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2012-02-01Teil eines Buches DOI: 10.18452/3100
Kritik des Migrationsmanagements
dc.contributor.authorGeorgi, Fabian
dc.contributor.editorMiRA, Netzwerk
dc.date.accessioned2017-06-15T19:43:41Z
dc.date.available2017-06-15T19:43:41Z
dc.date.created2012-04-20
dc.date.issued2012-02-01
dc.identifier.urihttp://edoc.hu-berlin.de/18452/3752
dc.description.abstractIn den vergangenen zehn Jahren hat sich in der internationalen Migrationspolitik ein neues Konzept etabliert: ‚Migrationsmanagement‘. ‚Migration muss gemanagt werden, um die Vorteile der Migration maximieren und ihre negativen Folgen minimieren‘ zu können, so lautet die utilitaristische Kernbotschaft. Ausgangspunkt dieses politischen Projekts war der ökonomische Globalisierungsschub nach der Weltwirtschaftskrise 1973. In seiner Folge verstärkte sich die internationale Mobilität von Menschen: Migration wurde zu einer offensiven und aus staatlicher Sicht potenziell unkontrollierbaren Strategie vieler Menschen, mit der sie auf die Folgen neoliberaler Reformen reagierten. Unter dem Etikett Migrationsmanagement propagierten Expert_innen aus dem Umfeld u. a. der International Organization for Migration (IOM) und des International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) eine Gegenstrategie: Die staatlichen Fähigkeiten zur Begrenzung unerwünschter Migration sollen gesteigert werden, um eine ,regulierte Offenheit’ gegenüber ‚nützlicher‘ Zuwanderung beherrschbar zu machen. Politisch lässt sich das Projekt der liberalen Strömung in den internationalen Beziehungen zuordnen. Migration wird als positiv betrachtet, weil und insofern sie ökonomisch nützlich ist. So wird deutlich, dass das Projekt den Interessen wirtschaftlich und politischer dominierender Kräfte im Weltsystem eher nutzt, als der großen Mehrheit der Weltbevölkerung.ger
dc.language.isoger
dc.publisherHumboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectEUger
dc.subjectMigrationsmanagementger
dc.subjectMigrationspolitikger
dc.subjectEUeng
dc.subjectMigration Managementeng
dc.subjectMigration politicseng
dc.subject.ddc320 Politik
dc.subject.ddc300 Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
dc.titleKritik des Migrationsmanagements
dc.typebookPart
dc.subtitleHistorische Einordnung eines politischen Projekts
dc.identifier.urnurn:nbn:de:kobv:11-100201321
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18452/3100
local.edoc.container-titleKritische Migrationsforschung?
local.edoc.container-titleDa kann ja jeder kommen.
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local.edoc.container-type-nameBuch
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