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2006-09-01Teil eines Buches DOI: 10.18452/2325
Strukturwandel der bibliometrischen Profile wissenschaftlicher Institutionen im 20. Jahrhundert
dc.contributor.authorParthey, Heinrich
dc.contributor.editorHauke, Petra
dc.contributor.editorUmlauf, Konrad
dc.date.accessioned2017-06-15T16:38:09Z
dc.date.available2017-06-15T16:38:09Z
dc.date.created2006-10-19
dc.date.issued2006-09-01
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/2977
dc.description.abstractEin Wandel bibliometrischer Profile von Forschungsinstituten kann als besonderer Indikator für die Herausbildung neuartiger, insbesondere interdisziplinärer Forschungssituationen verstanden werden. Vergleichende Untersuchungen über bibliometrische Profile in der Wissenschaft gründen sich auf die Zählung von Publikationen, Autor- und Koautorschaft. Mit Publikationen bieten Forscher ihre Entwicklung von Problem und Methode, ihren Wissensgewinn dem wissenschaftlichen Meinungsstreit an. In diesem Zusammenhang können Zeitschriftenpublikationen an der Forschungsfront einer jeden Einzelwissenschaft – wegen des jeweiligen Standards bei der Abfassung von Zeitschriftenpublikationen – sowohl hinsichtlich ihrer Anzahl wie auch ihrer Koautorschaft und Zitationsrate verglichen werden. In unseren Untersuchungen gehen wir von folgender Definition aus: Bibliometrische Profile in der Wissenschaft sind Zusammenhänge zwischen der Anzahl von Publikationen, Zitation, Autor- und Koautorschaft, die durch funktionale Abhängigkeiten bestimmt sind. Entscheidendes Merkmal interdisziplinärer Forschungssituationen ist nach unserer Meinung nicht die Zusammensetzung der Gruppe nach Ausbildung und Kompetenz in verschiedenen Disziplinen, sondern das bei einzelnen Wissenschaftlern disziplinär fehlende Wissen zur Problembearbeitung und die daraus resultierende Suche nach Methodentransfer aus anderen Spezialgebieten und die danach gestaltete Koautorschaft. // Der in den Untersuchungen benutzte Indikator für den Grad der Interdisziplinarität bringt zum Ausdruck, inwieweit die zur Bearbeitung eines Problems verwendeten Methoden in einem Wissensbereich begründet sind, der verschieden von dem Wissen ist, in dem das Problem formuliert wurde. Es ist anzunehmen, dass interdisziplinäre Arbeit durch die Zusammensetzung der Gruppe aus Vertretern verschiedener Disziplinen gefördert wird. Die Arbeit mit Methoden aus anderen Gebieten erzeugt sowohl Kooperationsbedürfnis als auch Kooperationsfähigkeit, und die Kooperation entwickelt Fähigkeiten und Interesse zur interdisziplinären Arbeit.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
dc.subject.ddc020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft
dc.titleStrukturwandel der bibliometrischen Profile wissenschaftlicher Institutionen im 20. Jahrhundert
dc.typebookPart
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10069463
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10076737
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-10076744
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/2325
dc.subject.dnb02 Schrift, Buch, Bibliothek, Information und Dokumentation
local.edoc.container-titleVom Wandel der Wissensorganisation imInformationszeitalter
local.edoc.container-titleFestschrift für Walther Umstätter zum 65. Geburtstag
local.edoc.pages15
local.edoc.type-nameTeil eines Buches
local.edoc.container-typebook
local.edoc.container-type-nameBuch
local.edoc.container-firstpage91
local.edoc.container-lastpage105

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