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2005Vorlesung DOI: 10.18452/18281
Standards und Profile für Öffentliche Bibliotheken
dc.contributor.authorUmlauf, Konrad
dc.contributor.editorUmlauf, Konrad
dc.date.accessioned2017-09-08T09:10:31Z
dc.date.available2017-09-08T09:10:31Z
dc.date.issued2005
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/18952
dc.description.abstractWas sind Standards? Klassische bibliothekarische Standards, Grenzen Inputorientierter Standards, Qualitätsstandards, Verfahrensstandards im Sinn der Qualitäts-norm, Standards für Bibliotheksdienstleistungen (Leseförderung, Informationskompetenz, Informations- und Benutzungsdienst, Qualitätsstandards im Bibliothekskonzept Südtirol, Public Library Service Standards, IFLA/UNESCO Guidelines for Development), Profile und Standards, Gewinnung und In-Kraft-Setzung von Standards. Die klassischen, fast nur Input-orientierten Standards (2 Medien pro Einwohner usw.) werden nicht bedeutungslos, verlieren aber an Bedeutung, weil sie auf dem Hintergrund der knappen Kassen ins Leere laufen und weil sie keineswegs automatisch „gute“ Dienstleistungen bewirken. Auch mit geringeren Ressourcen sind exzellente Leistungen möglich, teilweise allerdings auf begrenzten Feldern. Fast völlig vernachlässigt wurden in der bisherigen Fachdebatte Qualitätsstandards, die verbindlich beschreiben, welche Merkmale „gute“ Dienstleistungen von Bibliotheken aufweisen. Ausgangspunkt für derartige Qualitätsstandards ist das Leitbild der Bibliothek. Dieses muss auf Ziele des Unterhaltsträgers ebenso Bezug nehmen wie auf Interessen des Personals und die Sicht der Kunden (Stakeholder-Ansatz). Die Standards können überbetrieblich oder innerbetrieblich gewonnen werden. Durch eine entsprechende Auswahl aus einem überbetrieblichen Set an Standards können betriebsindividuelle Profile gebildet werden. Die gewählten Standards müssen in jedem Fall seitens der einzelnen Bibliothek, die sich zu diesen Standards bekennt, öffentlich propagiert werden, innerbetrieblich durch Fortbildungsveranstaltungen (z. B. Inhouse Seminar) an alle Mitarbeiter vermittelt und in Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern fest-gehalten werden, darüber hinaus, wenn sie Entscheidungen des Unterhaltsträgers tangieren (z. B. hinsichtlich Erwerbungsetat oder Schwerpunktsetzungen), mit dem Unterhaltsträger abgestimmt oder von diesem in Kraft gesetzt werden.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rightsNamensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/*
dc.subject.ddc020 Bibliotheks- und Informationswissenschaften
dc.titleStandards und Profile für Öffentliche Bibliotheken
dc.typelecture
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/18952-4
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/18281
local.edoc.container-titleBerliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft
local.edoc.pages100
local.edoc.type-nameVorlesung
local.edoc.institutionPhilosophische Fakultät
local.edoc.container-typeseries
local.edoc.container-type-nameSchriftenreihe
local.edoc.container-volume166
local.edoc.container-issue166
local.edoc.container-erstkatid2142636-3

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