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2015-05-14Vorlesung DOI: 10.18452/2137
Bestandsaufbau und Bestandsmanagement in digitalen Zeiten
dc.contributor.authorUmlauf, Konrad
dc.contributor.editorUmlauf, Konrad
dc.date.accessioned2017-06-15T15:47:30Z
dc.date.available2017-06-15T15:47:30Z
dc.date.created2015-05-14
dc.date.issued2015-05-14
dc.date.submitted2015-05-14
dc.identifier.issn1438-7662
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/2789
dc.description.abstractBestandsmanagement in digitalen Zeiten steht vor folgenden Herausforderungen: An einen relevanten Teil der lizenzpflichtigen Netzpublikationen kommen Öffentliche Bibliotheken nicht heran, weil die Verlage die Lizenzen nicht herausgeben. Teilweise entsteht bei Benutzern der falsche Eindruck, die Bibliotheken seien zu zögerlich oder verweigerten die Erwerbung. Stellen die Flatrate-Angebote bei Bücher, Musik und Film die Öffentliche Bibliothek in Frage? Braucht man das Medienangebot der ÖB noch, wenn günstige Flatrates allgemeinen Zugang schaffen? Welche Aufgaben über Medienzugang hinaus soll die Öffentliche Bibliothek wahrnehmen? Die Erwartungen der Benutzer richten sich teils auf Netzpublikationen, teils auf Printausgaben. Eigentlich müssten die Bibliotheken in Frage kommende Titel in beiden Formaten kaufen. Das ist in der Regel nicht finanzierbar. Im Internet steht eine riesige Fülle gesuchter Information frei zur Verfügung, von Kochrezepten über touristische Information bis zu Gesetzestexten. Kann das Verzicht auf den kostenpflichtigen Bezug vergleichbarer Information (als lizenzierte Netzpublikation, als gekaufte Printausgabe) bedeuten? Wie soll die Doppelung vermieden werden? Kann und soll die Bibliothek Open Content in ihre Kataloge einbinden? Soll die Bibliothek als Akteur oder Förderer von Open Content auftreten? Konsortien bieten die Chance, mit begrenzten Mittel an einem größeren Medienpool zu partizipieren Z.T. bei der Beteiligung an Konsortien, z.T. generell beim Aufbau einer digitalen Bibliothek verzichten die Bibliotheken auf eine eigene Auswahl – wieso wollen sie diese bei körperlichen Ausgaben fortsetzen? Hat die Ausleihe von eBook-Readern eine Perspektive? Wie kann die Bibliothek mit der Fülle von digitalen Formaten (AZW, EPUB, KF8, Mobipocket, PDF …) umgehen Technische Beratung für Geräteauswahl, Formatkompatibilitäten, Download wird z.T. gewünscht – kann, soll die Bibliothek sich hier engagieren? Wie sollen die Erwerbungsmittel auf digital und analog verteilt werden? Wie kann die digitale Bibliothek in der physischen Bibliothek präsentiert werden? Wie kann die Bibliothek den Benutzern ihrer digitalen Abteilung Appetit auf die physische Bibliothek machen?ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
dc.subject.ddc020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft
dc.titleBestandsaufbau und Bestandsmanagement in digitalen Zeiten
dc.typelecture
dc.subtitleVortrag gehalten auf dem hessischen Bibliothekartag am 11.05.2015 in Darmstadt
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100229796
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/2137
local.edoc.container-titleBerliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft
local.edoc.pages32
local.edoc.type-nameVorlesung
local.edoc.container-typeseries
local.edoc.container-type-nameSchriftenreihe
local.edoc.container-volume2015
local.edoc.container-issue394
local.edoc.container-erstkatid2142636-3

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