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2016-07-25Dissertation DOI: 10.18452/17564
Der „Charakter" des deutschen Feindes
dc.contributor.authorAmr, Firas
dc.date.accessioned2017-06-18T15:16:03Z
dc.date.available2017-06-18T15:16:03Z
dc.date.created2016-07-27
dc.date.issued2016-07-25
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/18216
dc.description.abstractDer Zweite Weltkrieg war von neuer Technik und damit auch von neuen Möglichkeiten in der Propaganda und Psychologischen Kriegsführung geprägt. Speziell in der britisch-deutschen Auseinandersetzung wurden aus den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges neue Konzepte entwickelt, mit denen eine Manipulierung feindlicher Soldaten und Zivilisten ermöglicht werden sollte. Die Dissertation setzt sich mit den Mentalitäts- bzw. Charaktereinschätzungen der Deutschen aus Sicht der britischen Akteure auseinander, die für eine effiziente Propaganda und Psychologische Kriegsführung gegen das sogenannte ''Dritte Reich'' sorgen sollten. Die oftmals präzisen Einschätzungen der Propagandisten, teils auch unter Verwendung psychologischer und psychiatrischer Dossiers hatten jedoch nicht immer den gewünschten Effekt. Auch aus diesem Grund wurden neue Strategien im Rahmen der sogenannten ''schwarzen'' Propaganda entwickelt, die den Gegner in den Grundfesten seiner Seele erschüttern sollte (und zu Teilerfolgen führte). Auch wenn die Briten auf beeindruckende Art und Weise die Deutschen hinsichtlich politischer, sozialer, religiöser oder lokaler Zugehörigkeit analysierten und Versuche unternommen wurden, diese Gruppen anhand dieser vermeintlichen Schwächen zu manipulieren, wurde nie das Ziel erreicht, via der Provokation von Differenzen innerhalb der Bevölkerung oder zwischen Bevölkerung und NS-Regime den Krieg zu verkürzen. Dabei ist die britische Effizienz im Einzelnen wiederum schwer messbar, festzustellen ist jedoch eindeutig, dass die britischen Propaganda-Maßnahmen keinen durchschlagenden Erfolg hatten, da die Autorität des NS-Regime zu keinem Zeitpunkt durch Massenaufstände oder Meutereien bzw. Massendesertionen an der Front gefährdet waren. Im Großen und Ganzen war die Entwicklung der mentalitätsorientierten ''geistigen Kriegsführung'' ein beeindruckendes Kapitel der britischen Geschichte, jedoch ohne messbare Auswirkung auf den Kriegsverlauf bzw. seiner Verkürzung.ger
dc.description.abstractThe beginning of the Second World War imposed a new kind of warfare on the battlefield. The progress of radio and flight techniques permitted measures to manipulate the enemy with a combination of propaganda and psychological warfare. Furthermore, an analysis of his character was needed to spot the weak points in German psychology, to support the enemy population and soldiers in enmity towards their own government and to the war and to induce political uprising, sabotage and desertion. But the economic rebirth of Germany had created a strong connection between the Germans and Hitler, that would not be easy to weaken. British attempts to manipulate the German mind were wholly unsuccessful. Even the best analysis, very often close to the truth, could not jeopardize the efforts of Nazi propaganda, that drummed successfully into the German mind that the intentions of the Allied forces would be to destroy and enslave Germany. Furthermore, efforts to drive a wedge between the Germans and their leaders failed. Even in decline and defeat, the average German remained incapable of drawing his own conclusions and rising up against the Nazis. The history of the British attempts to manipulate the German mind was yet an impressive chapter of the Second World War, even if not entirely successful. The propaganda-organization of those measures and the confirmation of at least some of the estimates proved the efficiency of a well-organized brain-pool. For the totalitarian regime, it was easier in the end to oppress opposition, and for the democratic system too difficult to penetrate the German minds.eng
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I
dc.rightsNamensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Keine Bearbeitung
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/
dc.subjectGroßbritannienger
dc.subjectZweiter Weltkrieg/Propaganda/Psychologische Kriegsführungger
dc.subjectSchwarze Propagandager
dc.subjectFlugblätterger
dc.subjectRadiopropagandager
dc.subjectMentalitätskenntnisseger
dc.subjectSecond World Wareng
dc.subjectPropagandaeng
dc.subjectPsychological Warfare/Great Britaineng
dc.subjectPropaganda Leafletseng
dc.subjectRadio Propagandaeng
dc.subjectConcepts of the enemyeng
dc.subjectGerman mentalityeng
dc.subject.ddc940 Geschichte Europas
dc.titleDer „Charakter" des deutschen Feindes
dc.typedoctoralThesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100239277
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/17564
dc.identifier.alephidBV043688667
dc.date.accepted2015-06-23
dc.contributor.refereeEisenberg, Christiane
dc.contributor.refereeBaberowski, Jörg
dc.subject.dnb63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
dc.subject.rvkNQ 2580
dc.subject.rvkNQ 2620
dc.subject.rvkNQ 3220
local.edoc.pages308
local.edoc.type-nameDissertation
dc.title.subtitleeine Analyse der britischen Propaganda und psychologischen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg
bua.departmentPhilosophische Fakultät I

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