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2018Teil eines Buches DOI: 10.18452/19734
Die Glasbilder der Surinam-Expedition des Utrechter Botanikers Prof. August Adriaan Pulle (1920/21)
dc.contributor.authorBellmann, Sarah
dc.date.accessioned2019-02-14T08:41:01Z
dc.date.available2019-02-14T08:41:01Z
dc.date.issued2018
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/20524
dc.description.abstractGlasbilder, auch Glasdias, Glaspositive, Laternbilder und Lichtbilder genannt, wurden zwischen 1880 und 1950 in Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen massenhaft eingesetzt, um Lehrveranstaltungen, öffentliche Vorträge und Lesungen zu illustrieren. Glasbilder sind in beinahe allen universitären Sammlungen erhalten, wurden jedoch bislang kaum in Bezug auf ihre visuellen Strategien, ihren epistemischen Status und ihre Verwendung innerhalb der jeweiligen Fachgeschichte aufgearbeitet. Im Rahmen eines geplanten Forschungsprojekts zu illustrierten Publikumsvorträgen von Wissenschaftler_innen analysiere ich eine Glasbildserie des Utrechter Botanikers August Adriaan Pulle (1878–1955) und zeige verschiedene methodische und theoretische Fragen auf, die sich im Laufe meiner Arbeit mit dieser Objektgattung ergaben. Durch das Zusammenfügen von Herangehensweisen, die traditionell entweder der Medienwissenschaft oder der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte zugeschrieben werden, rekonstruiert dieser Artikel die Bedeutung und den Einsatz dieser Objekte. Pulles Glasbildserie wurde nicht nur innerhalb der Universität, sondern auch für Publikumsvorträge eingesetzt, in denen Pulle seine wissenschaftliche Arbeit zur surinamischen Flora mit einer Stellungnahme zum (niederländischen) Kolonialismus verband. Die Beschäftigung mit Glasbildern bietet einen Zugang für noch kaum erforschte Aspekte der Mediengeschichte sowie der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Vor allem die durch Wissenschaftler_innen selbst hergestellten Glasbilder, so das Fazit, geben Aufschluss über ihr professionelles Selbstverständnis. Mit ihnen lassen sich die politische Verortung von Forschenden, die historischen Formen des Wissenstransfers mit den dazugehörigen Medien und Medienpraktiken sowie Netzwerke universitärer und außeruniversitärer Organisationen besser verstehen. Im Fall von Pulle sind die Objekte aufschlussreicher für eine Rekonstruktion seiner politischen Positionierung als seine publizierten fachlichen Arbeiten.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.subject.ddc069 Museumswissenschaft
dc.titleDie Glasbilder der Surinam-Expedition des Utrechter Botanikers Prof. August Adriaan Pulle (1920/21)
dc.typebookPart
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/20524-3
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/19734
local.edoc.container-titleObjektkulturen der Sichtbarmachung. Instrumente und Praktiken
local.edoc.container-creatorErnst Seidl, Frank Steinheimer und Cornelia Weber (Hg.)
local.edoc.container-textErschienen in der Reihe: Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung – Band II, Herausgegeben von der Gesellschaft für Universitätssammlungen e. V.
local.edoc.pages8
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-eventWorkshop der Zentralen Kustodie der Georg-August-Universität Göttingen Göttingen, 28. bis 29. September 2017 Georg-August-Universität Göttingen
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