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2018-04-26Kumulative Dissertation DOI: 10.18452/19130
Zusammenhänge zwischen der Beschulungsart und den schulischen Kompetenzen sowie der schulischen Motivation von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
dc.contributor.authorKocaj, Aleksander
dc.date.accessioned2018-04-26T11:48:38Z
dc.date.available2018-04-26T11:48:38Z
dc.date.issued2018-04-26
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/19880
dc.description.abstractIn der vorliegenden Dissertation wird untersucht, wie die Beschulungsart mit den schulischen Kompetenzen und der schulischen Motivation von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) in der vierten Jahrgangsstufe zusammenhängt. In der ersten Teilstudie wurde geprüft, ob die Kompetenztests im IQB-Ländervergleich 2011 geeignet sind, die schulischen Kompetenzen von Kindern mit SPF in Förderschulen und allgemeinen Schulen reliabel und valide zu erfassen. Die Messeigenschaften der Kompetenztests waren zwischen den Schülergruppen mit SPF in Förderschulen und allgemeinen Schulen vergleichbar. Jedoch zeigten sich Einschränkungen in der Testgüte für die Kompetenztests im Fach Mathematik für Kinder mit SPF in Förderschulen. In der zweiten Teilstudie wurden die schulischen Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik zwischen Kindern mit SPF in Förderschulen und allgemeinen Schulen miteinander verglichen. Kinder mit SPF in allgemeinen Schulen erzielten in beiden Fächern höhere schulische Kompetenzen als Kinder mit SPF in Förderschulen mit vergleichbaren Lernvoraussetzungen und Hintergrundmerkmalen. Insbesondere Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen profitierten von einer Beschulung in allgemeinen Schulen. In der dritten Teilstudie zeigte sich, dass die fähigkeitsbezogene Klassenkomposition unter Berücksichtigung individueller Hintergrundmerkmale und Schulart positiv mit den schulischen Kompetenzen von Kindern mit SPF zusammenhing. In der vierten Teilstudie wurden Zusammenhänge zwischen der Beschulungsart und Merkmalen der schulischen Motivation untersucht. Kinder mit SPF in Förderschulen wiesen ein höheres akademisches Selbstkonzept in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie fächerübergreifend eine höhere Lernfreude auf als Kinder mit SPF in allgemeinen Schulen. Diese motivationalen Unterschiede konnten auf die geringere Leistungsstärke in Förderschulen im Vergleich zu allgemeinen Schulen zurückgeführt werden.ger
dc.description.abstractThe present dissertation examines the relation between the educational placement of students with special educational needs (SEN) in special education schools or regular schools and their school achievement and achievement motivation at the end of fourth grade. In the first study, we investigated if the achievement tests in German and mathematics assess SEN students’ proficiencies reliably and validly. Overall, the interpretation of the test scores was comparable between students with SEN in special education schools and regular schools. Comparability of the achievement tests in mathematics, however, was constrained for SEN students in special education schools compared to students without SEN. In the second study, we compared SEN students’ school achievement in German and mathematics between special education schools and regular schools. SEN students in regular schools had significantly higher test scores across both domains than comparable SEN students in special education schools. In particular, students with special needs in learning benefitted from an education in regular schools. In the third study, we found a significant positive relationship between the average cognitive abilities at the class level and SEN students’ individual school achievement in German and mathematics after accounting for students’ achievement-related characteristics and educational placement in special education schools or regular schools. The fourth study focused on the relation between SEN students’ educational placement and their achievement motivation. SEN students in special education schools reported higher academic self-concepts in German and mathematics as well as more enjoyment of learning than SEN students in regular schools. Placement differences could be explained by the lower class-average achievement in special education schools compared to regular schools.eng
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.relation.haspart10.1007/s11577-014-0253-x
dc.subjectSonderpädagogischer Förderbedarfger
dc.subjectBeschulungsartger
dc.subjectSchulische Kompetenzenger
dc.subjectAkademisches Selbstkonzeptger
dc.subjectLernfreudeger
dc.subjectPrimarstufeger
dc.subjectInklusionger
dc.subjectspecial educational needseng
dc.subjecteducational placementeng
dc.subjectschool achievementeng
dc.subjectacademic self-concepteng
dc.subjectenjoyment of learningeng
dc.subjectprimary schooleng
dc.subjectinclusioneng
dc.subject.ddc150 Psychologie
dc.titleZusammenhänge zwischen der Beschulungsart und den schulischen Kompetenzen sowie der schulischen Motivation von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
dc.typedoctoralThesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/19880-1
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/19130
dc.date.accepted2018-03-05
dc.contributor.refereeStanat, Petra
dc.contributor.refereeVölkle, Manuel
dc.contributor.refereeSchnabel Cortina, Kai
dc.subject.rvkDT 1420
local.edoc.pages292
local.edoc.type-nameKumulative Dissertation
local.edoc.institutionLebenswissenschaftliche Fakultät

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