative Analysen der daraus resultierenden Verdrängungseffekte sind Hauptgegenstand der durchgeführten Untersuchungen. Die miteinander im Wettstreit stehenden Gewebe unterscheiden sich im Ploidiegrad, in ihrer Fähigkeit, funktionstüchtige Chloroplasten auszubilden oder in ihrem Genbestand. Pflanzen mit chimärischer Struktur in ontogenetisch bedeutsamen Merkmalen wie Teilungsrichtung und Teilungsgeschwindigkeit entwickeln sich entsprechend der “resultierenden Verdrängungskraft“. Die “Einzelkräfte“ können in ihrer Wirkung entgegengerichtet sein. Konkurrenz zwischen tetraploiden und diploiden Geweben führt bei Sansevieria trifasciata ‘Laurentii’ zu einer Änderung des räumlichen Gleichgewichts, die phänotypisch an einem breiten L1-bürtigem Blattrandstreifen sichtbar ist. Für diese Form der Verdrängung wird der Terminus “Sporophytische Balancierung“ eingeführt. Die sporophytische Balancierung beruht auf der Größenzunahme aller L1-bürtiger Zellen, vor allem aber auf der höheren Anzahl L1-bürtiger Mesophyllzellen. Der Prozeß der Gewebekonkurrenz bei ‘Laurentii’ findet seinen Wirkungsschwerpunkt während der Phase der Ausbildung der Blattanlagen. Die höhere Ploidiestufe der L1 resultiert in den Epidermiszellen von ‘Laurentii’ in einer nichtproportionalen Ausdehnung. Eine Größenzunahme erfolgt bevorzugt nach den Richtungen, denen wenig Widerstand (durch benachbarte Zellen) entgegensteht. Das verstärkte Auftreten perikliner Teilungen in der L1 bei ‘Laurentii’ bestätigt, daß die Einrichtung der Zellteilungsebene von äußeren Faktoren, vor allem vom äußeren Druck beeinflußt werden kann. Über Ausnutzung von sporophytischer Balancierung lässt sich die vorhandene somaklonale Variabilität vieler Pflanzenarten beträchtlich erweitern. Bei vegetativer Vermehrung können neue Typen mit einer hohen Stabilität erhalten werden.ger
dc.description.abstractThe study examines growth processes of cellular tissue from chimeric plants.eng
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät
dc.rightsNamensnennung
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectMeriklinalchimärenger
dc.subjectSporophytische Balancierungger
dc.subjectSansevieriager
dc.subjectZellteilungenger
dc.subjectMericlinal Chimeraeng
dc.subjectSporophytic balancingeng
dc.subjectSansevieriaeng
dc.subjectCell divisionseng
dc.subject.ddc630 Landwirtschaft, Veterinärmedizin
dc.titleQuantitative Untersuchungen zur Gewebekonkurrenz auf verschiedenen Differenzierungsebenen
dc.typemasterThesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100239870
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/14277
dc.identifier.alephidBV043797285
dc.contributor.refereePohlheim, Frank
local.edoc.pages66
local.edoc.type-nameDiplomarbeit
local.edoc.institutionLandwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät

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