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2018Teil eines Buches DOI: 10.18452/19733
Zur Materialität des Lichtbildes
dc.contributor.authorKratzer, Nikolaus
dc.date.accessioned2019-02-14T08:36:18Z
dc.date.available2019-02-14T08:36:18Z
dc.date.issued2018
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/20523
dc.description.abstractFotografien scheinen die Welt authentischer darzustellen, als dies bei Gemälden oder Skulpturen der Fall ist. Dabei kommt der indexikalischen Beziehung zwischen Dargestelltem und Lichtbild entscheidende Bedeutung zu. Eine postmodernistisch orientierte Diskursforschung bemühte sich in den letzten Jahrzehnten darum, die vermeintliche fotografische Unmittelbarkeit als Schein zu entpuppen und durch Analysen zu Entstehungskontexten und Produktionsbedingungen zu revidieren. Formale Analysen und Fragen der Materialität rückten dadurch in den Hintergrund. Parallel zu Entwicklungen im Bereich der Forschung sehen sich Museen der Problematik ausgesetzt, Fotografien aufgrund ihrer Materialempfindlichkeit nur bedingt und ausschließlich „auf Zeit“ ausstellen zu können. Dementsprechend stellt sich auch auf musealer Ebene die Frage, welche Bedeutung die Materialität von fotografischem Material hat. Was geschieht, wenn Fotografien durch Reproduktionen ersetzt werden, um eine langfristige Repräsentation in Ausstellungsräumen zu gewähren? Stellen nicht Objektforschung und die Vermittlung materieller Kultur zentrale Aufgaben einer jeden Sammlung dar? Welche Strategien können Museen anwenden, um einerseits Objekte in den Vordergrund zu stellen, gleichzeitig auf deren materielle Besonderheiten einzugehen und überdies maßgebliche Kontexte zu berücksichtigen? Muss man sich bei musealen Präsentationen zwischen ästhetischer Wirkung und Rekontextualisierung entscheiden? Am Beispiel zweier fotografischer Werkkonvolute aus den Landessammlungen Niederösterreich werden diese Fragen ausführlich erörtert. Ausgangspunkt für die grundsätzliche Befassung mit der Materialität des Lichtbildes war das Dissertationsvorhaben des Autors, das sich mit den Bezügen zwischen impressionistischen Gemälden und Fotografien des 19. Jahrhunderts ausein-andersetzt. Der Vergleich widmet sich nicht zuletzt den unterschiedlichen Oberflächen- und Materialqualitäten der vielfältigen fotografischen Techniken.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.subject.ddc069 Museumswissenschaft
dc.titleZur Materialität des Lichtbildes
dc.typebookPart
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/20523-7
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/19733
local.edoc.container-titleObjektkulturen der Sichtbarmachung. Instrumente und Praktiken
local.edoc.container-creatorErnst Seidl, Frank Steinheimer und Cornelia Weber (Hg.)
local.edoc.container-textErschienen in der Reihe: Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung – Band II, Herausgegeben von der Gesellschaft für Universitätssammlungen e. V.
local.edoc.pages7
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-eventWorkshop der Zentralen Kustodie der Georg-August-Universität Göttingen Göttingen, 28. bis 29. September 2017 Georg-August-Universität Göttingen
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