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2002-04-17Dissertation DOI: 10.18452/14755
Sprachverarbeitung, Genus und Aphasie
dc.contributor.authorNeumann, Annette
dc.date.accessioned2017-06-18T04:52:51Z
dc.date.available2017-06-18T04:52:51Z
dc.date.created2001-04-09
dc.date.issued2002-04-17
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/15407
dc.description.abstractFür die Zuweisung von Genus im Deutschen wurden verschiedene Regeln vorgeschlagen. Genuszuweisung kann beispielsweise auf der Grundlage von Suffixregeln erfolgen. Diesen Regeln zufolge sind Derivations- und Diminutivsuffixe zuverlässige Genusindikatoren. Es finden sich nur wenige Ausnahmen zu diesen Regeln. Andere Nomen hingegen scheinen keine Genustransparenz zu haben. Ziel der durchgeführten Studien ist zu prüfen, inwieweit gesunde sowie aphasische Sprecher von formalen Genusindikatoren profitieren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß gesunde Sprecher des Deutschen, anders als im Französischen oder Italienischen, in einer Genuszuweisungsaufgabe nicht von der Transparenz der Stimuli profitieren. Es wurden keine Reaktionszeitunterschiede zwischen der transparenten und intransparenten Bedingung gemessen. Aphasische Sprecher hingegen machen in der transparenten Bedingung weniger Fehler bei der Genuszuweisung als in der intransparenten Bedingung. Diese Ergebnisse werden im Kontext aktueller Sprachverarbeitungsmodelle diskutiert. Sie legen nah, daß Genus weder nur lexikalisch gespeichert ist noch ausschließlich auf der Basis von Regeln zugewiesen wird. Es wird angenommen, daß beide Strategien Teil der sprachlichen Kompetenz sind.ger
dc.description.abstractDifferent rules have been proposed for the assignment of gender to nouns in German. For instance, on the basis of derivational or diminutive suffixes gender can be assigned reliably, with only a few exceptions. However, there are several nouns that do not have any formal indication of gender. It was the aim to investigated whether normal and aphasic speakers benefit from formal gender cues. Results indicate that healthy speakers do not profit from gender cues in a gender assignment task. There are no differences in reaction times between the transparent and nontransparent condition. This contradicts findings from languages like French and Italian. However, Broca's and Wernicke's aphasics benefit from gender cues, although they do so in a different way. I interpret these findings within the context of current models of language processing and argue that gender is neither only lexically stored nor exclusively assigned on the basis of assignment rules. Both strategies seem to be part of German speakers' language competence.eng
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectGenustransparenzger
dc.subjectBroca-ger
dc.subjectWernicke-Aphasieger
dc.subjectSprachverarbeitungskostenger
dc.subjectgender transparencyeng
dc.subjectBroca's and Wernicke's aphasiaeng
dc.subjectprocessing loadeng
dc.subject.ddc430 Deutsch und verwandte Sprachen
dc.titleSprachverarbeitung, Genus und Aphasie
dc.typedoctoralThesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10017455
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10037652
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10037663
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/14755
dc.date.accepted2001-04-09
dc.contributor.refereeSchriefers, Herbert
dc.contributor.refereeFries, Norbert
dc.subject.dnb53 Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
dc.subject.rvkER 940
local.edoc.pages233
local.edoc.type-nameDissertation
dc.title.subtitleder Einfluß von Genustransparenz auf den Abruf von Genusinformation
bua.departmentPhilosophische Fakultät II

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