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2016-07-12Buch DOI: 10.18452/18001
Ländlicher Strukturwandel in Subsahara Afrika
dc.contributor.authorRauch, Theo
dc.contributor.authorBeckmann, Gabriele
dc.contributor.authorNeubert, Susanne
dc.contributor.authorRettberg, Simone
dc.contributor.editorNeubert, Susanne
dc.date.accessioned2017-07-07T11:38:59Z
dc.date.available2017-07-07T11:38:59Z
dc.date.created2016-07-12
dc.date.issued2016-07-12
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/18665
dc.description.abstractDie vorliegende Studie zum Strukturwandel in Subsahara Afrika versteht sich als konzeptioneller Beitrag zum Forschungsvorhaben „Ländlichen Strukturwandel in Afrika sozial inklusiv und ökologisch nachhaltig gestalten“. Ziel der Studie ist es, Trends des ländlichen Strukturwandels in Subsahara Afrika (SSA) aufzuzeigen, deren Einflussfaktoren zu identifizieren sowie die aktuellen Debatten zur Gestaltung dieses Strukturwandels zu skizzieren und vor dem Hintergrund der Ergebnisse der empirischen Analyse zu bewerten. Die Makroanalyse des postkolonialen Strukturwandels in SSA zeigte, dass trotz einer – in etwa mit dem Bevölkerungszuwachs einhergehenden – Verdreifachung der Agrarproduktion seit 1960 und zunehmender Verstädterung ein Strukturwandel, gemessen an den gängigen Indikatoren (Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft, Verlagerung zwischen den Sektoren), bisher nur in sehr verhaltenem Maße stattgefunden hat. Noch immer leben nahezu zwei Drittel aller Haushalte überwiegend von der Landwirtschaft. Die Produktionssteigerung basierte weitgehend auf einer Zunahme kleinbäuerlicher Produzenten, die zusätzliche Flächen mit nahezu unveränderten Techniken bewirtschafteten. Die Verstädterung beruht überwiegend auf einer Verlagerung der Einkommensquellen innerhalb der diversifizierten ländlich-städtischen Lebenshaltungssysteme zugunsten nicht-landwirtschaftlicher Einkommen. Diese resultieren überwiegend aus unproduktiven, informellen und unsicheren Tätigkeiten und bieten deshalb i.d.R. keine Alternative, sondern nur eine Ergänzung zu den landwirtschaftlichen Einkommensquellen. Die mangelnde Dynamik des Wachstums hinreichender und gesicherter nicht-landwirtschaftlicher Einkommensquellen in SSA bildete also das Haupthindernis für einen beschleunigten Strukturwandel. Seit 2008 zeichnen sich aber als Resultat steigender globaler Agrargüternachfrage und sich verknappender natürlicher Ressourcen Tendenzen zu einem beschleunigten ländlichen Strukturwandel in Form einer Intensivierung der Agrarproduktion ab. Dessen sozial inklusive und ökologisch nachhaltige Gestaltung erfordert es, dass die große Mehrzahl auch der ärmeren Kleinbauern in einen Prozess der ökologischen Intensivierung der Landwirtschaft einbezogen wird. Komplementär dazu bedarf es der Schaffung verbesserter nicht-landwirtschaftlicher Einkommensmöglichkeiten. Eine Strategie der Freisetzung von Arbeitskräften aus der Landwirtschaft hingegen führt zu sozialer Exklusion solange es zu keiner dynamischen Entwicklung produktiver außerlandwirtschaftlicher Beschäftigungsmöglichkeiten kommt.ger
dc.language.isoger
dc.publisherAlbrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectAgrarsektorger
dc.subjectländlicher Strukturwandelger
dc.subjectländliche EntwicklungKleinbauernger
dc.subjectLand-Stadt-Migrationger
dc.subjectländlich-städtische Lebenshaltungssystemeger
dc.subjectsozial inklusive Entwicklungger
dc.subjectökologische Intensivierungger
dc.subjectSubsahara Afrikager
dc.subject.ddc630 Landwirtschaft und verwandte Bereiche
dc.titleLändlicher Strukturwandel in Subsahara Afrika
dc.typebook
dc.subtitleKonzeptionelle Studie
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100238979
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/18001
local.edoc.container-titleSLE Discussion Paper
local.edoc.pages112
local.edoc.type-nameBuch
local.edoc.container-typeseries
local.edoc.container-type-nameSchriftenreihe
local.edoc.container-volume2016
local.edoc.container-issue1
local.edoc.container-erstkatid2942079-9

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