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2019Teil eines Buches DOI: 10.18452/21153
Objekt vs. Erzählung.
dc.contributor.authorSchmieder, Felix
dc.date.accessioned2020-02-21T13:28:08Z
dc.date.available2020-02-21T13:28:08Z
dc.date.issued2019none
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/21926
dc.description.abstractObjekte sind Wissensträger. Sie halten Erkenntnisse zu diversen Fragestellungen bereit, die es uns ermöglichen, Geschichte neu zu schreiben. Diese Erkenntnisse wiederum bilden die Grundlage für die Erzählung einer Ausstellung. Andererseits können einem Objekt auch viele unterschiedliche Rollen zugeschrieben werden, die sich nur bedingt mit ihrer eigentlichen Bedeutung und Objektgeschichte überschneiden müssen. So entstehen auch Ausstellungen, denen erst eine Botschaft zugrunde gelegt wird, gefolgt von der Bestückung mit Exponaten, die dem Narrativ entsprechende Funktionen übernehmen. Besonders im 19. Jahrhundert, dem Jahrhundert der Museumsgründungen, hat das Erkenntnispotential, das das einzelne Objekt bereithält, für die Erzählung einer Ausstellung wohl oftmals keine Rolle gespielt. Vielmehr hatte sich das Exponat der Ausstellungserzählung, die an eine feste Botschaft geknüpft war, unterzuordnen. Dabei war es möglich, dass Fakten, die dem wiedersprachen, zum Teil unbeachtet blieben. So konnte der spezifische Charakter der Objekte der Botschaft und der Ausstellungserzählung diametral entgegenstehen. Im Rahmen meiner Masterthesis untersuchte ich die historischen Ausstellungssituationen der kulturgeschichtlichen Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums und deren Erzählungen am Beispiel zweier Kachelöfen. Dies geschah mittels Analyse und Vergleich der Bedeutung und Objektgeschichte der Exponate und ihrer Funktion innerhalb des Narrativs der Ausstellung. Die Ergebnisse sollen hier in verkürzter Form wiedergegeben werden und so die Relevanz der inhaltlichen Erforschung der Exponate und die Nutzung dieses Wissens als Grundlage der wissenschaftlichen Sammlungsarbeit und der Ausstellungen herausgestellt werden. Damit soll die Abhängigkeit vor allem dieser historisch gewordenen Ausstellungen von nicht objektgebundenen Einflüssen erläutert werden.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.subjectAusstellungsgeschichteger
dc.subjectGermanisches Nationalmuseumger
dc.subjectKachelöfenger
dc.subject.ddc700 Künste, Bildende und angewandte Kunstnone
dc.titleObjekt vs. Erzählung.none
dc.typebookPart
dc.subtitleDas Spannungsverhältnis zwischen Objektbedeutung und Ausstellungserzählungnone
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/21926-7
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/21153
local.edoc.container-titleZur Sache! Objektwissenschaftliche Ansätze der Sammlungsforschungnone
local.edoc.container-creatorErnst Seidl, Frank Steinheimer und Cornelia Weber (Hg.)none
local.edoc.container-textErschienen in der Reihe: Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung – Band III, Herausgegeben von der Gesellschaft für Universitätssammlungen e. V.none
local.edoc.pages7none
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-publisher-nameHumboldt-Universität zu Berlinnone
local.edoc.container-publisher-placeBerlinnone
local.edoc.container-eventWorkshop des Museums der Universität Tübingen MUT, Tübingen, 6.-8. September 2018, Eberhard Karls Universität Tübingennone
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local.edoc.container-lastpage23none
dc.description.versionPeer Reviewednone

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