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2015-01-06Dissertation DOI: 10.18452/17106
Zwischen Modernität und Konservatismus
dc.contributor.authorSchmiljun, Andre
dc.date.accessioned2017-06-18T13:36:35Z
dc.date.available2017-06-18T13:36:35Z
dc.date.created2015-01-22
dc.date.issued2015-01-06none
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/17758
dc.description.abstractWar Schelling ein politischer Denker? Und wenn ja, wie lässt sich seine politische Denkweise einordnen? Die Antworten auf beide Fragen gehen in der Forschung weit auseinander. Die vorliegende Dissertation schlägt daher eine neue Lesart vor, in dem sie Schelling als Antipolitiker deutet. Hierdurch gelingt es, der Ambivalenz und Breite Schellings Politikauffassung Rechnung zu tragen und die bisherige Forschung aus der Perspektive herauszuführen, die den Autor entweder als „unpolitischen Denker“ oder „politisch-reaktionären Denker“ verstanden wissen will. Die Arbeit begreift Antipolitik dabei als ein Unternehmen, welche das „Überinklusive“ und „Unausweichliche“ am Politik-Begriff zurückweist und im Gegenzug den Raum des Privatbürgerlichen, ja der Gesellschaft verteidigt. Die Praktikabilität des Begriffs wird in der Arbeit sowohl in Bezug auf Schelling als auch in Bezug auf spätere Fallbeispiele wie Heinrich von Treitschke, Constantin Franz oder Friedrich Nietzsche demonstriert. Außerdem plädiert die Untersuchung dafür, Antipolitik auch als ein aktuelles Phänomen zu begreifen, das sich in Gesellschaft immer dann formiert, wenn die Privatsphäre, der nichtpolitische Bereich, durch „staatliche Übergriffe“ oder „politisches Fehlversagen“ tangiert wird.ger
dc.description.abstractWas Schelling a political thinker? And if he was, what kind of political idea did Schelling prefer? These questions have been differently discussed in literature during the last decades. The following thesis argues for a new interpretation of Schelling as an antipolitician. The term antipolitics copes with Schelling’s ambivalent political thinking and avoids the recent perspective in research classifying him as a nonpolitical philosopher or reactionist. Antipolitics is described as an ambition that rejects the „unavoidable“ and „Überinklusive“ of politics in order to strengthen the area of privacy and society. The paper demonstrates the practicability of the term using the example of Schelling and also later authors like Heinrich von Treitschke, Constantin Franz or Friedrich Nietzsche. Moreover, the thesis argues that antipolitics can also be seen as a modern phenomenon, which usually takes place when privacy or the non-political space is restricted by political power.eng
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
dc.rightsNamensnennung
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subjectKonservatismusger
dc.subjectDeutscher Idealismusger
dc.subjectF. W. J. Schellingger
dc.subjectAntipolitikger
dc.subjectModernitätger
dc.subjectconservatismeng
dc.subjectF. W. J. Schellingeng
dc.subjectantipoliticseng
dc.subjectGerman Idealismeng
dc.subjectmodernismeng
dc.subject.ddc100 Philosophie
dc.titleZwischen Modernität und Konservatismus
dc.typedoctoralThesis
dc.subtitleeine Untersuchung zum Begriff der Antipolitik bei F. W. J. Schelling (1775 - 1854)
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100225732
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/17106
dc.identifier.alephidBV042282849
dc.date.accepted2014-11-03
dc.contributor.refereeMöckel, Christian
dc.contributor.refereeDietzsch, Steffen
dc.subject.dnb10 Philosophie
dc.subject.rvkCG 6631
local.edoc.pages198
local.edoc.type-nameDissertation
local.edoc.institutionPhilosophische Fakultät I

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