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2021-02-02Teil eines Buches DOI: 10.18452/22424
Provenienzspuren.
dc.contributor.authorBrückner, Jenny
dc.date.accessioned2021-02-02T14:00:15Z
dc.date.available2021-02-02T14:00:15Z
dc.date.issued2021-02-02none
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/23051
dc.description.abstractDie Pracht Dresdens geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als die Stadt eine wahre Blütezeit erlebte. Der Kurfürst-König August der Starke und sein Sohn und Nachfolger August III. waren die wichtigsten Förderer der Künste. Ihre Kollektionen prägen die sächsische Museumslandschaft bis heute, besonders die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Daneben etablierte sich im 18. Jahrhundert eine beachtliche adlige und bürgerliche Sammlerschicht, die bislang wenig erforscht ist. Mithilfe von zeitgenössischen Quellen wie Stadtbeschreibungen, Nachlassverzeichnissen, Auktionskatalogen und diversen Artikeln in Wochenzeitungen und Zeitschriften konnten im Rahmen des Dissertationsvorhabens der Autorin bereits Spuren von rund 280 solcher, meist bis dato unbekannter Sammlungen aufgefunden werden, etwa von Naturalien, Gemälden, Gemmen, Grafiken, Büchern und Münzen, sogar von Schuhen und Erotika. Eine quellenkundliche Spurensuche – wie es in diesem Beitrag anhand von Bücher-, Karten- und Grafiksammlungen ansatzweise geschildert wird – bringt allgemeine Erkenntnisse zum Sammeln in Dresden, fördert aber auch Neues zu den verschiedenen Sammlercharakteren wie auch zu den einzelnen Beständen und Objekten zutage. In der Dissertation wird eine ganze „Sammlungsstadt“ – und nicht wie bisher nur die großen „Sammlungsleuchttürme“ – in den Blick genommen. In diesem Beitrag soll nun das Vorgehen, eine Sammlungslandschaft zu rekonstruieren, dargestellt werden. Die Spurensuche nach Dresdner Sammlungen des 18. Jahrhunderts und bis heute existierenden Objekten macht einen weiteren Abschnitt des Artikels aus. Zwar wurden die Bestände nach dem Tod des Sammlers häufig durch Auktionen zerstreut und überlebten die Zeitläufte meistens nicht, doch finden sich bei genauer Spurensuche bis heute immer wieder Objekte aus dem ehemaligen Besitz der Dresdner Sammler wieder: etwa in den SKD, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen, aber auch in (inter-)nationalen Museen und im Kunsthandel. In das für Museen, Archive und Bibliotheken so wichtige Feld der Provenienzforschung fällt also auch die Spurensuche zu Dresdner Sammlungen des 18. Jahrhunderts. In diesem Beitrag werden dabei verschiedene Provenienzmerkmale und ihre Zuordnung zu Objekten aus dem Besitz früherer Eigentümer der Residenzstadt vorgestellt.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectProvenienzmerkmaleger
dc.subjectSammlungslandschaftenger
dc.subjectDresdner Sammlungenger
dc.subject18. Jahrhundertger
dc.subject.ddc700 Künste, Bildende und angewandte Kunstnone
dc.titleProvenienzspuren.none
dc.typebookPart
dc.subtitleObjekte aus ehemaligen Dresdner Sammlungen des 18. Jahrhundertsnone
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/23051-1
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/22424
local.edoc.container-titleSpurenlesen. Methodische Ansätze der Sammlungs- und Objektforschungnone
local.edoc.container-creatorErnst Seidl, Frank Steinheimer und Cornelia Webernone
local.edoc.container-textErschienen in der Reihe: Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung. Herausgegeben von der Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V. Bd. IVnone
local.edoc.pages10none
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-publisher-nameHumboldt-Universität zu Berlinnone
local.edoc.container-publisher-placeBerlinnone
local.edoc.container-eventWorkshop der Kustodie der TU Dresden, Dresden, 22.–24. August 2019, Technische Universität Dresdennone
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local.edoc.container-lastpage111none
dc.description.versionPeer Reviewednone

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