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2021-02-02Teil eines Buches DOI: 10.18452/22433
In Massen produziert und doch ein Individuum.
dc.contributor.authorBode, Laura
dc.contributor.authorBurkart, Lisa
dc.contributor.authorKattinger, Julian
dc.contributor.authorScholten, Uta
dc.date.accessioned2021-02-02T14:58:33Z
dc.date.available2021-02-02T14:58:33Z
dc.date.issued2021-02-02none
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/23060
dc.description.abstractTupperware gehört auch heute, 72 Jahre nach der Erfindung der „Wonderbowl“, noch in vielen westlichen Haushalten zum Alltag und verkörpert in vielerlei Hinsicht ein typisches Phänomen der modernen Warenkultur. Im Zuge der industriellen Massenproduktion stieg die Verfügbarkeit und der Verbrauch von Dingen in einem bis dahin unbekannten Maß an. Hierbei spielt seit dem 20. Jahrhundert, besonders in der zweiten Hälfte, der Werkstoff Kunststoff eine entscheidende Rolle als zunächst unbelastetes, frei formbares Material der unbegrenzten Möglichkeiten. Längst haben Objekte aus Kunststoff Eingang in Museumssammlungen gefunden, und zunehmend stellt sich die Frage: Wie werden wir diesen Dingen des Alltags und ihrer kulturellen Bedeutung gerecht, ohne das Alltägliche dabei in unangemessener Weise zu erhöhen oder es allein zur Illustration vorgefertigter Thesen zu benutzen? Der vorliegende Beitrag zeigt an einem Fallbeispiel auf, wie eine direkte Spurenlese an alltäglichen Dingen, zu denen Tupperware zweifelsohne gehört, stattfinden kann. Die Besonderheit bei dieser Spurenlese liegt in der Untersuchung der Objekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Nach einer Einleitung zum Vorhaben und zur Methodik beschreiben in diesem Beitrag vier Autoren aus den Bereichen der Materialwissenschaft, der Kunst- und Kulturgeschichte und der Restaurierung ein und dieselben Objekte; hierdurch sollen diese „zum Sprechen“ gebracht und umfangreiches Wissen erarbeitet werden. Abschließend formuliert der Beitrag einen Ausblick über die weiteren Ziele im Forschungsprojekt und verdeutlicht die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit, um den Erhalt von Kunststoffen in Museumssammlungen zu gewährleisten.ger
dc.language.isogernone
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectKunststoffger
dc.subjectAlltagskulturger
dc.subjectSammlungsgutger
dc.subject.ddc700 Künste, Bildende und angewandte Kunstnone
dc.titleIn Massen produziert und doch ein Individuum.none
dc.typebookPart
dc.subtitleInterdisziplinäre Spurenlese von Materialwissenschaftlern, Historikern und Restauratoren am Beispiel zweier Dosen von Tupperwarenone
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-110-18452/23060-1
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/22433
local.edoc.container-titleSpurenlesen. Methodische Ansätze der Sammlungs- und Objektforschungnone
local.edoc.container-creatorErnst Seidl, Frank Steinheimer und Cornelia Webernone
local.edoc.container-textErschienen in der Reihe: Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung. Herausgegeben von der Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V. Bd. IVnone
local.edoc.pages8none
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-publisher-nameHumboldt-Universität zu Berlinnone
local.edoc.container-publisher-placeBerlinnone
local.edoc.container-eventWorkshop der Kustodie der TU Dresden, Dresden, 22.–24. August 2019, Technische Universität Dresdennone
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local.edoc.container-lastpage24none
dc.description.versionPeer Reviewednone

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